Aber ein Traum …

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Wake me up when September ends! (Eine sommerliche Blogpause)

Die Bayerische „Rockantenne“ gehört zu den wenigen Sendern, die ordentliche Musik spielen (auch wenn sie auf dem Blues-Auge blind sind). Leider ist ihr Programm zumindest tagsüber recht eingeschränkt und es ertönen immer wieder die gleichen Songs. Damit unterscheiden sich sich kaum von den anderen Stationen, aber es ist immerhin größtenteils Rock, der da in Heavy Rotation läuft und nicht irgend ein Helene-Fischer-Xavier-Naidoo-Hiphop-Rhianna-Scheiß. Gelegentliche Fehlgriffe wie die neuen Trallala-Pop-Liederchen von den Toten Hosen (Tage wie diese) seien ihnen verziehen.

Man sollte den Redakteuren aber vielleicht einmal verraten, dass Frank Zappa auch andere Lieder als Bobby Brown einspielte, Pink Floyd mehr als Another Brick in the Wall kann, Alice Cooper auch andere Songs als School’s out und Poison hat und AC/DC-Stampf auch bei der hundertsten Wiederholung nicht besser wird. Nightwish jodeln gefühlt alle zehn Minuten Nemo, dann ertönt Lady in Black. Und wenn ich Sonntagmorgen beim Frühstück noch einmal Hotel California oder Behind Blue Eyes – beides eigentlich schöne Titel – höre, schmeiße ich mich aus dem Küchenfenster im Erdgeschoss. Auch ist es wenig sinnvoll, im Februar The Boys of Summer oder von Green Day Wake me up when September ends zu spielen. Obwohl mein jüngerer Sohn behauptet, von letzterem bekäme er immer Kopfschmerzen, ist das eigentlich ein nettes und auch sehr trauriges Lied, aber die Dauerschleife, in der es gespielt wird, nervt wirklich.

Warum erzähle ich euch das alles? Weil ich Lust dazu habe und weil ich und mein Blog jetzt endlich die verdiente und längst angekündigte Sommerpause machen, ‚till September ends. Um meinen 92jährigen Herrn Vater zu zitieren: „Es muss auch mal gut sein. Alles ist nur eine Weile schön.“

Ich lasse die Arbeit hier bis Mitte oder Ende September vollständig ruhen und schreibe offline meinen Roman „Der Weg, der in den Tag führt“ zuende, der im Winter erscheinen soll und das Prequel zu meiner Fantasy-Saga „Brautschau“ abschließt. Ich werde meinen Garten pflegen, cool in Biergärten chillen, mit Freunden grillen(1), faulenzen und in der Sonne liegen, dicke Bücher lesen, Nächte durchdiskutieren und mich in der Schnapsbrennerei versuchen. Dann mache ich noch Urlaub in Österreich, wandere mit Frau Klammerle im Tannheimer Tal und am Dachstein herum, wellnesse mit ihr dazwischen in einem Schilcher-Weingut in der südlichsten Südsteiermark. Ich werde acht Wochen lang keine neuen Artikel mehr veröffentlichen. Vergesst mich nicht vollkommen in dieser langen Zeit.

Diejenigen unter euch, die es ohne mich nicht aushalten, findet auf meiner Texte/Kontakt-Seite seit kurzem die Links zu meinen literatischen Texten im Blog und kann mir dort auch eine E-Mail schreiben, die ich selbstverständlich beantworten werde. Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr den Mut aufbringen würdet, den Gegenwert eines Kaffees oder einer Pizza investieren und ein Buch von mir erwerben würdet – es vielleicht sogar irgendwo bewertet.

Ich grüße die zufällig auf meine Seiten stolpernden Gäste, meine Follower und Freunde, die mich hier trotzdem besuchen kommen. Ich wünsche uns allen einen wundervollen, sonnigen, erfrischenden und erholsamen Sommer voller Einsichten, Genuss und Erfahrungen.

Ich werde Kraft und Ideen sammeln und melde mich wieder zurück, wenn der September endet. Weckt mich bitte nicht vorher.

Liebe Grüße,

Eurer Nikolaus Klammer

Vielleicht begegnen wir uns ja zufällig auf einem einsamen Wanderweg hoch über der Welt …


(1) … komm doch einfach bei mir vorbei, wenn dir danach ist und du in meiner Nähe bist.

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