Der Schriftsteller, die Putzfrau und der Tod – Lesung (1)

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Willkommen zum 1. Teil meiner Live-Lesung von meiner Kurzgeschichte „Der Schriftsteller, die Putzfrau und der Tod“. Ich hoffe, die 15 Minuten, die mein kleiner Vortrag dauert, sind nicht dir zu lang. Diese und andere Kurzgeschichten findest du übrigens in meinem Buch „Das Rote Haus“.

 

Ich wünsche viel Vergnügen und würde mich übrigens wirklich über einen Kommentar freuen, ob dir so etwas gefällt und ob ich häufiger auf meinem Blog Lesungen einbinden soll.

Liebe Grüße, Nikolaus

Videos, Illustrationen und … keine Sau interessiert’s

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Ich habe in der letzten Woche sehr fleißig weiter an meiner neuen Website

BRAUTSCHAU

gearbeitet und z. B. ein paar kleinere Videos zu den Leseproben dort erstellt und habe für meine Laienspielaufführungen übrigens nur Windowsbordmittel benutzt. Nachdem ich nun den Trick weiß, mit dem es mir gelingt, Videos in meine WordPress-Mediathek hochzuladen und sie in Beiträge einzufügen, denke ich, dass ich das noch häufiger machen werde. (*) Wie gefallen dir meine ersten Versuche? Ich habe auch begonnen, für meine neue Site die doch recht primitiven und arg hässlichen Landkarten neu zu gestalten, die meine Brautschau-Bücher bislang verunzierten.

Dazu verwende ich die gute Landkarten-Software „Wonderdraft“, mit der es nach ein wenig Eingewöhnung, Zeit und Nachbearbeitung möglich ist, schöne Fantasy-Maps zu erstellen. Ich finde, zu einem guten Fantasy-Roman gehört auch eine Karte, auf der der Leser mit dem Finger nachvollziehen kann, wie die beschriebene Welt aussieht. Wie findest du meine neuen Entwürfe?

Du siehst also, dass ich das Beste aus dem Lockdown und der Homeoffice mache, zu der ich wie wir alle wegen des Scheiß-Virus‘ verdammt sind. Ich versuche inzwischen, diese bewegungslosen Wochen nicht nur als Gefängnisaufenthalt in Einzelhaft, sondern auch als Chance zu nutzen. Leider gibt es ein altes Problem, das mich immer wieder in Depressionen stürzt: Niemand kauft meine Bücher, niemand rezensiert sie, niemand interessiert sich für meine Literatur. Ich kann keine Leser erreichen, mir kein Publikum aufbauen. Auf meiner neuen Site kommt mich niemand besuchen und auch hier akuf meinem Blog sieht es ja seit Längerem zappenduster aus, wenn ich mal von dir absehe, liebe einzige Leserin. Das alles ist tödliches Gift für jeden Künstler und ich nehme jeden Tag einen Schluck von ihm …

Deshalb versuchen es Amy und ich heute mal mit Hypnose:

Du willst meine Bücher lesen! Du willst meine Bücher lesen! Du willst meine Bücher kaufen und lesen! Du willst!

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(*) Der Trick ist, es nicht zu versuchen, die mp4-Datei des selbsterstellen Videos in der Desktop-App von WordPress hochzuladen, denn das wird mir aus angeblichen Sicherheitsgründen verweigert. Es geht aber merkwürdigerwesie anstandslos in der Smartphone-App (Zumindest auf Android).

