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Die Autoren und die Beliebigkeit

Die Kunst ist tot. Ihr Leichnam stinkt.

Mit der Verbreitung des Internets in der Gesellschaft wurde eine Zeitenwende eingeläutet, die nur mit der vor 500 Jahren verglichen werden kann. Während der Renaissance verwandelte sich die mittelalterliche, „flache“ Welt innerhalb weniger Jahre in eine dreidimensionale, komplexe: Die europäische Gesellschaft richtete sich nicht mehr nach Gott aus, ihren Fluchtpunkt in der Unendlichkeit, sondern fand ihren Mittelpunkt in der Seele des Einzelnen. Heute, nach dem Ende der Geschichte, wird diese Gesellschaft digital, schwebt unsicher in einem virtuellen Raum, in dem alles gleich wichtig und richtig ist. Die Lüge und die Wahrheit sind zur Ansichtssache geworden;  es gibt nur noch Meinungen und man macht es sich in seiner Blase gemütlich. Das Denken der Menschen, ihre Wahrnehmung der Welt und ihre Moral ändern sich gerade fundamental, sind auf den Kopf gestellt. Niemand kann prophezeien, wohin uns dieser neue Weg führen wird. Und wie um 1500 a. d. herum muss sich auch heutzutage der Künstler dieser Tatsache stellen, sich neu erfinden und sich andere Wege suchen, seine Ideen zu verbreiten. Dabei schaufelt er der Kunst ein Grab.

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Wie „Brautschau“ entstand (1)

Meine ersten Skizzen zu dem ausufernden Fantasy- und Science-Fiction-Zyklus „Brautschau“ entstanden vor genau 35 Jahren. Ursprünglich als reine SF geplant, wurde „Brautschau“ immer mehr zu „Science Fantasy“. Der Zyklus enthält auch viele Dystopie-, Steampunk- und Märchen- und Sagenelemente, dazu kommen historischer Roman, Erziehungsroman und Coming-of-Age. Es ist also die wildeste Genremischung, die es momentan lesen […]

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Ein Epos wird geboren (Teil 4) – Der karge Lohn

Ich weiß nicht, ob es mir in meiner verbleibenden Lebenszeit gelingen wird, alle fest projektierten Romane und Erzählungen des „Brautschau“-Zyklus‘ (mindestens 8 Romane) zu schreiben und fertigzustellen. Ich ziehe meine Kreise um „Brautschau“. Ich weiß nicht, wird mir der letzte Kreis gelingen, aber versuchen will ich ihn, um mal Rilke zu zitieren. Zurückschauend zeigt sich […]

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Ein Epos wird geboren (Teil 3) – So viele Geschichten, so wenig Zeit

 „Doch dies ist eine Geschichte nach meiner Geschichteund ich werde sie an einem anderen Tag erzählen.“Der Märchenerzähler Alis Ich startete also im August 2013 auf meinem noch jungen Blog „Aber ein Traum“ mit der erstmaligen Veröffentlichung meines Fantasy- und SF-Fragments „Brautschau“. Es sollte noch einmal fast vier Jahre – bis ins Frühjahr 2017 – dauern, […]