Aber ein Traum …

Autorer als andere Autoren

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Das rote Haus – Die Illustrationen

Anfang Februar werde ich im Eigenverlag(1) meinen Kurzgeschichtenband „Das rote Haus“ veröffentlichen.

In dem 230 Seiten dicken Buch, das es selbstredend auch als Ebook geben wird, wird eine Auswahl meiner kurzen Geschichten zu finden sein. Ich habe das Buch in vier Kapitel unterteilt, um die 25 inhaltlich und auch sprachlich sehr unterschiedlichen Texte ein wenig zu gliedern. Zu jedem der Kapitel habe ich eine Illustration gemacht, die mit einem kurzen Zitat(2) in den Themenkreis einführt.

Da ich aus Kostengründen die Innenillustrationen des Buchs nur in Schwarz-Weiß abbilden kann, hier mal die farbigen Originale:

Ich hoffe, meine künstlerischen Versuche erwecken in euch die Lust, mein neues Buch zu lesen.


(1) Warum sagt man seit ein paar Jahren eigentlich immer „Selfpublishing“, wenn es dafür auch das, wie ich finde, elegantere und prägnantere deutsche Wort „Eigenverlag“ gibt? Sälfbublisching, nein, das geht gar nicht!

(2) Wer findet alle Quellen? Heutzutage ist das mit dem Internet kein Problem mehr.

Die Bücher sind da!

Gestern hat der nette Paketbote von der DHL endlich das ersehnte Paket von meiner Druckerei gebracht und ich bin schließlich doch noch in den Besitz meiner beiden bisher erschienen „Brautschau“-Romane mit den von mir selbst gestalteten neuen Coverbildern gelangt. Ich finde, sie sind mir gut gelungen und machen hoffentlich Lust auf den spannenden Inhalt. Vielleicht locken diese Titelbilder ja ein oder zwei neuer Leser an. Vergesst nicht, in nur 35 (in Worten: fünfunddreißig) Tagen ist Weihnachten! Diese Bücher machen sich perfekt unter dem Gabentisch und kann sich während der Tage zwischen den Jahren in ihren Seiten und Geschichten verlieren. Wie angekündigt, wird noch in diesem Jahr der 2. Band der Karukora-Trilogie erscheinen, dessen erstes Kapitel (120 Seiten) ihr hier lesen könnt. Für Lesestoff ist also gesorgt.

Nebenzu: Ich höre immer wieder die bedauernde Ausrede „Das sind zwar tolle Bücher, aber ich lese eigentlich keine Fantasy.“(1) Ich finde es schade und auch ein wenig verbohrt, einfach ein Genre auszuschließen und sich damit einen großen Lesegenuss zu verschließen. Denn einige Werke, die der deutsche Leser überheblich einem Genre zuordnet und damit den Stempel „minderwertig“ verpasst, sind Weltliteratur (z. B. „Gormenghast“ von Mervyn Peake(2)). Marcel Reich-Ranicki hat zum Beispiel grundsätzlich keine Kriminalromane gelesen und wahrscheinlich auch nie einen SF- oder einen Fantasyroman in der Hand gehalten. Wir arm und karg muss die Lektüre des Kritikerpapstes gewesen sein! Es ist wie mit Loriots Möpsen. Ein Leben ohne Genreliteratur ist möglich, aber sinnlos. Keine Angst. Bei mir gibt es keine Elfen oder Orks und auch keine Zauberei und Fantasy habe ich es nur genannt, weil mir kein adäquater anderer Begriff zur Verfügung stand – Sage oder Märchen würde zwar auch passen, führt aber ebenso in die Irre.

Aber genug geplappert. Lest meine Bücher, verflixt!

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(1) Dabei weiß ich genau, das die Hälfte dieser Leute überhaupt nichts lesen!

(2) Kennst du nicht? Das ist wirklich eine Sünde. „Gormenghast“ zählt zu den zehn besten Büchern, die ich in meinem Leben gelesen habe.

