Aber ein Traum …

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Dienstag, 10.12.19 – Facebook, Werbung, Isabella und der Weihnachtshund

Dienstag, 10.12.19

Facebook, Werbung, Isabella und der Weihnachtshund

Ich verbringe im Moment aufgrund meines harnäckigen Hexenschusses, der mich zu relativer Bewegungslosigkeit ins Haus verdammt, viel Zeit am PC und kann an einigen Projekten arbeiten, die im Lauf des Jahres liegengeblieben sind. Sollten meine Texte und Blogeinträge im Moment etwas rührselig, klagend oder gar weinerlich wirken, so entschuldige ich mich an dieser Stelle. Das  bin nicht ich, sondern aus mir spricht das Leid. Das liegt ausschließlich an meinen Rückenschmerzen, die sich weiterhin bei jeder Drehung meines Körpers melden. Erstaunlich, wie schnell ich mich an sie gewöhnt habe und sie inzwischen fast für selbstverständlich nehme. Aber insgesamt gesehen, geht es aufwärts, langsam zwar, nur graduell, aber inzwischen spürbar. Der Schmerz kam abrupt, von einem Augenblick auf den anderen, aber er hat es sich bequem in meiner Hüfte eingerichtet und verlässt diesen warmen Ort nur zögernd und unwillig. Aber die Hoffnung ist da, dass ich zumindest bis Weihnachten wieder einigermaßen hergestellt bin. In der Zwischenzeit jammere ich weiter, schreibe, fresse zuviel Loible und warte.

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Gestern habe ich den Abschlussteil des bellend-tristischen Meisterwerks „Karl-Heinz, der Weihnachtshund“ hier im Blog veröffentlicht und er bleibt nun für die nächsten drei, vier Wochen an dieser Stelle online lesbar, bis ich ihn wieder privat stellen werde.

Ich weiß nicht, was mich ritt, aber ich wollte dem satirischen Weihnachtsmärchen, das ich wirklich mag, einen breiteren Auftritt gönnen und habe es auf  Facebook beworben, wo ich ja eine Künstlerseite betreibe, die noch niemals einer der wenigen Besucher meines Blogs aufgerufen hat oder gar ein „Gefällt mir“ dort zurückließ. Dieser „Spaß“ hat mich verschmerzbare zehn Euro gekostet und der Erfolg war – wie ich eigentlich nicht anders erwartet hatte -, äußerst durchwachsen. In der letzten Woche bekamen etwa 3000 Facebooker in Bayern zwischen 30 und 65+ auf ihrer Seite meine Werbung angezeigt, die die meisten von ihnen selbstverständlich sofort weiterscrollten, ohne einen weiteren Blick zu verschwenden. Unten auf der Statistikabbildung, die einem FB zur Verfügung stellt, kann man, nach Männlein und Weiblein aufgeschlüsselt, sehen, wieviele der von mir Umworbenen das Angebot doch angenommen haben, tatsächlich auf die Anzeige klickten, ihre Facebook-Höhle verließen und dann, zu ihrem fassungslosen Erstaunen von der blendenden Schönheit und Helle meines Blog geblendet, hier landeten. Es waren immerhin ungefähr 2 % von allen, die meine Werbung bekamen, übrigens in der überwältigenden Mehrheit von 87,5 % Frauen, die meisten zwischen 50 und 60 Jahre alt und damit aus meiner Altersstufe. Das bestätigt mich in meiner Meinung, dass Literatur heutzutage nur noch von Frauen und in der Hauptsache von der Babyboomer-Generation konsumiert wird. Die müsste ich also umschmeicheln, wenn ich mit meinen Texten mehr Erfolg haben will(1). Die Männer hingegen verdummen und wählen die AfD … vielleicht sollte ich mal eine Geschichte über einen Fußballhund schreiben, der einen SUV fährt. Von diesen 60 mutigen Frauen (Danke!) haben mir dann fünf übermittelt, dass ihnen mein Karl-Heinz gefallen hätte – es sind übrigens ausschließlich Damen gewesen, die Hunde lieben.

