Teil 12: 5. Kapitel – Spione, Diebe und Herrscher (Teil 2)

Abenteuerroman, Der Weg der in den Tag führt, Fantasy, Fantasy, Fortsetzungsroman, Hörbuch, Kolumne, Lesung, Literatur, Literatur, Märchen, meine weiteren Werke, Phantastik, Podcast, Roman, Science Fiction, Sprache

Brautschau - Zeit muss enden


https://anchor.fm/s/4f131678/podcast/rss

Der Weg, der in den Tag führt Teil Eins – Karukora

Hörbuch, 12. Teil

Raul kratzte sich am Kopf und dachte nach. »Wer also sonst könnte nach meinem Leben trachten? Der Rat von Italmar vielleicht oder gar der Zares, der seine Macht schon lange über das Newton–Gebirge hinaus nach Süden ausdehnen will? Aber die haben hier in der Wüste alle keine Macht und keinen Einfluss. Der Na­menlose selbst? Unwahrscheinlich. Wen gibt es noch?«

»Ich weiß es nicht«, räumte Sahar ein. »Aber ich sitze seit Tagen an den Lagerfeuernder Karawansereien von Korus, in den schattigen Winkeln der Bazaare und in den Haus­eingängen der Gassen, warte und hoffe darauf, dass zufällig mein Gesuchter vorbeikommt. Ichlausche, höre dabei so manches: Gerüchte, halbe Sätze, Unruhe. Es sind Männer mit Macht, die diese Tat planen, und sie bewe­gen sich im Untergrund der Stadt wie ein Salmling in den schäumenden Bächen des Rauen Gebirges. Sie…

Ursprünglichen Post anzeigen 227 weitere Wörter

Teil 11: 5. Kapitel – Spione, Diebe und Herrscher (Teil 1)

Abenteuerroman, Brautschau, Der Weg der in den Tag führt, Fantasy, Fantasy, Hörbuch, Kolumne, Lesung, Literatur, Literatur, Märchen, Phantastik, Podcast, Roman, Science Fiction

Brautschau - Zeit muss enden


https://anchor.fm/s/4f131678/podcast/rss

Zusammenfassung

Der Weg, der in den Tag führt Teil Eins – Karukora

Hörbuch, 11. Teil

„Der Regno seufzte und erhob sich aus dem Stuhl, hin­ter dem zwei stumme Diener standen und ihm mit ge­waltigen Bananenblättern die Kühle zufächelten, die ein Wasservorhang, der wie ein Raumteiler von der De­cke herab in ein Bassin fiel, erzeugte. In seine Gedan­ken versunken trat er hinaus an die Brüstung seines Balkons im obersten Stockwerk des Elfenbein–Palasts, wobei er nahe an der Wand im Schatten verblieb und die offen in der Sonne stehende Ruheliege vermied. Die stickige, von dampfender Feuchtigkeit geschwängerte Hitze des Nachmittags fiel trotzdem wie eine Strafe der Göttin auf ihn herab, doch Raul hielt ihr tapfer stand. Der großzügige Balkon zeigte nach Osten und Süden und damit sah er nicht auf den rechts des Flusses gele­genen Stadtteil Karus hinunter, sondern überblickte die langgezogene Marat–Schleife, die die Anlagen des Regierungssitzes der Namenlosen zu…

Ursprünglichen Post anzeigen 184 weitere Wörter

Eines geht – eines kommt …

Alltägliches, Augsburg, Autor, Brautschau, Der Autor, Erinnerungen, Fragen, Gedankensplitter, Gesellschaft, Leben, Literatur, Literatur, Satire, Schriftsteller, Sprache, Werkstattbericht

Ich wollte, ich wäre irgendeine Beethovensche Sinfonie
oder irgendetwas, das fertig geschrieben ist. Das Geschrieben-Werden tut weh.
Balzac