17.01. Mánis Fall und die Dramen der Natur

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Sonntag, 17.01.21

Liebe Leserin,

ich kann mir gut vorstellen, dass ich dir mit meiner penetranten Werbung für meine neue Internet-Präsenz

Brautschau – Zeit muss enden

inzwischen ein wenig auf die Nerven gehe. Aber ich hoffe eben, dass ich mit meiner Werbung nicht nur dich, chinesische Suchmaschinen-Bots und all die 100.000 Spammer erreiche, die mir mit nervtötender Penetranz Onlinecasinos und Pornographie anpreisen. Vielleicht gelingt es mir ja, auch jemanden anderen von hier auf meine andere Site zu locken. Denn das Angebot dort ist einfach zu gut, um es ablehnen zu können. Gerade erst gestern habe ich dort den Anfang meines neuen Romans „Mánis Fall“(1) vorveröffentlicht. Er ist der Einstieg in meinen Brautschau-Zyklus, von dem ich bereits drei dicke Bücher herausgegeben habe. Obwohl am Anfang einige der Hauptfiguren der Saga auftreten, kann „Mánis Fall“ ohne Vorkenntnisse gelesen werden, da er Ereignisse schildert, die sich fast 6000 Jahre vor der Haupthandlung ereignen. Ich will den Roman, der mehr Science-Fiction als Fantasy ist, noch in diesem Jahr veröffentlichen.

Ich habe den deprimierenden Lockdown der letzten Wochen dazu genutzt, fleißig an meinen Texten zu arbeiten und auch unendlich viel Arbeit in die Brautschau-Site gesteckt. Dass ich überhaupt keine Rückmeldungen oder Kommentare bekomme und die Romane nicht gekauft und nicht gelesen werden, das lässt mich schon ein wenig verzweifeln. J.R.R. Tolkien würde N.M. Klammer lesen. Warum nicht auch du?

In der letzten Woche hat sich mal wieder ein Drama in mehreren Akten ereignet. Im Mittelpunkt stand wie in den meisten Fällen, wenn es im Klammerschen Haushalt dramatisch wird, meine Katze Amy. Als ich am Mittwochmorgen aufstand und mich mit viel Kaffee selbst in den Tag schupsen wollte, bemerkte ich, dass sie schon die ganze Nacht unbeweglich und ausdauernd vor meinem Kaminofen (2) in Lauerstellung war.

Da es regelmäßig geschieht, vermutete ich gleich, dass sich die ältere Katzendame mal wieder etwas zum Spielen und Naschen mit in die Wohnung geholt hatte, das ihr dann entkommen war und sich im Ofen verbarg. Ich entfernte also die untere Abdeckung und fand eine putzmuntere Feldmaus, die sich dort recht behaglich eingerichtet hatte. Halten Feldmäuse eigentlich keinen Winterschlaf? Leider entwischte das putzige Tierchen (Frau Klammerle sieht sie etwas differenzierter als ich) und kletterte höher ins Innenleben des Ofens, wo sie für mich unereichbar war und mir wahrscheinlich eine Nase drehte.

Also stellte ich eine Falle auf. (3) Leider entschied sich die kleine, hübsche Maus in der darauffolgenden Nacht, mein Rettungsangebot zu ignorieren und stattdessen ihre neue Umgebung zu erkunden. Amy war jedoch noch immer auf der Lauer. Es gab kurz nach Mitternacht einen kurzen Krach im Wohnzimmer, dann herrschte Ruhe. Am nächsten Morgen fand ich nur noch eine stolze Katze vor. Die Maus ist seitdem verschollen. Ich habe nicht einmal einen Rest von ihr gefunden.

Und die Lehre daraus? Tja. Lieber in einer Falle gefangen, als in Freiheit gefressen? Gehst du nicht in die Natur, dann kommt sie zu dir? Keine Ahnung. Auf jeden Fall habe ich gerade in meinem Gärtchen ein Denkmal für die beiden Helden meiner kleinen Geschichte aufgestellt.

Ach, ja! Du hast es gesehen. Es schneit. Vier Wochen zu spät, aber immerhin. Und ich kann ihn genießen, da ich momentan das Auto nicht bewegen muss. Und ja, ich habe gerade auch viel Spaß daran, Videos zu machen und zu bearbeiten. (4)

Ich wünsche dir in dieser bewegungslosen, erstarrten Zeit einen schönen und besinnlichen 8. Adventssonntag.