Ich habe zeitgleich auch auf meinem nigelnagelneuen Instagram-Account für den Hund geworben – aber dort findet man offenbar zwar viele „Gefällt mir“-Klicker, doch keine Leser, die sich trauen, die schöne, neue Instagram-Welt zu verlassen und auf meinen Blog zu gehen. Diese Welt der sozialen Netzwerke, auch die hier auf WordPress, bleibt mir weiterhin verschlossen und ich weiß auch nach beinahe 8 Jahren „Aber ein Traum“ nicht, wie ich Menschen finden kann, die sich für meine Literatur interessieren.

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Da es einige gibt, die es ablehnen, meine Texte hier im Blog in kleine Dosen zerhackstückt zu lesen (das kann ich durchaus verstehen), stelle ich hier bis zum „Drei-Königs-Tag“ als Zip-Datei gratis die E-Book-Varianten (azw und epub) des „Weihnachtshundes“ ein, die man sich durch einen Klick auf das Cover unten herunterladen und dann auf dem Lesegerät des Vertrauens genießen oder die 60 spannenden, abenteuerlichen, phantastischen und humorvollen Seiten meiner Weihnachtsmärchen-Satire meinetwegen ausdrucken kann. Ich bin gespannt, ob jemand dieses Angebot annimmt.

Zur kostenlosen E-Book-Ausgabe von
Karl-Heinz, der Weihnachtshund

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Schließlich schreit der gute Weihnachtshund nach einer Fortsetzung. Es sind ja auch noch 2 Wochen bis Weihnachten. Deshalb werde ich in den nächsten Adventstagen auch das atemberaubende Märchen von Isabella, der Krippenkatze folgen lassen, in denen alle liebgewonnenen Hauptfiguren von Karl-Heinz auftauchen und in ein neues, unvorstellbares Abenteuer verwickelt werden. Es kommt sogar ein Drache vor! Diesmal stammt der Text ausschließlich von mir und da ich es wie Bukowski halte, nämlich „Hunde mehr mag als Menschen und Katzen mehr als Hunde“, dreht sich diesmal alles um die geschmeidigen Zimmertiger, die die Welt und im Speziellen die biblische Weihnachtsgeschichte ändern wollen.

Möge auch diese Geschichte mit dem gleichen Ernst gelesen werden, mit dem sie geschrieben wurde.


(1) Allerdings liegt tonnenschwer ein Gewicht auf meinen Büchern: Das Genre „Fantasy“, das die meisten Leserinnen gar nicht oder nur mit Vorsicht berühren wollen. Dabei sind von meinen zehn veröffentlichten Büchern momentan nur zwei diesem Genre zuzuordnen.

Es weihnachtet sehr: Karl-Heinz, der Weihnachtshund kehrt zurück

Vorankündigung:
Traut euch und lest – Karl-Heinz beißt nicht
(Oder nur ein ganz klein wenig)

Obwohl ich inzwischen in jenem biblischen Alter bin, in dem gefühlt alle drei Monate Weihnachten gefeiert wird und mich mit dem Fest der Feste höchstens noch eine sentimentale, will sagen: larmoyante* Zwiespältigkeit verbindet, die ich irgendwie aus meiner Kindheit ins Alter herübergerettet habe, hat es mich nach diesem langen Herbst doch vollkommen überrascht, von Frau Klammerle von einem Tag auf den anderen mein trautes Heim mit geschäftiger Plätzchenbackerei, Kerzen- und Engelsdekorationen, Leuchtketten, Tannenzweige und kitschigen Nikolausfiguren durcheinander gebracht zu sehen. Plötzlich steht wieder einmal die Frage im Raum, wer was, warum und wie viel geschenkt bekommt, wer wann und wie zu Besuch kommt und ob wir nicht in diesem Jahr endlich einmal auf einen Weihnachtsbaum verzichten wollen.

engele

Unser „Ich hänge sinnfrei von der Lampe“-Engel. Frau Klammerle und ich lieben ihn; alle anderen seufzen leise bei seinem Anblick.

