Teil 12: 5. Kapitel – Spione, Diebe und Herrscher (Teil 2)

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Brautschau - Zeit muss enden


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Der Weg, der in den Tag führt Teil Eins – Karukora

Hörbuch, 12. Teil

Raul kratzte sich am Kopf und dachte nach. »Wer also sonst könnte nach meinem Leben trachten? Der Rat von Italmar vielleicht oder gar der Zares, der seine Macht schon lange über das Newton–Gebirge hinaus nach Süden ausdehnen will? Aber die haben hier in der Wüste alle keine Macht und keinen Einfluss. Der Na­menlose selbst? Unwahrscheinlich. Wen gibt es noch?«

»Ich weiß es nicht«, räumte Sahar ein. »Aber ich sitze seit Tagen an den Lagerfeuernder Karawansereien von Korus, in den schattigen Winkeln der Bazaare und in den Haus­eingängen der Gassen, warte und hoffe darauf, dass zufällig mein Gesuchter vorbeikommt. Ichlausche, höre dabei so manches: Gerüchte, halbe Sätze, Unruhe. Es sind Männer mit Macht, die diese Tat planen, und sie bewe­gen sich im Untergrund der Stadt wie ein Salmling in den schäumenden Bächen des Rauen Gebirges. Sie…

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Teil 11: 5. Kapitel – Spione, Diebe und Herrscher (Teil 1)

Abenteuerroman, Brautschau, Der Weg der in den Tag führt, Fantasy, Fantasy, Hörbuch, Kolumne, Lesung, Literatur, Literatur, Märchen, Phantastik, Podcast, Roman, Science Fiction

Brautschau - Zeit muss enden


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Zusammenfassung

Der Weg, der in den Tag führt Teil Eins – Karukora

Hörbuch, 11. Teil

„Der Regno seufzte und erhob sich aus dem Stuhl, hin­ter dem zwei stumme Diener standen und ihm mit ge­waltigen Bananenblättern die Kühle zufächelten, die ein Wasservorhang, der wie ein Raumteiler von der De­cke herab in ein Bassin fiel, erzeugte. In seine Gedan­ken versunken trat er hinaus an die Brüstung seines Balkons im obersten Stockwerk des Elfenbein–Palasts, wobei er nahe an der Wand im Schatten verblieb und die offen in der Sonne stehende Ruheliege vermied. Die stickige, von dampfender Feuchtigkeit geschwängerte Hitze des Nachmittags fiel trotzdem wie eine Strafe der Göttin auf ihn herab, doch Raul hielt ihr tapfer stand. Der großzügige Balkon zeigte nach Osten und Süden und damit sah er nicht auf den rechts des Flusses gele­genen Stadtteil Karus hinunter, sondern überblickte die langgezogene Marat–Schleife, die die Anlagen des Regierungssitzes der Namenlosen zu…

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Podcasting – Ein Testballon

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Anfang dieses Jahres habe ich der Autorin und Podcasterin  Laura Windmann ein Interview für ihren Spotify-Podcast WINDMANNS ECK (1) gegeben und auch für sie einen Artikel aus meinem Buch „Noch einmal davon gekommen“ gelesen. Inzwischen ist das Ganze auch auf Youtube erhältlich.

Da ich zu dieser Zeit erhebliche Schwierigkeiten mit meinem Internetanschluss hatte, mussten wir das ganze Unternehmen dreimal wiederholen, bis uns endlich eine einigermaßen ordentliche gemeinsame Aufnahme gelang. Bei dieser Gelegenheit wurde ich von Laura gefragt, ob ich nicht ebenfalls einen Podcast beginnen möchte. Nun, ich glaubte damals  – und im Grunde bin ich auch heute noch der Auffassung – dass die Leute einen Autoren-Podcast von mir ungefähr so nötig brauchen wie ein Loch im Kopf. Dennoch – und das ist jetzt typisch für mich, weil es meine Art ist, mich in allerlei Nebenprojekten zu verzetteln und auf diese Weise meine Hauptarbeit, das Schreiben, zu schwänzen, (2) – machte ich mir meine Gedanken darüber, besorgte mir passende Soft- und Hardware, probierte und grübelte, welche Inhalte ich senden wollte. Dabei entwickelte sich die Idee, einen Hörbuch-Podcast zu gründen, in dem ich meinen Roman „Karukora“ vollständig einlesen will. Ich begann Illustrationen zu entwerfen – die man auf meinem Zweitblog „Brautschau“ bewunden kann –  und Texte aufzunehmen. Die Freude an dem Projekt wuchs. Schließlich sicherte ich mir die Hilfe von Heinz Christian, eines begabten Klarinettisten und Musikers, der nicht zuletzt ein guter Freund von mir ist und bereit war, kostenlos am „Soundtrack“ meines Podcasts zu arbeiten. Inzwischen hat er so viele wirklich gute Samples erstellt, dass wir eine ganze „Karukora“-Sinfonie aufführen könnten.

„Die Ebenen des ewigen Krieges“ und „Ómer Sud, der Vezir“ – Heinz Christian (Alle Rechte beim Künstler)

Was für herrliche Musik, die perfekt zu der Stimmung meines Buches passt!

Und nun kann jedermann/-frau das Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit genießen: Nach den üblichen Anlaufschwierigkeiten sind die ersten Fortsetzungen meines Podcasts nun z. B. bei spotify oder bei anchor abruf- und anhörbar – selbstverständlich alles noch ein wenig dilettantisch. Ein Publikum habe ich auch noch nicht gefunden, aber das ist nicht so wichtig. Denn im Moment macht mir die Sache Spaß und darauf allein kommt es an.

Ich habe den Podcast auch auf meine Youtube-Präsenz hochgeladen und mit diesem Blogeintrag verknüpft. Vielleicht finden sich ja Leserinnen oder Leser dieser Zeilen, die sich dafür interessieren. Ich würde mich freuen.

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(1) Laura hat auch gerade ein Charity-Projekt am Start, das die Opfer der Ahr-Flut vom Sommer unterstützt. Das ist eine feine Sache.

(2) Man könnte auch vornehm sagen, ich würde „prokrastinieren“. Über prokrastiniere ich nicht diesen Blog. Dass ich hier nur noch selten blogge, hat mehrere Gründe. Es liegt auch ein wenig an dem neuen Editor, der wirklich beschissen ist, aber vor allem daran, dass es wirklich kein Publikum mehr für Autorenblogs gibt. Diese Art der Internetpräsenz ist inzwischen ziemlich aus der Zeit gefallen und die Zahl der Zugriffe auf meine Blogs tendiert gegen Null. Da ist mir – ich gebe es zu – einfach meine Zeit zu schade.