Mein neues Buch – „Noch einmal daran gedacht“

NOCH EINMAL DARAN GEDACHT

Neuerscheinung!

Ir sult sprechen willekommen:
der iu maere bringet, daz bin ich.
allez daz ir habt vernomen,
daz ist gar ein wint: nû fraget mich.
Walther von der Vogelweide

Wie versprochen steht nach dem erfolgreichen 1. Band „Noch einmal daran gedacht“ nun mein zweiter Band mit Artikeln aus meinem Blog in den virtuellen Regalen der Online-Buchhandlungen und ist beim Buchhändler des Vertrauens bestellbar. Selbstverständlich kann man wie immer auch mein neues Buch direkt über meine Wenigkeit erwerben; E-Mail genügt:

Noch einmal daran gedacht
Die besten Essays aus meinem Blog
„Aber ein Traum“
260 Seiten, illustriert
7,99 € als Taschenbuch und
2,49 € als Ebook

Ich habe auch diesen neuen Band so billig wie möglich gemacht und verdiene selbst nichts daran.

In „Noch einmal daran gedacht“ habe ich eine Auswahl aus meinen

      • halbautobiografischen Wahrlügen-Texten, aus meinen
      • originellen Essays und Glossen über die Literatur und das Schreiben,
      • Buchkritiken und
      • Kurzgeschichten

versammelt und gebe mal wieder ein paar tiefere und heitere Einblicke in mein Autoren- und Familienleben. Der umfangreiche Band ist üppig illustriert und enthält 103 Fußnoten(1).

Wer Vergnügen an kurzweiligen, mit Humor, Geist und Esprit geschriebenen Texten und meinen Gedankensplittern hat, wer Sprache liebt und sich gerne auf das Abenteuer „Denken“ einlässt, wird sich mit dem Buch in der Hand wohlfühlen und es genießen. (Und es haben sich sogar ein paar Gedichte zwischen die Prosa gemogelt – Entschuldigung!)

Um es – salopp übersetzt – mit meinem alten Kumpan Freund Walter zu sagen:

Heißt mich willkommen!
Der, der euch neue Gedanken und Geschichten bringt – das bin ich.
Und alles, was ihr vorher gehört habt, ist nur ein Furz.
Jetzt erzähle ich!

 

Das Inhaltsverzeichnis – Da ist für jeden etwas dabei!

Jetzt müssen nur noch mein Lektor und ich ein paar kleinere Korrekturen erledigen und hier und da noch etwas feilen – dann steht nichts mehr zwischen euch und dem Lesevergnügen!

Auch mein alter Kumpan Wolfgang hat schon sein Wohlgefallen an meiner „Wahrheit und Dichtung“ bekundet.

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(1) Ich weiß, mit Fußnoten habe ich ein kleines Problem; ich bin süchtig nach ihnen. Ich liebe sie einfach, auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass es für einen Leser dadurch nicht leichter wird, meine Texte zu genießen.(1a)

(1a) Aber sind wir mal ehrlich: Wollen wir, dass uns alles leichtgemacht wird?

Leseprobe: Noch einmal daran gedacht – Leonard Cohen

Noch einmal daran gedacht
Essays, Kritiken und Glossen aus meinem Blog
260 Seiten, 8,99 €
Taschenbuch demnächst überall im Buchhandel
und auch als E-Book erhältlich

*

Ein missglückter Nachruf auf Leonard Cohen

Lieber Hans-Dieter Heun, du hast mich zwar darum gebeten, aber ich kann das nicht wirklich. Ich habe mich redlich bemüht, aber ich bin niemand, der einen Nachruf schreiben kann – auch nicht auf Leonard Cohen, dessen Musik dir wesentlich mehr bedeutet hat als mir. Ich bin einfach eine andere Generation. Mancher, der von uns gegangen ist, war mir wichtiger. Zwar habe ich in meinem Testament festgelegt, dass an meiner Feuerbestattung sein „Halleluja“ gespielt werden soll, dies aber in der todtraurigen Fassung von Jeff Buckley, die ich für die gelungenste, weil verzweifeltste halte. Ich will ein Meer von Tränen, das wie ein Wasserfall aus den Augen hinunter und von den Beinen der Trauernden bis zu meiner Urne hinüberschwappt. Frau Klammerle, das aber wirklich nur nebenbei, möchte übrigens „Meet me in the Dark“ von Melissa Etheridge – wer es nicht kennt: Das sind sechs Minuten geballte Depression. No one get’s out here alive.