Der Augsburger Christkindlesmarkt öffnete bereits am Montag geschäftstüchtig seine Pforten und die anderen Weihnachtsmärkte im Wilden Westen der Stadt ziehen an diesem 1. Adventswochenende nach. Allüberall glitzern nun wieder kleine, bläulich-kalte LED-Ketten und begehrliche Kinder- und Christbaumkugelverkäuferaugen. Menschenmassen schieben sich durch die Buden und es bilden sich lange Schlangen an den Würstchen- und den Glühweinständen. Nur mich hat es diesmal kalt erwischt. In blindem Wahn übersah ich die mahnenden Vorzeichen, blendete die Lebkuchenangebote und Schokoweihnachtsmänner in den Auslagen der Geschäfte und die Werbe-Emails von Tschibo, Amazon, Zalando et al. vollkommen aus. Um so härter und unvorbereitet trifft diesmal die sogenannte staade Zeit direkt in meine Weichteile. Ich hatte vergessen, dass Weihnachten der Igel ist, gegen den der Hase Zeit noch jeden Wettlauf verloren hat. Extreme-Christkindles-Market-Going, endlose Weihnachtsfeiermarathone und sodbrennenerzeugendes Glühpunschkampftrinken prägen diese kurzen Tage und langen Nächte. Ja, ja … tschingel bells.

karl-heinz© Dagmar Herrmann, 2013

2013 war ich besser vorbereitet und hatte dem Anlass angemessen auch auf meinem Blog einige adventliche Texte und Artikel eingestellt. Dabei war unter vielem anderen auch in fünf Fortsetzungen der erste Entwurf von „Karl-Heinz, dem Weihnachtshund“ zu finden, einer Erzählung, die ich gemeinsam mit meinem leider inzwischen etwas entfremdeten Freund und Kupferstecher Hans-Dieter Heun ausgeheckt habe, obwohl inzwischen etwa 90 % des Textes aus meiner Feder stammen und der Rest von mir sorgfältig überarbeitet wurde. Allein die Idee des alten, weisen Weihnachtshundes ist Heun’sche Originalerfindung. Bei mir wäre die tierische Hauptfigur eher eine Katze geworden (siehe auch die Fortsetzung des „Weihnachtshundes“).

Der Alte Mann vom Berge, auf dessen großartigen Roman „Feenliebe“ ich bei dieser Gelegenheit besonders empfehlend hinweisen will, hatte allerdings vom Ende der erbaulichen, abenteuerlichen, zwerchfellerschütternd lustigen, herzerwärmenden, gar grusligen und intellektuell fordernden Weihnachtsgeschichte um sabbernde Hunde, singende Esel, Schichtkohl, Große Pinkelbäume, verwirrte Lektoren und mannstolle Verlegerswitwen, gefährliche Karlnickel, düstere Geheimnisse im Untergrund und einen levantinischen und shakespearesüchtigen Dönerbuden-Besitzer eine vollkommen andere Vorstellung als ich. Er ist bei Dürrenmatt in die Lehre gegangen und der Meinung, dass eine Geschichte erst dann zu Ende erzählt ist, wenn sie ihre schlimmste oder – bei ihm – die groteskeste Wendung genommen hat. Konsequenterweise ließ er den „Weihnachshund“ daher in seiner Version in einem Blutbad apokalytischen Ausmaßes enden. Ich hingegen wollte Seele und Magen meiner Leser nicht belasten und fand einen anderen, höchst versöhnlichen und auch weihnachtlich-harmonischen Schluss, den ich persönlich für den gelungeneren, zumindest aber weitaus sympathischern halte. Wer das wie HDH anders sieht, kann sich gerne über Facebook persönlich an ihn wenden und sich dort nach seiner Schlachtplatte erkundigen.

An den kommenden vier Adventsonntagen werde ich die Geschichte von Karl-Heinz, dem Weihnachtshund hier erneut als Fortsetzungs-Adventsgeschichte bloggen. Wer möchte, kann das Meisterwerk bei mir auch als Büchlein für den Gabentisch erwerben.

