Aber ein Traum …

Autorer als andere Autoren

Archiv für das Schlagwort “Ruhepause”

Eine kleine Weihnachtspause

Es ist für mich mal wieder an der Zeit, meine digitalen Ramschläden für ein, zwei Wochen zu schließen und vollkommen analog und ablenkungsfrei mit der Familie zu feiern, ein Buch zu beenden und Ruhe zu finden. Wir sehen uns 2020.

Ich wünsche deshalb allen Freunden, Kollegen, Followern und auch jenen, die nur zufällig über meinen Blog stolpern, erholsame, ruhige und vor allem friedliche Feiertage im Kreise der Menschen, die sie lieben. Viel Hoffnung, dass uns die Zeitläufte eine kleine Atempause gönnen, habe ich nicht, aber wünschen kann man es sich ja.

Ich zumindest werde in den amorphen, seltsam zeitlosen Tagen zwischen den Jahren – die man hier in Bayern eine „staade“ Zeit nennt, die zuerst auch endlos scheinen will, aber dann ganz schnell wieder vorbei sind -,  eine Pause einlegen, die ich zum Nachdenken, Sammeln und Planen und vor allem zum Schreiben nutzen will. Nach diesem im Privaten zwar durchaus gelungenen, ansonsten aber nicht allzu glücklichen und für mich als Autor wie immer auch frustrierenden Jahr habe ich für ein hoffentlich besseres 2020 einiges vor.

Die Reise geht weiter, aber lasst mich vorher noch ein wenig ausschlafen …

Bis irgendwann im Januar,

Euer

Nikolaus Klammer

 

 

 

Wake me up when September ends! (Eine sommerliche Blogpause)

Die Bayerische „Rockantenne“ gehört zu den wenigen Sendern, die ordentliche Musik spielen (auch wenn sie auf dem Blues-Auge blind sind). Leider ist ihr Programm zumindest tagsüber recht eingeschränkt und es ertönen immer wieder die gleichen Songs. Damit unterscheiden sich sich kaum von den anderen Stationen, aber es ist immerhin größtenteils Rock, der da in Heavy Rotation läuft und nicht irgend ein Helene-Fischer-Xavier-Naidoo-Hiphop-Rhianna-Scheiß. Gelegentliche Fehlgriffe wie die neuen Trallala-Pop-Liederchen von den Toten Hosen (Tage wie diese) seien ihnen verziehen.

Man sollte den Redakteuren aber vielleicht einmal verraten, dass Frank Zappa auch andere Lieder als Bobby Brown einspielte, Pink Floyd mehr als Another Brick in the Wall kann, Alice Cooper auch andere Songs als School’s out und Poison hat und AC/DC-Stampf auch bei der hundertsten Wiederholung nicht besser wird. Nightwish jodeln gefühlt alle zehn Minuten Nemo, dann ertönt Lady in Black. Und wenn ich Sonntagmorgen beim Frühstück noch einmal Hotel California oder Behind Blue Eyes – beides eigentlich schöne Titel – höre, schmeiße ich mich aus dem Küchenfenster im Erdgeschoss. Auch ist es wenig sinnvoll, im Februar The Boys of Summer oder von Green Day Wake me up when September ends zu spielen. Obwohl mein jüngerer Sohn behauptet, von letzterem bekäme er immer Kopfschmerzen, ist das eigentlich ein nettes und auch sehr trauriges Lied, aber die Dauerschleife, in der es gespielt wird, nervt wirklich.