Ich gehöre nicht zu den Leuten, denen der Jahreswechsel etwas bedeutet. Im Gegensatz zu vielen fühle ich nicht, dass ich in der Silvesternacht ein Kapitel meines Lebens zu Ende gelesen habe und ein frisches, neues auf blütenweißen Blättern beginnt. Mein Buch hat keine Kapitel; ich werde ohne Absätze geschrieben. Ich kann nicht nach hinten blättern, um das Ende zu erfahren. Nachdem nun gut 2/3 des Buchs fertig sind, kann ich ein allgemeines Resümee ziehen: Die Lektüre ist wohl für jeden außer mir ziemlich langweilig und nichtssagend, oft langatmig, dialog- und handlungsarm und der Inhalt enttäuschend flach. Die wenigen Höhepunkte waren schlecht herausgearbeitet, die spannenden Abschnitte eher nervig als interessant.

Deshalb habe ich auch keine guten Vorsätze fürs nächste Jahr und will diesen letzten Tag nicht mit Bleigießen und Rückblicken verbringen. Da Frau Klammerle zufällig zum Jahreswechsel mal keine Nachtwache hat (zum ersten Mal seit Jahren), werden wir einen ausgedehnten Silvesterspaziergang in den Westlichen Wäldern unternehmen, ihr Lieblingsbrettspiel spielen, gut essen, lesen, Musik hören und um Mitternacht, wenn wir da noch wach sein sollten, einen Piccolo öffnen. Das idiotische Silvesterfeuerwerk wird ja heuer wieder ausfallen (meine Katze dankt!) Wie gesagt, das Buch meines Lebens ist langweilig. Aber genau so will ich es. Denn das wird ein Tag nach meinem Geschmack!

Eines trotzdem: Für mich als Autor war 2021 deprimierend, das schlechteste Jahr seit zwei Jahrzehnten –  auch dieser Blog und mein Jammern werden praktisch nicht mehr gelesen. Das Gefühl des Scheiterns, die absolute Erfolglosigkeit meiner Bemühungen, Leserinnen und Leser zu finden oder zu halten und das Desinteresse an meiner Literatur, drückten mich 2021 so nieder, dass ich nur wenig schrieb und veröffentlichte. Nun, ja … noch schlechter kann es kaum werden – aber das habe ich Ende 2020 auch gedacht.

Ich wünsche euch allen ein 2022 voller Glück, Gesundheit, Harmonie und Frieden. Ich hoffe, dass die nächsten Seiten eurer Lebensbücher so gelungen sind, dass ihr sie am liebsten gleich noch einmal lesen würdet.

Happy New Year!

 

Podcasting – Ein Testballon

Augsburg, Autor, Brautschau, Brautschau, Der Autor, Der Weg der in den Tag führt, Experimente, Fantasy, Gedankensplitter, Hörbuch, Interview, Leben, Leseprobe, Lesung, Literatur, Literatur, Märchen, meine weiteren Werke, Neuerscheinung, Phantastik, Podcast, Satire, Schriftsteller, Science Fiction, Sprache, Video, Werkstattbericht

Anfang dieses Jahres habe ich der Autorin und Podcasterin  Laura Windmann ein Interview für ihren Spotify-Podcast WINDMANNS ECK (1) gegeben und auch für sie einen Artikel aus meinem Buch „Noch einmal davon gekommen“ gelesen. Inzwischen ist das Ganze auch auf Youtube erhältlich.

