»Noch einmal daran gedacht« für 0,99 €

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Noch einmal daran gedacht
Neue Glossen, Randbemerkungen und Aufreger

Das Beste aus meinem Blog
Band 2
(Die Buchausgabe hat 230 Seiten)

JETZT MIT NEUEM COVER!

Heißt mich willkommen!
Der, der euch neue Gedanken
und Geschichten bringt – das bin ich.
Und alles, was ihr vorher gehört habt, ist nur ein Wind.
Jetzt erzähle ich!
Nikolaus Klammer übt das Handwerk des Geschichtenerzählers aus, seit er sprechen kann – also schon eine lange, lange Zeit. Er lebt und schreibt im verträumten Diedorf bei Augsburg, ist seit über dreißig Jahren glücklich verheiratet und hat zwei inzwischen erwachsene Söhne, die längst auf eigenen Füßen stehen. Seit 2013 führt der Autor seinen Internetblog »Aber ein Traum«, aus dem er für dieses Buch seine besten Texte über Literatur und das Schreiben herausgesucht hat. Wer Vergnügen an kurzweiligen, mit Humor, Geist und Esprit geschriebenen Essays, Kolumnen, Kritiken, mancherlei Nachdenklichem und Gedankensplittern hat, wer die Sprache liebt und Bücher liebt, wird sich mit dieser Sammlung sofort wohlfühlen.

Aus dem Inhalt:
„Unser Weihnachten, damals …“ – „Der Westernheld“ – „Das Brautpaar der Woche“ – „Wie man eine Kritik schreibt, ohne das Buch jemals gelesen zu haben“ – Das Leid mit der Lyrik“ – „Autoren und ihre Bücher“ – „Unwürdige Lektüren“ – „Der erste Satz“ und vieles mehr.

Die gelungene Fortsetzung von „Noch einmal davon gekommen“: literarische Essays, Kritiken, Glossen und Shortstorys aus dem Blog des Autors. Das Buch hat mich verzaubert, ich finde es sehr gelungen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist sehr gut lesbar und hat mich immer wieder dazu gebracht, laut aufzulachen. Durch die gute und humorvolle Beschreibung hatte ich nach dem Buch das Gefühl, ihn und seine – durchaus eigene – Familie kennenzulernen und tatsächlich auch zu mögen.

Er selbst betrachtet sich selbst und seine Lieben mit Humor und nimmt dabei auch sich selbst nicht ganz bierernst, was ich sehr sympathisch finde.

Alltägliche Erlebnisse, die jeder in gewisser Weise von sich selbst kennt, diese werden sehr wortgewandt und pfiffig dargestellt. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und hätte noch viele Erlebnisse des Autors lesen können und wollen. Aber vielleicht gibt es ja nochmal Nachschub.

Fazit:
Geschichten aus dem Leben, geistreich, wortgewandt und sehr gut unterhaltend. “ (5 Sterne)

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»Noch einmal davon gekommen« für 0,99 €

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Noch einmal davon gekommen
Glossen, Randbemerkungen und Aufreger

Das Beste aus meinem Blog
Band 1
(Die Buchausgabe hat 220 Seiten)

JETZT MIT NEUEM COVER!

„Noch einmal davon gekommen“, ist eine Sammlung von Kolumnen, Glossen und Kurzgeschichten, die der in Diedorf bei Augsburg wohnende Autor in den letzten Jahren für seinen Blog „Aber ein Traum“ geschrieben und für das Buch neu eingerichtet, erweitert und überarbeitet hat.

In seinen Texten voller Charme und Esprit beschreibt Klammer auf wirklich ansprechende und humorvolle, manchmal auch nachdenkliche Weise sein chaotisches Familienleben mit seiner immer wieder an seinen Unarten verzweifelnden Frau Klammerle, den zwei erwachsenen Söhnen und Amy, der Katze. Er gibt Einblicke in sein Leben als Autor, beschreibt seinen Kampf mit den Tücken des Objekts, dem Unkraut im Garten und den Widrigkeiten des Alltags.

Das alles beschreibt Klammer auf eine so heitere und selbstironische Weise, dass man ihm gerne durch sein Privatleben folgt und es wirklich bedauert, wenn man viel zu früh am Ende des Buchs angekommen ist.

„Noch einmal davon gekommen“ ist auf 230 Seiten liebevoll illustriert und eine absolute Empfehlung für alle, die sich geistreich unterhalten lassen wollen.

„Heiter, geistreich, intelligent und voller Humor, Wortwitz und Selbstironie sind sie, diese Geschichten aus dem Familienalltag eines Autors. Wie immer in dem unnachahmlichen Schreibstil, den ich von Nikolaus Klammer gewohnt bin. Und so anders. Erfrischend anders. Hier hat der Autor die besten Geschichten aus seinem Blog, den er seit einigen Jahren betreibt, zu einem köstlich charmanten Buch zusammengefasst, das berührt und bezaubert.