Doch einen gelungenen Nachruf auf den alten Spielverderber Cohen kann ich einfach nicht aufs Papier bringen; ich kann überhaupt keine Gedächnisreden halten: Schließlich schreibe ich nie über andere, sondern nur über mich selbst. Denn nur von diesem Thema verstehe ich wirklich etwas.

Lass mich das erklären: In den 70er Jahrenn, in denen Cohen seine beste und erfolgreichste Zeit hatte, mit seiner Muse auf einer griechischen Insel lebte und fleißig Songs, Gedichte und Prosa produzierte (ich neide ihm dieses Leben, das ich selbst gerne auf diese Weise meine Zeit verschwenden würde), da nahm ich ihn nicht weiter wahr. Ich hörte vorzugsweise klassische Musik und die Platten meiner älteren Geschwister: Jimmi Hendrix, Eric Burdon, Deep Purple, Jethro Tull und die frühen Pink Floyd. Meine Schwester M. besaß zwar seine zweite Studioaufnahme „Songs from a room“ auf Vinyl, (dessen Coverrückseite übrigens das Intereur seines griechischen Rückzugsorts samt Muse zeigt), aber ich glaube nicht, dass ich die LP jemals auf meinem Plattenspieler rotieren ließ. Ich war unwissend, um nicht zu sagen, arrogant. Noch am Morgen des 9. Dezember 1980 blamierte ich mich, als ein betroffener Klassenkamerad mir vor der Stunde mit atemloser Stimme berichtete, man habe in der Nacht John Lennon ermordet. Ich musste ihn erst fragen, wer das denn eigentlich sei. Cohen war für mich höchstens die Stimme, die von einer knisternden verstaubten LP schlechte Laune und Weltschmerz verbreitete, wenn der Gastgeber seine Party beenden wollte. Sein unsicherer, murmelnder Vortrag, bei dem man ähnlich wie bei Bob Dylan nicht gerade behaupten konnte, Cohen sei ein guter Interpret seiner eigenen Lieder, war der ideale Stimmungstöter und Partymörder. Nach einer Plattenseite „Songs of Love and Hate“ war jeder so weit, dass er sich verzweifelt nach einem stillen Ort umblickte, an dem er sich an einem Hacken an der Decke aufzuhängen konnte. In diese Stimmung bringen einen heutzutage höchstens noch Nick Cave oder die Eeels. Cohen hörte man, wenn die Freundin weg war oder frühmorgens von den Übriggebliebenen bei philosophierendem Gelaber die letzten Alkoholreste gelehrt und gemeinsam der letzte Joint geraucht wurde. Mir erschienen für diesen Zweck damals die alten Blues-Miesepeter (Albert King – „As the years go passing by“) oder gleich ein Rachmaninow-Klavierkonzert geeigneter. Mitte der Achtziger veröffentlichte dann Jennifer Warnes eine Platte mit ihren Versionen von den bekanntesten Cohen-Songs: „Famous Blue Raincoat“. Ich lernte seine Lieder neu kennen und schätzen. Vor allem der geheimnisvolle Text von „First we take Manhattan“ hatte es mir angetan und ich spielte die Platte so oft, dass der damalige Freund meiner Schwester mir Prügel androhte, wenn ich sie noch einmal auflegen würde. Für mich war Cohen immer mehr Dichter als Songwriter und wenn man schon der bescheuerten Entscheidung folgen will, Folksängern den Nobelpreis für Literatur zu verleihen, dann hat ihn nicht Bob Dylan, sondern Leonard Cohen verdient, denn dessen Gedichte stehen meiner Meinung nach haushoch über den Textzeilen von Dylan.

