Der Fremde – Lesung

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Der Fremde
Eine SF-Kurzgeschichte aus Augsburg

Vollständige Lesung

Was den Titel meiner kleinen Satire betrifft: Mir ist durchaus bewusst, dass es bereits eine berühmte Geschichte gibt, mit der sie ihn sich teilt. Dadurch ist mein „Fremder“ der am häufigsten aufgerufene Text auf meinem Blog geworden. Viele suchen einen kostenlosen Camus und finden einen kostenlosen Klammer. Das ist doch auch nicht schlecht. (Vielleicht werde ich mein nächstes Buch „Stolz und Vorurteil“ oder „Der Herr der Ringe“ nennen. 😉

 

»Stromausfall« für 0,99 €

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Stromausfall
Erzählungen
4 Erzählungen, illustriert
(Die Buchausgabe hat 250 Seiten)


»Ich nenne sie nicht Marga; nur wenn Ich böse auf sie bin, sage Ich: Das hättest du wissen müssen, Marga, oder: Marga, was bist du heute dumm. Sonst sage Ich ›ich‹ zu Marga.« Ein 16jähriges Mädchen wird kritisch von seinem Über-Ich beobachtet, der Kinderwunsch eines Paares nimmt eine groteske Wende, ein alter Mann hat den Weltuntergang überlebt, Schlaflosigkeit und Gerüchte quälen eine fiebernde Stadt. Die vier in diesem Auswahlband versammelten Erzählungen von Nikolaus Klammer sind provokant und literarisch anspruchsvoll. Sie laden zum Nachdenken und Innehalten ein und sind für jeden, der sich auf sie einlässt, eine Bereicherung.

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Wie angekündigt, sind im August alle E-Bookausgaben meiner Bücher im Preis reduziert.

»Ich habe heute die Erzählung „Stromausfall“ in einem Zug gelesen. Und dies mit Begeisterung. Man ist ja heute ziemlich entwöhnt von Klammers hoher sprachlicher Qualität und seinen längeren Texten, die Aufmerksamkeit erfordern. Die Komposition, die Lakonie, der wirklich neue Erzähler und das Mädchen Marga – alles großartig! Schwangerschaft macht einsam – auch vor der besten Freundin, die während dieser Initiation völlig außen vor bleiben muss in ihrer spielerisch aufregenden, verschwitzten, sexualisierten Jugendwelt. Die ganze Welt ist nicht mehr die gleiche, man sucht neue Gefährten, die der Gefahr standhalten. Man findet sie nicht. Man wird titanisch mit dem erstbesten Ding, das man in die Hand bekommt (Säge), dem Erstbesten aus der neuen Welt (Soldat). Erst wenn man den „Stromausfall“ erreicht hat, die gnadenlose Erwachsenenwelt betreten, sich bewiesen, dass man es kann, erst dann erlaubt man sich auch wieder die Regression ins eigene Kind. Man kann endlich zwischen den beiden Welten hin- und hergehen, je nachdem, wie stark man gerade ist. Und man trägt die Stärke der einen in die andere und umgekehrt. das ist die erwachsene Lebensform. Sehr sensibel hat Nikolaus Klammer hierfür Worte, Bilder und Struktur gefunden. Großartige Literatur und eine unbedingte Leseempfehlung.« (5 Sterne)

»Das rote Haus« für 0,99 €

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DAS ROTE HAUS
Kurze Geschichten
Anthologie, illustriert
(Die Buchausgabe hat 230 Seiten)


Der durch seine Romane bekannte Autor Nikolaus Klammer erweist sich in diesem Auswahlband mit 25 kurzen Geschichten auch als ein Meister der kleinen Form. Die hier versammelten Kurzgeschichten sind voller Experimentier- und übersprudelnder Erzählfreude. Sie berühren, machen nachdenklich und überraschen durch ihre Themenbreite, ihren Einfallsreichtum, ihre Eleganz und ihren Sprachwitz. Sie beweisen aufs Neue, wie bunt die Palette des Autors der Romanreihen »Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren«, »Brautschau« und »Jahrmarkt in der Stadt« und der beiden Essaybände „Noch einmal davon gekommen“ und „Noch einmal daran gedacht“ ist.

