Aber ein Traum …

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Gartenimpressionen (II)

TomatenDie ersten Tomaten werden reif. Ich habe sie mühevoll aus einem Samen gezogen, pikiert, mehrmals umgetopft. Laut Aufschrift auf der Verpackung handelt es sich bei diesen Pflanzen um kleine, niedrige Buschtomaten für einen Blumentopf. Das hat ihnen aber offenbar niemand gesagt. Die größte Tomatenpflanze ist inzwischen beinahe zwei Meter hoch…

SonnenhutDer Sonnenhut beginnt zu blühen. Ich sehe es mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Beete werden in den nächsten Monaten voller langlebiger gelber Blüten ein, aber wenn der Sonnenhut loslegt, ist der Sommer eigentlich schon vorbei. Der Herbst beginnt, legt seine Schatten auf die Sonnenuhren und wer jetzt alleine ist, wird es lange bleiben.

 Kürbis2

Apropos Herbst. Da war doch noch etwas…

Richtig! Der Kürbis wächst in seinem Gefängnis weiter. Ich bin gespannt, ob er die Gitterstäbe wie von einer Leserin angekündigt sprengen oder von ihnen in kleine mundgereichte Scheibchen zerlegt wird. Die werden dann zusammen mit Rosmarin- und Süßkartoffeln, Paprika, den Tomaten und Zuccini orientalisch mariniert als Ofengemüse enden. Dazu gibt es Tsatsiki aus eigenen Freilandgurken mit Knoblauch und frischer Minze. Interessenten schicke ich gerne das Rezept.

Gartenimpressionen (I)

Kürbis1

In diesem Jahr gibt es eine Premiere. Ich versuche, eigene Hokkaidokürbise zu züchten. Ich nehme mal an, der erste wird mit der Zeit noch etwas orangefarbener; ich kenne mich da nicht so aus. Ich habe die Pflanze in einen großen Blumentopf gepflanzt und ihr ein kreisrundes, engmaschiges Rankgitter gegönnt. Was ich nicht bedachte: Wenn, wie auf dem Foto zu sehen, der Kürbis nach innen wächst, passt er nicht mehr durch’s Gitter  – wie kann ich ihn bloß ernten, stückweise?

Auch ein kleiner Garten benötigt dringend ein Dichtereck, in das sich der Denker und Autor (Ich!) zurückziehen und seinen bedeutenden geistigen Höhenflügen starten kann. Hier entstehen im Sommer die ersten Entwürfe für meine Romane und Erzählungen:

Eck1

Und, ja, auch in einen winzigen Garten gehört laut Frau Klammerle ein Brunnen; Amy will trinken und die Mückenlarven ein Aufzuchtbecken. In diesem Jahr gibt es übrigens erstaunlicherweise noch keine Mücken, nur Bremsen, Zecken, Maulwurfsgrillen, Katzenflöhe und Nacktschnecken, die jedoch Mensch, Tier und Pflanze ordentlich zusetzen.

Brunnen1

Apropos: Warum kann man Katzen nicht daran gewöhnen, statt Mäusen Schnecken zu essen?

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