Erst in den letzten Jahren vor seinem Tod, durch seine letzten zwei, drei Platten, lernte ich Cohen richtig zu schätzen und ich ließ mich von ihm durch die eine oder andere laue Sommernacht auf meiner Gartenterrasse begleiten. Seine letzten CD’s sind Rotwein-Musik für alte, weiße Säcke. Die Stimme war mit den Jahren tiefer, wärmer und dunkler geworden, das Geraune eines alternden Orakels, altersweise und milde. Man höre nur „Going home“ von der 2012er CD „Old Ideas“. Da passt alles. Das sind drei Minuten, die mich bei jedem Anhören in eine andere Welt, in ein anderes Leben verfrachten, in eine „Es hätte sein können“-Stimmung:

„I love to speak with Leonard
He’s a sportsman and a shepherd
He’s a lazy bastard
Living in a suit“

Dennoch bleiben Cohens Musik und Texte ein Vergnügen, das ich mir nur in homöopathischen Dosen verschreibe und auf nüchternen Magen Unwohlsein und Weltschmerz auslöst. Und ich hatte Recht: Ein Nachruf, wie du ihn von mir wünschtest, HD, ein echter Nachruf war das nicht. Aber ich habe mich zumindest bemüht …

 

Vorankündigung: „Noch einmal daran gedacht“

Neuerscheinung!

Ir sult sprechen willekommen:
der iu maere bringet, daz bin ich.
allez daz ir habt vernomen,
daz ist gar ein wint: nû fraget mich.
Walther von der Vogelweide

Nach dem erfolgreichen 1. Band „Noch einmal daran gedacht“ steht nun mein zweiter Band mit Artikeln aus meinem Blog in den Startlöchern:

Noch einmal daran gedacht
Die besten Essays aus meinem Blog
„Aber ein Traum“
260 Seiten, illustriert
demnächst als Softcover und als Taschenbuch

 Heute erhielt ich mein Korrekturexemplar vom Verlag und ich bin zuversichtlich, dass der Band in zwei Wochen im Internet und im traditionellen Buchhandel erhältlich sein wird. Wie immer wird es eine Taschenbuch- und eine billige EBookausgabe geben. In „Noch einmal daran gedacht“ habe ich eine Auswahl aus meinen halbautobiografischen Wahrlügen-Texten, aus meinen originellen Essays und Glossen über die Literatur und das Schreiben, Kritiken versammelt und gebe mal wieder ein paar tiefere Einblicke in mein Autoren- und Familienleben. Der Band ist üppig illustriert und enthält über 100 Fußnoten(1). Wer Vergnügen an kurzweiligen, mit Humor, Geist und Esprit geschriebenen, Gedankensplittern hat und Sprache liebt, wird sich hier wohlfühlen. Und es haben sich sogar ein paar Gedichte zwischen die Prosa gemogelt.

Um es noch einmal mit meinem Freund Walter v. d. V. zu sagen:
Heißt mich willkommen!
Der, der euch neue Gedanken und Geschichten bringt – das bin ich.
Und alles, was ihr vorher gehört habt, ist nur ein Furz.
Jetzt erzähle ich!

Das Inhaltsverzeichnis – Da ist für jeden etwas dabei!

Jetzt müssen nur noch mein Lektor und ich ein paar kleinere Korrekturen erledigen und hier und da noch etwas feilen – dann steht nichts mehr zwischen euch und dem Lesevergnügen!

Zwei Brüderbücher – endlich vereint!

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(1) Ich weiß, mit Fußnoten habe ich ein kleines Problem; ich bin süchtig nach ihnen. Ich liebe sie einfach, auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass es für einen Leser dadurch nicht leichter wird, meine Texte zu genießen. Aber sind wir mal ehrlich: Wollen wir, dass uns alles leichtgemacht wird?

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