Kleine Veränderungen
Eine Kurzgeschichte

Lesung August 2021

AKTUELL


  • Meine Sommerlektüren 2022: Pérez Galdós

    Der große Realist und Chronist der Spanier ist Benito Pérez Galdós (1843 – 1920).(3) Kein Autor des 19. Jahrhunderts kommt Balzac in seinem Werkumfang näher – auch wenn der Vergleich selbstverständlich hinkt und man Bentio höchstens mit einem Streifschuss verletzt, wenn man auf Honoré zielt.

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  • 30.05.22 – Eine dunkle Welt

    Aber hübsch der Reihe nach. Vom Vatertag bis gestern Nachmittag waren Frau Klammerle und ich zu einem Kurzurlaub in Berching, wo wir uns mit einem befreundeten Paar trafen – es ist eine Freundschaft, die sich aus einer Urlaubsbekannschaft entwickelte und bereits seit weit über 30 Jahren besteht. Das hübsche, mittelalterliche Berching, das knapp oberhalb des Altmühltals am Main-Donau-Kanal liegt, ist ein Geheimtipp. Zum einen ist es ein Nördlingen im Miniatur, das sich ebenfalls seine vollständige, abschnittsweise begehbare Stadtmauer erhalten hat, zum anderen ist die Kneipen- und Hoteldichte im historischen Kern außerordentlich – auch wenn die Gemeinde dort seit Jahren die Straßen aufreißt und neu gestaltet.

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  • Beste Tage …

    In den beiden letzten, sehr anstrengenden Wochen hockte ich gefühlt 7 Tage, 24 Stunden unbequem an meinem schlecht belüfteten, dunklen und muffigen Arbeitsplatz. Wenn ich jedoch  meinen Blick vom Monitor wendete und zum Fenster blickte, dann erblickte ich dort draußen hinter der staubigen, von gelben Blütenpollen und Saharastaub verschmutzen Scheibe über den Dächern den Sommer. Ich hörte zum ersten Mal seit Monaten wieder den langezogenen, hohen, Schrei der Schwalben. Sie jagen ganz oben im fernsten Blau und streifen fast den Dunst, der sich durch die Hitze gebildet hat. Dann tat ich wieder so, als würde ich etwas tun und hoffte, dass mir mein Arbeitgeber nicht auf die Schliche kommt.

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  • 19.05.22 – Ein kleines Jubiläum

    „ABER EIN TRAUM“ feierte Anfang Mai sein 9jähriges Bestehen. Ich habe seitdem 1475 Beiträge, Videos und über 1 GB Bilder hochgeladen. Hier kann man fast meine gesamte Literatur (Romane, Kurzgeschichten, Erzählungen – sogar Gedichte) finden und dazu hunderte Essays, Glossen, Rezensionen, Tagebucheinträge und vieles, vieles mehr. Zwischenseitlich hatte der Blog fast 200 Follower, heute sind es nur noch 5.

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  • Die Amsel Cruella, Bücher und das lange Warten …

    Nach 2 Jahren coronabedingter Pause fand am Sonntag wieder der Diedorfer Maimarkt statt. Und damit auch der Buch-Flohmarkt der Gemeindebücherei, wo für einen Euro pro Exemplar ihre ausgemusterten Bücher erwerbar sind. Es wird von bösartigen Zungen behauptet, dass ich dort zielsicher immer bei den dicksten Bänden zugreife, obwohl meine Bücherregale aus allen Nähten platzen und ich sie dringend abspecken müsste. Ach ja, ich müsste dringend einhundert oder zweihundert Bücher zur Bücherabgabestelle im Wertstoffhof bringen, wo rührige Senioren sie sortieren. Allerdings bringe ich dann wieder fünzig neue von dort mit Nachhause. Deshalb sieht es Frau Klammerle äußerst ungern, wenn ich sie zum Wertstoffhof begleite.

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  • Das Meer, Montalbano und die Leuchtturmwärter – Kurzkritiken

    Ich weiß nicht, warum ich dem Meer eben einen weiblichen Genus gegeben habe. Das war eine unbewusste Handlung. Aber jetzt, wenn ich darüber nachdenke, bemerke ich, dass es so passt. „Die Meer“ – „la mer“, so müsste es eigentlich wie im Französischen heißen. Denn für mich hat die See eine weibliche Seele, auch wenn sie mitleidlos und herrisch wie eine mörderische Furie toben kann. Das mare nostrum ist mein ewiger Sehnsuchtsort, zu dem es mich immer wieder hinzieht.

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