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„Aber du wirst einsehen, wie ich aus dem Zustand des einen auf die Gesamtheit schließen kann. Ich will einen herausgreifen und ihn zeigen wie er scheitert oder sich arrangiert. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht!“ Hier hattest du es eilig, mich zu unterbrechen: „Auch Arrangement ist ein Scheitern. Es ist die alltägliche Form des Scheiterns, die undramatische, die du in deinen Geschichten und Bildern gerne unterschlägst. Auf einem falschen Weg kann man nur wenige Schritte in die richtige Richtung gehen.“

Das ist meine Lieblingsstelle aus Niklas Klammers Kurzgeschichtensammlung „Das rote Haus“. Sie ist aus dem Text „Der Wanderer“ und sie ist es deswegen, weil er an dieser Stelle, in diesem Abschnitt, exemplarisch sein Programm vorstellt. Das Buch folgt diesem Einen auf einer Zeitreise durch drei Jahrzehnte literarischen Schaffens. Es zeigt zu Beginn einen zornigen, jungen Autoren, der sich mit der braunen Vergangenheit seiner Vätergeneration auseinandersetzt, mit Konzentrationslagern und Gulags. In „Rache“ erzählt er von einem, von paranoiden Fantasien getriebenen, ehemaligen KZ-Aufseher, der einer Jüdin begegnet, die er meinte, ermordet zu haben. Nicht genug damit, versucht sein vermeintliches Opfer auch noch, ihrem Peiniger nach einem Unfall das Leben zu retten. Man folgt in „Palimpsest“ dem Physiker Dr. Renning, dem Erfinder einer Zeitmaschine, mit deren Hilfe er sich ins Jahr 1923 zurückbeamt, um mit einem gezielten Kopfschuss Adolf Hitler zur Strecke zu bringen. Ich darf verraten: es misslingt und zwar auf so groteske Weise, dass, wer den wirklichen Fortgang der Geschichte kennt, sich ein mandelbitteres, verzweifelt verzerrtes Grinsen nicht verkneifen mag. Die zweite von vier Abteilungen des Buches befasst sich mit Futuristischem, einer Welt beispielsweise, in der die Literatur von Computerprogrammen erstellt wird, mit allen katastrophalen Folgen für die Lesbarkeit der Texte. Sie holt Kindheitserinnerungen zurück über die Irritationen, die das Auftauchen des weiblichen Geschlechts in einer Bande halbwüchsiger Jungs schafft und sie entführt uns mehrfach ins toskanische Italien, wie man unschwer erkennen wird, einem der bevorzugten Aufenthaltsorte des Autors Klammer. Die dritte Abteilung befasst sich mit Beziehungsgeschichten im weitesten Sinne des Wortes, die vierte mit, mehr oder weniger, programmatischen Texten, wobei die Sinnhaftigkeit des Auftauchens diesen oder jenen Textes in den jeweiligen Gruppen sich mir nicht immer erschließt. Es gibt Überschneidungen. Das ist aber nur eine Randnotiz und stört nicht, da jede der Geschichten des Buches eine, in sich abgeschlossene erzählerische Einheit darstellt. Mein persönliches Highlight ist die Geschichte „Der Schriftsteller, die Putzfrau und der Tod“. Hier kann man, obwohl, oder vielleicht gerade weil es ums Sterben geht, von Herzen über einen Schriftsteller lachen, der sich, soeben unter überaus merkwürdigen Umständen verstorben, zusammen mit seiner ebenfalls just verschiedenen Putzfrau vor einer Kinoleinwand wiederfindet, auf der in diesem Moment ein Film läuft, der die letzten Minuten im Leben der beiden zeigt. Die Geschichte ist, obwohl vom Plot her tragisch, so komisch erzählt, dass der Tod, der am Ende als lässiger Literaturliebhaber erscheint, seinen Schrecken gänzlich verliert.