Warum erzähle ich euch das alles? Weil ich Lust dazu habe und weil ich und mein Blog jetzt endlich die verdiente und längst angekündigte Sommerpause machen, ‚till September ends. Um meinen 92jährigen Herrn Vater zu zitieren: „Es muss auch mal gut sein. Alles ist nur eine Weile schön.“

Ich lasse die Arbeit hier bis Mitte oder Ende September vollständig ruhen und schreibe offline meinen Roman „Der Weg, der in den Tag führt“ zuende, der im Winter erscheinen soll und das Prequel zu meiner Fantasy-Saga „Brautschau“ abschließt. Ich werde meinen Garten pflegen, cool in Biergärten chillen, mit Freunden grillen(1), faulenzen und in der Sonne liegen, dicke Bücher lesen, Nächte durchdiskutieren und mich in der Schnapsbrennerei versuchen. Dann mache ich noch Urlaub in Österreich, wandere mit Frau Klammerle im Tannheimer Tal und am Dachstein herum, wellnesse mit ihr dazwischen in einem Schilcher-Weingut in der südlichsten Südsteiermark. Ich werde acht Wochen lang keine neuen Artikel mehr veröffentlichen. Vergesst mich nicht vollkommen in dieser langen Zeit.

Diejenigen unter euch, die es ohne mich nicht aushalten, findet auf meiner Texte/Kontakt-Seite seit kurzem die Links zu meinen literatischen Texten im Blog und kann mir dort auch eine E-Mail schreiben, die ich selbstverständlich beantworten werde. Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr den Mut aufbringen würdet, den Gegenwert eines Kaffees oder einer Pizza investieren und ein Buch von mir erwerben würdet – es vielleicht sogar irgendwo bewertet.

Ich grüße die zufällig auf meine Seiten stolpernden Gäste, meine Follower und Freunde, die mich hier trotzdem besuchen kommen. Ich wünsche uns allen einen wundervollen, sonnigen, erfrischenden und erholsamen Sommer voller Einsichten, Genuss und Erfahrungen.

Ich werde Kraft und Ideen sammeln und melde mich wieder zurück, wenn der September endet. Weckt mich bitte nicht vorher.

Liebe Grüße,

Eurer Nikolaus Klammer

Vielleicht begegnen wir uns ja zufällig auf einem einsamen Wanderweg hoch über der Welt …


(1) … komm doch einfach bei mir vorbei, wenn dir danach ist und du in meiner Nähe bist.

WEIHNACHTSRUHE AUF MEINEM BLOG

Ich wünsche allen Freunden, Kollegen, Followern und auch jenen, die nur zufällig über meinen Blog stolpern, erholsame, ruhige und vor allem friedliche Feiertage im Kreise der Menschen, die sie lieben. Viel Hoffnung, dass uns die Zeitläufte eine kleine Atempause gönnen, habe ich nicht, aber wünschen kann man es sich ja.

Ich zumindest werde in den amorphen, seltsam zeitlosen Tagen zwischen den Jahren – die man hier in Bayern eine „staade“ Zeit nennt, die zuerst auch endlos scheinen will, aber dann ganz schnell wieder vorbei sind -,  eine Pause einlegen, die ich zum Nachdenken, Sammeln und Planen und vor allem zum Schreiben nutzen will. Nach diesem im Privaten zwar durchaus gelungenen, ansonsten aber nicht allzu glücklichen und für mich als Autor wie immer auch frustrierenden Jahr habe ich für ein hoffentlich besseres 2018 einiges vor.

Die Reise geht weiter, aber lasst mich vorher noch ein wenig ausschlafen …

Bis irgendwann im Januar,

Euer

Nikolaus Klammer

PS. Vergesst nicht, am Hl. Abend gibt es noch den letzten Teil von den Abenteuern des Weihnachtshunds Karl-Heinz.

PPS. Falls jemand eine nette Weihnachtsüberraschung bereiten will: Noch sind die E-Book-Ausgaben meiner in der letzten Zeit sehr gut rezensierten Bücher spottbillig zu haben. Zugreifen!

Klammer schweigt

Liebe Freunde meiner Literatur,

der und dem einen oder anderen unter euch mag es vielleicht aufgefallen sein (vielleicht auch nicht), dass ich in dieser Woche geschwiegen habe und keine Blogbeiträge und Fortsetzungen meiner Romanserien veröffentlicht habe. Das liegt nicht an fehlenden Wörtern und Worten, sondern schlicht an den Erfordernissen meines Brotberufs, der mich im Augenblick sehr stark in Beschlag nimmt. Mir fehlt einfach die Zeit, hier zu schreiben.

