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Minnedichtung – Ein Essay (VII)

Beschluss […] Ich kann nicht über dich klagen, du tust meinem Herzen wohl. Ich will die Wahrheit sagen: Bei dir ist es wundervoll. Geschrieben im vierzehnhundertzweiten Jahr ohne einmal abzusetzen – Wort für Wort. Und glaube mir, das ist wahr: Du bist meine Liebe, bist mein Hort! Oswald von Wolkenstein (1377 – 1445) wird gerne […]

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Essay Literatur meine weiteren Werke

Minnedichtung – Ein Essay (VI)

Ironie und ein Griff ins volle Leben – Teil 3 Freilich darf auch die Gattung des erotischen Liedes nicht fehlen, das aber in der Regel weit weniger derb ausfällt, als man erwarten könnte, sondern meist stark verschlüsselt ist und allegorisiert. Das MA war letztlich eine christliche Gesellschaft und durchaus prüde, wenn auch nicht auf die […]

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Minnedichtung – Ein Essay (V)

Ironie  und ein Griff ins pralle Leben – Teil 2 Es folgt ein Meisterstück von Walther von der Vogelweide, der schon häufiger zu Wort kam. Es ein Winterlied und funkelt vor Ironie. Die Welt war gelb, war rot und blau, war grün im Wald und in der Au. Kleine Vögel sangen dort genau – nun […]

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Essay Kunst Literatur Musik Philosophie Sprache

Minnedichtung – Ein Essay (IV)

Ironie und ein Griff ins pralle Leben – Teil I Die Dichter der hohen Minne waren sich sehr wohl bewusst, dass es neben dem Preisen der geistigen Werte der unerreichbaren Liebsten und ihres „Zwillings“ im Himmel auch noch Handfesteres auf dieser Welt gibt. Ihr Publikum an den Höfen, übrigens auch den bischöflichen, wollten gerade solches […]