Niklas Klammer macht den Zugang zu seinen Texten nicht immer einfach und das ist gewollt. Gerade die älteren sind herausfordernd und teilweise, aufgrund der politischen Thematik, schwer verdaulich. Das macht sie jedoch nicht weniger interessant und lesenswert – im Gegenteil. Sie sind schwierig, weil sie den Leser zwingen, sich zu positionieren. Klammer lesen und danach Tagesschau sehen oder ruhig ins Bett legen, das funktioniert nicht. Die späteren Texte sind leichter, humorvoll und mit viel Raffinesse geschrieben. Beeindruckend ist die Genauigkeit der Beobachtung menschlichen Verhaltens. Niklas Klammers Kurzgeschichten sind nie nett, keine Love Stories, keine pittoresken Bildchen aus dem braven, bürgerlichen Leben. Es sind Traumbilder, manchmal alptraumhaft. Sie wollen eklig sein, komisch, grotesk, gelegentlich absurd, verstörend. Es sind Bilder aus dem Leben eines Einzelnen, der sich exemplarisch nimmt für das Ganze. Wer sein Leben ruhig und beschaulich mag, der ist hier falsch! Für alle anderen, vor allem die, die den Autoren Niklas Klammer kennenlernen wollen, ist „Das rote Haus“ ein must read“ (5 Sterne)

»Nutzlose Menschen« für 0,99 €

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Nutzlose Menschen
Ein Künstlerroman
Jahrmarkt in der Stadt
Band 3
(Die Buchausgabe hat 220 Seiten)

„Sie tun nichts, was wert ist, getan zu werden, und sagen nichts, was wert ist, gesagt zu werden, aber sie tun und sagen es immer und immer wieder …“

Augsburg Ende der 90er Jahre.

Es regiert ein heißer Sommer. Der gescheiterte Schriftsteller Nikolaus Klammer, der sich in seinem Brotberuf als Beamter langweilt, beginnt mit den Menschen in seinem Umfeld wie mit Schachfiguren zu spielen.

Ohne deren Wissen stellt er zu seinem Zeitvertreib mit ihnen Szenen aus der „Comédie humaine“ von Honoré de Balzac nach. Sein auserwähltes Opfer in dieser Nacht ist Benjamin Sapher, der sich hilflos in dem Spinnennetz seines Vorgesetzten verfängt. Als seine Frau Gitta ahnt, was Klammer mit ihrem Mann vorhat, ist es beinahe schon zu spät, um eine Katastrophe zu verhindern. Aber ist das alles wirklich nur das makabere Spiel eines Zynikers oder hat Klammer noch einen anderen Plan?

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»Die Wahrheit über Jürgen« für 0,99 €

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Die Wahrheit über Jürgen
Ein Künstlerroman
Jahrmarkt in der Stadt
Band 2
(Die Buchausgabe hat 270 Seiten)

Elegant, originell, sarkastisch, spannend wie ein Krimi und absolut lesenswert. Willkommen beim Augsburger Plärrer! Die Eingänge sind geöffnet und die Attraktionen warten schon auf Sie:

Der Mensch dürstet nach dem Bösen, aber er vermag es nicht, ihm seine Seele zu verschreiben. Deshalb schlägt er krumme Wege ein: Die Neurose, das Gelächter oder die Kunst. Eine Stadt Mitte der 90er Jahre in der bayerischen Provinz: Die Bilder des Malers Jonas Nix sind eine künstlerische Sensation und Tagesgespräch bei den Kulturschaffenden. Doch liegt der Erfolg wirklich in der Qualität seiner düsteren, blutigen Werke begründet oder eher an seinen verwandtschaftlichen Beziehungen zu einem Stadtrat und den oberen Zehntausend? Der junge Journalist und Maler Georg Hauser, der mit dem schwierigen Künstler in die Schule gegangen ist, beginnt nachzuforschen und Nix und die Personen in seinem Umfeld zu befragen. Hauser wird dadurch in ein Familiendrama verwickelt, das bald auch sein Leben bedroht und ihn vor die existenzielle Frage stellt: Wie weit würdest du für deine Kunst gehen?

„Selbstverständlich sind alle Ereignisse und Personen frei erfunden und nur meiner Phantasie entsprungen. Oder glauben Sie, dass es solche Menschen in dem schönen Augsburg wirklich geben kann?«

Andernaj

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