Abenteuerurlaub
Eine SF-Kurzgeschichte

Lesung
Brautschau – Zeit muss enden
Hörbuchpodcast

AKTUELL


  • Teil 22: 7. Kapitel – Sahars Sage (1)

    Teil 22: 7. Kapitel – Sahars Sage (1)

    »Da hörte er es. Er war das gierige und hungrige Heulen einer nicht allzu fernen Gruppe großer Tiere. Andauernd und dumpf hallend kroch es wie Nebelfetzen über den Schnee, den die heraufziehende Dämmerung fleckig machte. Hinterhältig schlich es sich zu ihm heran und schien sein jagendes Herz mit einem bitterkalten Griff zu packen. Straifs Pulsschlag setzte einmal aus, er er­starrte zur Eissäule und der gierige Wind zerrte an dem reglosen Krieger. Seine erschütterte Seele weiger­te sich, zu glauben, welches Wort sein Verstand ihm zuflüsterte: „Eiswölfe!“, entsetzte er sich.«

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  • Teil 21: 6. Kapitel – Das Fest beginnt (Schluss)

    Teil 21: 6. Kapitel – Das Fest beginnt (Schluss)

    »Ceҫecs Hoffnungen wurden nicht betrogen, denn die Küchendiener schleppten auf breiten Tragen die besten Gerichte und Speisen heran, die die überaus reiche Handelsstadt Ka­rukora zu bieten hatte: Scharfe Suppen, die man mit den seltensten und köstlichsten Gewürzen und Ölen mischen konnte, Berge von grünen, nur kurz in Salz­wasser aufgekochten Gemüsen, Safran–Tomaten–Reis mit Hühnerfleisch, Couscous mit frischen Kräutern, Zitronenabrieb und Rosinen, dünne quittengelbe Nudeln vom Stifsa–Baum, Töpfe voller Saucen, Tunken und feinsten Kernölen, üppige Salate, mit Kalbsbries oder Mandeln gefüllte und frittierte Oli­ven, fette gesalzene Butter und die unterschiedlichsten Backwaren. Dazu wurden zuerst Salmlinge aus dem Marat gereicht und verschiedene Brackwasserfische aus dessen Mündungsdelta ins Süd­meer, gebraten, gekocht, imeigenen Fett und Gewürzen gesotten, als wendländische Bouillabaisse oder als eis­gekühltes, frisches Tatar. Und dies war nur der erste Gang. Anschließend folgte Geflügel aller Art, in dessen Zubereitung sich die Köche des Vezirs an Raffinesse ge­genseitig übertrumpft hatten. Gänse, Rebhühner, Wildenten, Seetauben, Fasane und große, mit ihren ei­genen Eiern und Lebern gefüllte Kardaumen – einer großen Laufvogelart, die es nur im westlichsten Hin­derland gab; dazu Pfannen mit ihren Innereien, mit zarten Palmensprösslingen vermischt.«

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  • Teil 20: 6. Kapitel – Das Fest beginnt (3)

    Teil 20: 6. Kapitel – Das Fest beginnt (3)

    »»Nachdem die Soldaten den gewünschten breiten Durchgang geformt hatten, wie ihn Miladí eben allein durch ihre Aufsehen erregende Erscheinung geschaffen hatte, folgten durch die Tür zwei braungekleidete Wildhüter, von denen jeder ein Zwillings­paar Murlane an vergoldeten Ketten vor sich her führte. Die gewaltigen Raubtiere, deren Muskelspiel sich bei jeder ihrer Bewe­gungen auf ihrer gefleckten Haut abzeichnete, zogen an den mit kleinen Turmalinen besetzten Halsbändern, ihre mit den spitzen Säbelzähnen bewehrten Häupter pendelten nervös hin und her. Die Schwänze peitschten aggressiv über dem Boden. Gelbe Katzenaugen blitzten, Knurren war zu hören. Kurz nahm Sahar sogar den scharfen, beißenden Geruch wahr, den die gefährlichs­ten Raubtiere der lamargischen Wälder ausdünsteten. Sie waren die Wappentiere des Regnos und vor ihnen nahmen sogar Bären und Wölfe Reißaus. Obwohl sie aufgeregt und in geduckter Haltung durch die Reihe der Soldaten schlichen, gehorchten sie doch jeder Handbewegung ihrer Wärter und die Stimmung im Saal entspannte sich mit einem kollektiven Seufzer, als deutlich wurde, dass die Murlane nur die Schoßtiere des Regnos waren, die diesen auf jeder seiner Reisen begleiteten.«

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  • Teil 19: 6. Kapitel – Das Fest beginnt (2)

    Teil 19: 6. Kapitel – Das Fest beginnt (2)

    »Mühsam bahnten sie sich ihren Weg zwi­schen hektisch hin– und her rennenden Dienern und Mädchen, übenden Artisten, Musikern und Tänzern. Sie kamen dabei auch an den weit offenstehenden Tü­ren zu den Palastküchen vorbei, durch die man einen Blick in eine chaotische Hölle werfen konnte, in der sich in den vom Fettdampf gesättigten und durchaus wohlriechenden, dabei glühend heißen Nebeln weiß­gekleidete Schemen bewegten und zwischen Herden, Anrichten und offenen Feuern wie ätherische Geister auftauchten und mit riesigen Töpfen und Pfannen wie mit den Waffen eines Riesen hantierten. Der Lärm war unbeschreiblich und wurde doch immer wieder von den scharfen, wie gebellt klingenden Befehlen des obersten Kochs übertönt. Küchenhilfen, Mundschenke, Speisen­träger und Sklaven irrten scheinbar ziellos wie Arbei­terinnen auf einem Ameisenhaufen umher. Jede Haut­farbe und jedes Volk der Überlebenden Lande war ver­treten und Flüche und Beschwörungen erklangen in je­der ihrer vielen Sprachen.«

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  • Bunte Söckchen – Kurzgeschichte (I)

    Bunte Söckchen – Kurzgeschichte (I)

    Bunte Söckchen – Kurzgeschichte Der Diktator war tot. Ich hatte ihn überlebt.

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  • o4.o9.22 – Abgesang auf meine Buchhandlung

    Sie hat mich 35 Jahre begleitet. Es sind  bestimmt tausend Bücher oder mehr, die ich in ihr erworben und meinen Regal hinzugefügt habe, seit sie 1988 ihr erstes Ladengeschäft in Augsburg im Erdgeschoss eines Bürogebäudes zwischen der Grottenau und der Ludwigstraße eröffnete. Ich spreche von der Augsburger Filiale des Buchhändlers Pustet.

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Die aktuelle Folge meines Podcasts