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26.o8.22 – Endlichkeiten und der Lech

Es war Dürrenmatt, der gesagt hat, eine Geschichte sei erst dann zuende gedacht, wenn sie ihre schlimmste Wendung genommen hat. Das ist in den meisten Fällen der Tod. Er ist zumindest für ein Leben das Ende der Geschichte. Und sie lebten glücklich bis an ihr Ende … Gibt es etwas verlogeneres? Nun, für die kleine hübsche Feldmaus, von der ich gestern und vorgestern berichtete, ist ihre persönliche Geschichte zuende gedacht, denn sie hat ihre schlimmstmögliche Wendung genommen. Zumindest nehme ich das an.

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23.o8.22 – Halbzeitbilanz

Da ich bereits seit drei Wochen frei habe, also gerade bei der Halbzeit meiner heißen Sommerauszeit angelangt bin, sollte man glauben, dass ich mich inzwischen gut erholt habe, voller Energie und gut gelaunt. Im Großen und ganzen trifft das auch zu; doch heute bin ich etwas übermüdet, weil Amy, die Katze am frühen Morgen mit einer Feldmaus ins Klammer’sche Schlafgemach geschlendert kam, ihre quicklebendige Beute dort „verlor“ und sie bislang vergebens wieder einzufangen versuchte. Jetzt schlummert Amy von der wilden Jagd erschöpft in meinem Lesesessel und ich habe Mausefallen im Schlafzimmer ausgelegt. Man sollte vermuten, eine inzwischen 13 Jahre alte Katze würde irgendwann einmal das Mausen lassen und ruhiger werden. Tja …

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Die Amsel Cruella, Bücher und das lange Warten …

Nach 2 Jahren coronabedingter Pause fand am Sonntag wieder der Diedorfer Maimarkt statt. Und damit auch der Buch-Flohmarkt der
Gemeindebücherei, wo für einen Euro pro Exemplar ihre ausgemusterten Bücher erwerbar sind. Es wird von bösartigen Zungen behauptet, dass ich dort zielsicher immer bei den dicksten Bänden zugreife, obwohl meine Bücherregale aus allen Nähten platzen und ich sie dringend abspecken müsste. Ach ja, ich müsste dringend einhundert oder zweihundert Bücher zur Bücherabgabestelle im Wertstoffhof bringen, wo rührige Senioren sie sortieren. Allerdings bringe ich dann wieder fünzig neue von dort mit Nachhause. Deshalb sieht es Frau Klammerle äußerst ungern, wenn ich sie zum Wertstoffhof begleite.

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Das Meer, Montalbano und die Leuchtturmwärter – Kurzkritiken

Ich weiß nicht, warum ich dem Meer eben einen weiblichen Genus gegeben habe. Das war eine unbewusste Handlung. Aber jetzt, wenn ich darüber nachdenke, bemerke ich, dass es so passt. „Die Meer“ – „la mer“, so müsste es eigentlich wie im Französischen heißen. Denn für mich hat die See eine weibliche Seele, auch wenn sie mitleidlos und herrisch wie eine mörderische Furie toben kann. Das mare nostrum ist mein ewiger Sehnsuchtsort, zu dem es mich immer wieder hinzieht.