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23.o1.23 – Der fürchterliche Monat

Würden wir im Januar und Februar alle Winterschlaf halten, dann könnten wir den rheinischen Karneval verschlafen (Statt „Kölle alaaf“ hieße es dann „Kölle schlaf“).

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31.12.22 – Von alten Betten und neuen Jahren

Ich habe mich gerade ein wenig verrannt, ihr habt es bemerkt. Das ist ganz typisch für mich. Ich beginne einen Monolog, komme vom hunderten ins tausendste, verirre mich im Labyrinth meiner Gedanken, flaniere zwischen ihnen, wie ein Schmetterling zwischen den Blüten eines Sommerflieders hin- und herflattert. Mein Vorbild ist die Geschichtenerzählerin Sheherazade, ich fabuliere, als würde es um mein Leben gehen. Gibt es eigentlich eine Marcel-Proust-Auszeichnung für Abschweifungen und Ausschweifendes Erzählen? Wo kann ich mich für sie bewerben, denn ich würde sie sicher gewinnen? (Das wäre übrigens der erste Literaturpreis, den ich je bekäme.)

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o4.o9.22 – Abgesang auf meine Buchhandlung

Sie hat mich 35 Jahre begleitet. Es sind  bestimmt tausend Bücher oder mehr, die ich in ihr erworben und meinen Regal hinzugefügt habe, seit sie 1988 ihr erstes Ladengeschäft in Augsburg im Erdgeschoss eines Bürogebäudes zwischen der Grottenau und der Ludwigstraße eröffnete. Ich spreche von der Augsburger Filiale des Buchhändlers Pustet.

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26.o8.22 – Endlichkeiten und der Lech

Es war Dürrenmatt, der gesagt hat, eine Geschichte sei erst dann zuende gedacht, wenn sie ihre schlimmste Wendung genommen hat. Das ist in den meisten Fällen der Tod. Er ist zumindest für ein Leben das Ende der Geschichte. Und sie lebten glücklich bis an ihr Ende … Gibt es etwas verlogeneres? Nun, für die kleine hübsche Feldmaus, von der ich gestern und vorgestern berichtete, ist ihre persönliche Geschichte zuende gedacht, denn sie hat ihre schlimmstmögliche Wendung genommen. Zumindest nehme ich das an.