Aber ich verspreche Besserung. Demnächst geht es hier weiter.

Was das alles mit dem Foto von meiner gähnenden Katze Amy zu tun hat, weiß ich auch nicht. Aber mir gefällt die Aufnahme, die ich gestern Abend in der schwülen Hitze meiner kleinen Terrasse schoss. Sie passt perfekt zu meiner momentanen Stimmung zwischen endender Frühjahrsmüdigkeit und leichter Überarbeitung.

Bis demnächst,

Euer Nikolaus

Ein Jubiläum und eine kurze Auszeit vom Bloggen

Liebe Freunde,

zuerst geht mein Gruß an den Surfer aus Sri Lanka, der sich heute Nacht interessiert auf meinem Blog umgesehen und die Leseprobe von meinem Roman „Aber ein Traum“ heruntergeladen hat. Wenn man mal von Niederbayern absieht, kam er damit aus dem bislang fernsten und exotischten Land hier in meine guten Stube gereist. Das ist ein Teil der Faszination des Bloggens: Meine Worte werden in Weltgegenden und von Menschen gelesen, die ich wohl niemals besuchen und sehen werde – mich höchstens im Halbschlaf hinträumen kann. Ich stelle mir meinen Besucher aus dem fernen Osten als einen glücklichen Menschen vor und freue mich.

Überhaupt läuft mein Blog, der in diesen Tagen 3 Jahre alt wird, gerade recht ordentlich, nachdem 2015 das schlechteste Jahr war. Er hat die Abspaltung meines etwas peinlichen Zwillings Niklas, der seine Genre-Literatur nun auf seiner eigenen Site „Andere Welten, andere Zeiten“ veröffentlicht, gut überstanden und die Zugriffs- und Besucherzahlen steigen von Monat zu Monat langsam, aber  beständig leicht an. Im Augenblick habe ich hier 97 Follower und bin recht zuversichtlich, demnächst die magische 100 erreichen zu können. Mir ist freilich bewusst, dass die Mehrzahl dieser Follower mir nicht wirklich „folgt“ und Interesse an meinen Texten hat, mich auch nie auf meinem Blog besucht, dass unter den 97 einige Dateileichen, Suchmaschinen und vielleicht sogar der eine oder andere Bot ist. Aber die für manche vielleicht bescheidene Anzahl macht mich doch ein wenig stolz und ich danke noch einmal nachdrücklich allen, die hier ab und an vorbei schauen und meine Geschichten lesen, manchmal sogar kommentieren. Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist.

Es ist vielleicht gerade ein ungünstiger Zeitpunkt, jetzt eine Pause zu machen. Aber wegen der im Augenblick recht heftigen Arbeitsbelastung in meinem Brotberuf und auch aus familiären Gründen muss ich meinen Blog für eine Weile ruhen lassen. Danach werde ich noch ein wenig Pfingsturlaub machen und mit Frau Klammerle einmal rund um den Bodensee radeln (Das ist, was die Unermüdliche unter Erholung versteht: Wenn sie mich nicht gerade „schlank kocht“ – vergebene Liebesmüh‘- dann zerrt sie mich von meinem Schreibtisch weg und bewegt mich hinaus in die weite Welt). Aber spätestens Anfang Juni geht es hier hoffentlich wieder frisch gestärkt weiter und ich werde dann mit der Veröffentlichung der nächsten Kapitel von „Aber ein Traum“ fortfahren, jenem Monstrum von Roman, wegen dem ich im Mai 2013 ursprünglich diesen Blog gegründet habe.

frühling5

Ich wünsche allen und insbesondere mir endlich einen Frühling, der diesen Namen verdient.

Bis bald, Nikolaus Klammer

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