Da ich zu dieser Zeit erhebliche Schwierigkeiten mit meinem Internetanschluss hatte, mussten wir das ganze Unternehmen dreimal wiederholen, bis uns endlich eine einigermaßen ordentliche gemeinsame Aufnahme gelang. Bei dieser Gelegenheit wurde ich von Laura gefragt, ob ich nicht ebenfalls einen Podcast beginnen möchte. Nun, ich glaubte damals  – und im Grunde bin ich auch heute noch der Auffassung – dass die Leute einen Autoren-Podcast von mir ungefähr so nötig brauchen wie ein Loch im Kopf. Dennoch – und das ist jetzt typisch für mich, weil es meine Art ist, mich in allerlei Nebenprojekten zu verzetteln und auf diese Weise meine Hauptarbeit, das Schreiben, zu schwänzen, (2) – machte ich mir meine Gedanken darüber, besorgte mir passende Soft- und Hardware, probierte und grübelte, welche Inhalte ich senden wollte. Dabei entwickelte sich die Idee, einen Hörbuch-Podcast zu gründen, in dem ich meinen Roman „Karukora“ vollständig einlesen will. Ich begann Illustrationen zu entwerfen – die man auf meinem Zweitblog „Brautschau“ bewunden kann –  und Texte aufzunehmen. Die Freude an dem Projekt wuchs. Schließlich sicherte ich mir die Hilfe von Heinz Christian, eines begabten Klarinettisten und Musikers, der nicht zuletzt ein guter Freund von mir ist und bereit war, kostenlos am „Soundtrack“ meines Podcasts zu arbeiten. Inzwischen hat er so viele wirklich gute Samples erstellt, dass wir eine ganze „Karukora“-Sinfonie aufführen könnten.

„Die Ebenen des ewigen Krieges“ und „Ómer Sud, der Vezir“ – Heinz Christian (Alle Rechte beim Künstler)

Was für herrliche Musik, die perfekt zu der Stimmung meines Buches passt!

Und nun kann jedermann/-frau das Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit genießen: Nach den üblichen Anlaufschwierigkeiten sind die ersten Fortsetzungen meines Podcasts nun z. B. bei spotify oder bei anchor abruf- und anhörbar – selbstverständlich alles noch ein wenig dilettantisch. Ein Publikum habe ich auch noch nicht gefunden, aber das ist nicht so wichtig. Denn im Moment macht mir die Sache Spaß und darauf allein kommt es an.

Ich habe den Podcast auch auf meine Youtube-Präsenz hochgeladen und mit diesem Blogeintrag verknüpft. Vielleicht finden sich ja Leserinnen oder Leser dieser Zeilen, die sich dafür interessieren. Ich würde mich freuen.

______________________________________________________

(1) Laura hat auch gerade ein Charity-Projekt am Start, das die Opfer der Ahr-Flut vom Sommer unterstützt. Das ist eine feine Sache.

(2) Man könnte auch vornehm sagen, ich würde „prokrastinieren“. Über prokrastiniere ich nicht diesen Blog. Dass ich hier nur noch selten blogge, hat mehrere Gründe. Es liegt auch ein wenig an dem neuen Editor, der wirklich beschissen ist, aber vor allem daran, dass es wirklich kein Publikum mehr für Autorenblogs gibt. Diese Art der Internetpräsenz ist inzwischen ziemlich aus der Zeit gefallen und die Zahl der Zugriffe auf meine Blogs tendiert gegen Null. Da ist mir – ich gebe es zu – einfach meine Zeit zu schade.

Der Fremde – Lesung

Augsburg, Das rote Haus, Der Autor, Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren, Experimente, Gesellschaft, Heimat, Kurzgeschichte, Leben, Leseprobe, Lesung, Literatur, Literatur, meine weiteren Werke, Phantastik, Satire, Science Fiction, Sprache, Video, Werkstattbericht

 

Der Fremde
Eine SF-Kurzgeschichte aus Augsburg

Vollständige Lesung

Was den Titel meiner kleinen Satire betrifft: Mir ist durchaus bewusst, dass es bereits eine berühmte Geschichte gibt, mit der sie ihn sich teilt. Dadurch ist mein „Fremder“ der am häufigsten aufgerufene Text auf meinem Blog geworden. Viele suchen einen kostenlosen Camus und finden einen kostenlosen Klammer. Das ist doch auch nicht schlecht. (Vielleicht werde ich mein nächstes Buch „Stolz und Vorurteil“ oder „Der Herr der Ringe“ nennen. 😉