Gut. Ich gebe mich geschlagen.

Alltägliches, Der Autor, Garten, Leben, Literatur

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Der Wind bläst zwar noch recht kräftig aus dem Westen, aber man kann es nicht leugnen: Seine Brise ist lau und sie duftet nach Frühling, nach schwerer Erde, Sonnenstrahlen und Hoffnung. Die Vögel haben sie längst bemerkt. Ich spüre ein Durchatmen wie nach einer langen Bergwanderung, eine im Unbewussten längst geahnte Erleichterung ist in meiner Brust. Es geht aufwärts, es beginnt etwas von Neuem. Das Leben wird weiter, offener, intensiver. Es hat Qualität gewonnen.

Ich gehe nach draußen in den Garten, mache ein Foto vom Geilwuchs der wilden Krokusse, die Natur tut mir gut. Ich erwache mit ihr gemeinsam aus einem langen unruhigen Schlaf. Vielleicht ist ja 2016 mein Jahr – wer weiß?

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Obwohl es vielleicht ein Fehler war, habe ich mich überreden lassen und mir eben ein Facebook-Konto eingerichtet. Wahrscheinlich ist kaum jemand ungeeigneter für soziale Netzwerke als ich, aber gehört es für einen modernen Autor offenbar doch zum Unverzichtbaren, dort präsent zu sein. Wer mich also tatsächlich näher kennenlernen, an meinem Leben als Autor und auch als Mensch direkt teilnehmen will, ist herzlich eingeladen, dort mein „Freund“ zu werden:

Moi
Nikolaus Klammer