HDH und ich wünschen viel Spaß und herzerwämende, heiter-besinnliche Momente beim Lesen. 😉

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* Damit habe ich dieses Lieblingswort der Spiegel-Redakteure auch einmal benutzt.

Freitag, 01.11.19 – Was macht man an Allerheiligen?

Freitag, 01.11.19

Heute ist ein düsterer und grauer Tag – November eben und dazu auch noch Allerheiligen. Was macht man nach dem Friedhofsbesuch? Man kann sich natürlich wie ich die groben, frisch imprägnierten Wanderschuhe anziehen, durch das feuchte Laub stapfen und bei jedem Atemzug die klare, bereits nach Schnee und auch ein wenig nach Verwesung duftende, Luft genießen, aber ich kann auch verstehen, wenn man da lieber Zuhause bleibt. Da kann ich nur empfehlen, die Heizung weit aufzudrehen, sich eine Kanne Tee zu kochen, heimlich den ersten Lebkuchen zu naschen, den Lieblings-Lesesessel aufzusuchen und geduldig zu warten, bis sich die Katze zu einem auf den Schoß setzt. Während man sie täumerisch streichelt, kann man ja ein neues Buch anfangen, während draußen vor dem beschlagenen Fenster die letzten Blätter von den Bäumen fallen und bereits mittags die Abenddämmerung einsetzt. Vielleicht ja eines von meinen? Die „Jahrmarkt-in-der Stadt“-Bücher passen sich zumindest farblich gut an den Tag an.

Gerade erst ist mit „Nutzlose Menschen“ der neueste Band der Reihe erschienen …

Man kann die „Jahrmarkt in der Stadt“-Reihe z. B. bei der einzigen Buchhandlung bestellen, die meine Bücher führt (oder schnell als spottbilliges EBook auf den Reader laden).

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Und weil es so schön zu Allerheiligen und November passt: Nirgendwo habe ich kindlicher und ungelenker gefertigte Schmerzensmänner und Kruzifixe als auf den Almen und an den Wegkreuzungen in den Südtiroler Dolomiten gefunden. Geht man weiter nach Süden, wird das Leiden Christi zwar grausamer, aber wesentlich eleganter und weniger berührend.

Neue Cover für meine Brautschau-Romane

Bereits jetzt schon kann man im einen oder anderen Online-Shops der Buchhändler meine Brautschau-Bücher mit ihrem von mir neugestalteten Titelblatt erwerben. Ich bin ziemlich stolz darauf.

Zum Beispiel hier bei Hugendubel:

Vielleicht findet sich ja zufällig der eine oder andere Leser, der Geschmack an diesen Covern findet und sich auf das Abenteuer einlässt, meine Romane zu lesen. Ich verspreche spannende und faszinierende Lektüre. Hier noch ein paar begeisterte Stimmen zu den Brautschau-Büchern.

»Ich bin mit gemischten Gefühlen an diese Geschichte gegangen. Aber im Gegensatz zum Cover ist die Geschichte sofort fesselnd und absolut märchenhaft. Man muss sich natürlich in die Namen und Städte reinlesen, auch in die Herrscher und Gottheiten, aber da führt einen der Autor gekonnt Schritt für Schritt rein. Zwischen 1000 und einer Nacht, Fantasy und Science Fiction würde ich dieses Buch einsortieren. Der Schreibstil ist flüssig und sorgte vor meinem geistigen Auge für tolle Bilder. Die Charaktere sind ausführlich und glaubhaft beschrieben und man fühlt sich mit ihnen verbunden, fast so, als würden sie hinter einem stehen. Der Spannungsaufbau ist da und es gibt Geschichten in der Geschichte, die alleine für sich auch wieder sehr schön sind. An einem absoluten Spannungshoch endet der erste Teil und man möchte augenblicklich zu Teil 2 greifen. Fazit: abgesehen vom Cover ein wundervolles fantasyreiches Buch mit einem Touch ins märchenhafte. Definitiv lesenswert!«