Ganz alltägliche Geschichten sind es, die genauso gut dir oder mir passieren könnten, soll heißen, natürlich nur, wenn „wir“ Klammers Familie wären, denn dir oder mir passieren solche teilweise urkomischen Begebenheiten nicht, beziehungsweise ist es uns nicht gegeben sie auf diese unnachahmliche Art dem Leser nahe zu bringen.

Und genau das ist es, was die Qualität des Geschriebenen ausmacht, der sensible einfühlsame Schreibstil, der uns manchmal glauben macht, selber der Protagonist zu sein.

Mich hat diese „ Sammlung“ wieder einmal total begeistert, und ich bin froh, dass es Autoren wie Nikolaus Klammer gibt, die aufzeigen, dass es abseits vom Mainstream so viel mehr und so viel unvergleichlich Lesenswertes gibt.

Hierfür kann es nur 5 Sterne geben, geht gar nicht anders !!“

22.02.21 – Ich … ein weißer Mann, ein Rassist?

Alltägliches, Aufreger, Der Autor, Fragen, Gedankensplitter, Geschichte, Gesellschaft, Kolumne, Leben, Literatur, Sprache

Montag, 22.02.21

Liebe Leserin,

wie wir alle, werde auch ich ohne mein Zutun immer wieder in eine neue Gruppe eingeteilt. Was oder wer letztlich bestimmt, zu welcher Menschengruppe ich gehöre, bleibt dabei recht diffus und es ist für mich meist nicht durchschaubar. Dies wird in einem gesellschaftlichen Dialog entschieden, der nur allzu oft ein Monolog ist, der über meinen Kopf hinweg bestimmt, was oder wer ich bin – oder gefälligst zu sein habe. Oft sind es äußere Faktoren, die mich definieren und auf die ich wenig oder überhaupt keinen Einfluss habe; z. B. mein inzwischen bibliesches Alter von 58 Jahren, das mich automatisch der Personengruppe der Boomer zuordnet und mir gewisse Eigenschaften unterstellt. Diese Eingruppierung konnte ich mir nicht aussuchen. Es ist ein Anzug, der mir nicht passt, aber ich muss ihn tragen. Und dann bin ich nicht einmal LSBTIQ* – ich hoffe, ich habe niemanden vergessen und beleidigt -, sondern nur ein unaufälliger, heterosexueller Mann, dessen Hautfarbe aufgrund seiner Ahnenreihe zwischen schweinchenfarben rosig und käsig weiß diffundiert und im Hochsommer an ungeschützten Körperteilen auch mal ins Hellbraune geht. Als Kind verkleidete ich mich u. a. als Cowboy oder Indianer und habe Huckleberry Finn und Jim Knopf gelesen. Ich gendere weder beim Schreiben meiner Literatur, noch beim Sprechen und sehe auch keinen Grund, dies zu tun. (1)

Ich hatte nie eine Chance: Aufgrund alldessen bin ich ein Rassist. Punkt.

Dies unterstellt mir zumindest die Erzählung, die die gesellschaftliche Diskussion in den Medien, der Politik und in den Universitäten dominiert. Es scheint mir jedoch die aus den USA herübergeschwappte Erzählung einer sehr übersichtlichen Anzahl von Personen zu sein, einer studentischen Avantgarde, der es trotzdem gelungen ist, kulturelle Dominanz zu erreichen und ihre Forderungen vielerorts durchzusetzen. Eine Diskussion ist nicht erwünscht und ich wüsste auch nicht, mit wem ich sie führen sollte. Inzwischen ähneln die schlimmsten Auswüchse wie shitstorms und die cancel culture Buchverbrennungen und Hexenverfolgungen (2) und führen in Extremfällen zur Vernichtung ganzer Karrieren.

Doch zurück zum Thema. Zweifelsohne gibt es in meiner Generation zuhauf Rassisten. Die Anzahl der Deppen stagniert auf hohem Niveau. Wer sonst würde die AfD wählen? Aber mich ohne Kenntnis meiner Person nur aufgrund meiner Lebensumstände zu den Rassisten zählen, ist eine Unverschämtheit. Diese ist zwar nicht –  wie manche argumentieren – „rassistisch“, aber zumindest ein Vorurteil, das mir entgegengebracht wird. Denn ich werde nicht über meine Person, sondern über meinen gesellschaftlichen Status eingeordnet.