Bis zur nächsten Woche, dein Nikolaus.


(1) Ein wenig Nerd-Wissen, falls du neugierig bist: Máni ist in der nordischen Mythologie der Gott des Mondes. Er findet in der nordischen Dichtung und selbstverständlich auch in der Edda Erwähnung. Während Ragnarök, also am Ende aller Zeiten, wird er von dem Wolf Hatti verschlungen.

(2) Winter, Schneefall, ein bullernder Holzofen, Glühwein, ein fetter Roman, Frau Klammerles selbstgebackene Leckereien … Kann das Leben im Lockdown schöner sein?

(3) Selbstverständlich eine Lebendfalle. Ich bin ja Vegetarier und kein Unmensch. Ich habe in dem Ding schon mehrere Mäuse gefangen (der beste Köder ist Marzipan oder, wie sind ja in Bayern, altbackene Brezelbrocken). Wir hatten Anfang letzten Jahres für drei Wochen eine Maus hinter dem Kühlschrank, die mir die Vorgängerfalle zuverlässig leerfraß, sich aber nie fangen ließ. Ich vermutete zuerst, das Tier sei sehr clever. Aber in Wirklichkeit war die Falle defekt. Die neue hatte ich keine zwei Stunden aufgebaut, als ich die Maus schon gefangen hatte und sie auf dem nächsten Acker aussetzen konnte.

(4) Ich weiß, ich bin lästig mit meiner Werbung. Aber bei der Gelegenheit möchte ich dich noch einmal auf meinen Youtube-Kanal aufmerksam machen, auf dem ich aus meinen Romanen lese.

NEU: Brautschau – Zeit muss enden

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Willkommen in den Überlebenden Landen, Wanderer zwischen den Welten!

… und manchmal geht eben alles etwas schneller.

Ich habe heute schon meine Domain

Brautschau – Zeit muss enden

wiedereröffnet. Der Schneesturm, der um mein Heim bläst, hat mich zum Homeoffice gezwungen, was mir die Gelegenheit gegeben hat, an der Site weiter herumzubasteln. Wie du oben sieht, habe ich dabei auch den Kniff herausbekommen, wie ich Videos in meine WordPress-Blogs einfügen kann. (1) Wie gefalle ich dir in der Rolle des Meisters Jac Javac Mauvaise, des Erzabbas‘ von Stabsang? Eigentlich spricht im Roman Sahar, der Märchchenerzähler, diese Worte. Allerdings wird er dort als androgyner, schlanker und muskulöser Endzwanziger beschrieben.

Ich konnte dir das einfach nicht vorenthalten, meine liebe, treue Leserin. Ich hoffe, du gehst mal hinüber zur „Brautschau“ und siehst dich dort ein wenig um. Manches ist noch nicht ganz fertig, anderes lange nicht vollständig, einiges noch nicht einmal begonnen. Aber ich hoffe, du fühlst dich dort ebenso wohl wie hier und dir gefällt, was du dort sehen und lesen kannst. Ich habe mir wirklich sehr viel Mühe gegeben.

Du kannst dort bereits zwei spannende Leseproben aus der „Brautschau-Sage“ lesen, z. B. den Anfang von „Meister Siebenhardts Geheimnis“:

Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir deine Meinung mitteilen oder mir sogar auf BRAUTSCHAU folgen würdest! Vielleicht kannst du auch ein wenig Werbung für mich machen …

Liebe Grüße,

Nikolaus ›Jac‹ Klammer
Weltenschöpfer und Dichter


(1) Der Trick ist, das fertige Video über die WordPress Smartphone-App in die eigene Mediathek hochzuladen und es dann wie ein Bild einzufügen. Im Gegensatz zur PC-Version funktioniert das dort – weiß der Teufel, weshalb …