»Das erste Buch der Fantasyreihe bietet einen durchweg gelungenen und spannenden Auftakt eines tollen Abenteuers durch eine fazinierende Welt. Neugierigen ist vor allem empfohlen, in den Prolog reinzulesen, der zeitlich losgelöst von der Haupthandlung spielt, aber einen sehr guten Einblick in die packende Erzählweise und der liebevollen Kreativität bietet, mit der diese Fantasywelt behutsam gebaut wurde. Alles in allem ein echter Geheimtipp.«

»Kopfkino allererster Güte. Für alle die Fantasygeschichten lieben sehr zu empfehlen. Hoffe es gibt bald mehr von Meister Siebenhardt und Co zu lesen.«

»Ich bin kein Fan von SF & Fantasy, aber die märchenhaften Brautschaubücher sind eine wirklich lohnende Lektüre. Meine Empfehlung!«

Und nicht vergessen! Noch in diesem Jahr erscheint Band Zwei von Der Weg, der in den Tag führt.

Empfehlung: Das neue Buch von Hans-Dieter Heun

Zwar darf ich Hans-Dieter Heun schon eine ganze Weile nicht mehr meinen Freund nennen, denn er hat mir leider vor gut einem Jahr aus mir noch heute vollkommen rätselhaften Gründen unsere langjährige Freundschaft aufgekündigt und seither jeden Kontakt zu mir abgebrochen; liest auch wohl in diesem Blog nicht mehr mit, den er mit seinen früheren launigen Kommentaren und Texten noch immer mitprägt.

Aber nichts desto weniger halte ich ihn weiterhin für einen lesenswerten Autor, den ich gerne weiterempfehlen will. Ich freue mich, dass er seine lange prosaische Schaffenspause beendet hat und mit etwas Neuem am Start ist. Nun ja, zugegeben, so ganz neu ist das alles nicht, denn sein neues Buch „Das unglaublich unglaubwürdige Leben des Hannemann“ ist leider „nur“ eine Überarbeitung eines seiner alten Bücher, nämlich des Romans „Geilen Farben“. Es ist eine Art „Heun-Omnibus“ daraus geworden, in den er auch ein paar seiner Kurzgeschichten aus seinem „Zackenbarsch“ eingewoben hat.


Es ist – Zitat des Autors:

… das Beste in der Selbstfindungsliteratur seit dem Gilgamesch-Epos, behauptet zumindest ein wissendes Medium, meine Frau. Noch dazu mit einigen mausetoten Leichen, leichtverständlicher Leidenschaft und geradezu außerirdischen Kochrezepten.

Das neue Werk ist ebenfalls die Erklärung, warum ich, auf Prosa versessener Mann, euch in letzter Zeit derart stiefmütterlich behandelt habe. Stiefmütterlich, jawohl, denn stiefväterlich schildert nicht im Mindesten, wie maßlos ich euch vernachlässigte. Ich bitte inständig und untertänig wegen der euch nicht gewährten Liebe um Vergebung.

[..] Ganz nach dem Motto, jede Dame wird sich freu´n, wenn sie liest den neuen Heun. In diesem besten Sinne: Behaltet den neuen Titel im Auge. – Mein ganz besonderer Dank gilt Michael Weiler, besser bekannt als Zebrafink, für die erschöpfende Schöpfung des Covers. Es war eine lange künstlerische Auseinandersetzung zwischen uns, bis der Hampelmann Hannemann endlich an den Fäden seines Schicksals hing.

Hans-Dieters nun wieder neu aufgelegtes, aber eben bewährt skurriles Werk ist gerade bei neobooks als E-Book erschienen und für 8,99 € überall im Handel erhältlich, wo man elektronisches Lesefutter erwerben kann. Dort ist auch eine Leseprobe downloadbar, die ausführlich beweist, welch herrliches Garn er zu spinnen vermag. Ich hoffe, Hans-Dieter, der auch eine Facebook-Präsenz unterhält, bekommt die Leser, die er verdient.

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Und zum Abschluss noch ein Link auf einen vollkommen anderen Text, den wir gemeinsam begonnen haben und der hier immerhin 7 aufregende Fortsetzungen erlebte, den wir aber leider nie gemeinsam beendet haben.

Wolfenklau

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