Zwischen Vorurteilen und Rassismus ist ein gerne vergessener Unterschied. In meiner Familie gab und gibt es unverbesserliche Rassisten. Ich kann den Unterschied durchaus erkennen. Vorurteile kann man im Gegensatz zu Rassismus überprüfen und korrigieren. Aber „Ausrotten“ (LTI!) kann man sie beide nicht. Das Schubladendenken ist Teil der menschlichen Existenz, gehört zur Überlebensstrategie und wird übrigens auch oft mit der festen Meinung einer Person verwechselt. Ich habe Vorurteile – ja – wie alle anderen auch. Es gibt keinen vorurteillosen Menschen und es wird auch nie einen geben. Manche meiner Vorureile sind kleinlich, manche lächerlich, die meisten halten einer Überprüfung nicht stand. Aber im Gegensatz zum Rassisten setze ich mich mit meinen Vorurteilen auseinander und schere nicht alle aufgrund einer zufälligen Äußerlichkeit über einen Kamm.

Aber ich bin kein Rassist. Wir sind alle homo sapiens sapiens und stammen wahrscheinlich alle von einer einzigen „Eva“ ab, die vor 200.000 Jahren in Botswana lebte. Ihrer Hautfarbe war klimabedingt schwarz. Der Begriff „Rasse“ ist also höherer Blödsinn. Wir bald 8 Milliarden Menschen sind alle Familie und der Coronavirus macht keine Unterschiede. Warum dann wir? Das einmal als Erstes. Nun wird mir natürlich trotz dieser Aussage unterstellt, ich wäre zumindest unterschwellig und unterbewusst „Rassist“. Ich habe auf diesen Vorwurf hin meine Literatur untersucht. Freilich kommen in den meisten meiner Erzählungen und Romanen ausschließlich „Weiße“ vor. Sie spiegeln die gesellschaftliche Realität wider, in der ich existiere. In meinen Fantasy-Romanen sind übrigens nahezu alle „Nicht-Weiß“. Aber dies nur am Rande. Wie gehe ich nun mit den Personen, die in meinen Texten auftauchen und ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen angehören, um? Obwohl selbstverständlich das eine oder andere Stereotyp und Vorurteil durchschimmern mögen, kann ich keinen Rassismus entdecken, ich entwürdige niemanden aufgrund einer Äußerlichkeit. Ich überprüfe immer wieder meine Texte darauf. Das gleiche gilt auch für mein alltägliches Leben, in dem ich wegen meines Brotberufs mit sehr vielen Angehörigen von gesellschaftlichen Minderheiten begegne. Sehr bewusst versuche ich, die Einzelperson zu „beurteilen“ und nicht ihr Umfeld oder ihre Herkunft.


(1) Ich habe Lingua Tertii Imperii, 1984, Babel-17  und Die Kriegssprachen von Pao gelesen. Ich weiß, dass Sprache das Denken einer ganzen Gesellschaft und Generation beeinflusst, ja, manchmal mittels Sprache gezielt gesteuert wird. Wer auch immer die Sprache der Menschen diktiert, beherrscht sie, denn was nicht sagbar ist, ist auch nicht denkbar. Das Experiment, die deutsche Sprache durchzugendern und nicht nur Frau und Mann, sondern jede noch so winzige geschlechtliche Minderheit dabei mitaus- und anzusprechen, ist grotesk und muss meiner Meinung nach scheitern. Denn gerecht wäre Sprache nur dann, wenn ich tatsächlich jeden einzelnen von uns 81 Millionen persönlich ansprechen würde. Nur in diesem – unmöglichen – Fall könnte ich wirklich sicherstellen, dass alle mitgemeint sind und ich niemanden übersehen habe. Zumindest müsste sich eine gerechte Sprache nicht nur an Geschlechtsidentitäten, sondern auch an alle gesellschaftlichen Gruppen wenden, denn viele Menschen definieren sich nicht über ihr Geschlecht, sondern z. B. über ihren akademischen Grad. Wären die Sprachgenderapologethen konsequent, so müssten sie bei einer allgemeinen Anrede auch immer alle Doktortitel, die es gibt, alle Berufe, alle Heimatorte etc. aufzählen. Das kann höchstens ein Computer leisten. Diese babylonische Sprachverwirrung wird im schlimmsten Fall genau auf die Minderheiten zurückfallen, die man eigentlich einbeziehen wollte. Selbstverständlich ist Sprache eine scharfe Klinge ohne Griff, die man vorsichtig verwenden sollte, denn sie kann die Sprechenden wie die Hörenden verletzen. Aber wie weit soll dies gehen? Schon jetzt wird mancher brav ausgegenderte Zeitungsartikel unverständlich  – und wie ich finde anbiedernd.

(2) Ich werfe hier nur einmal nebenzu ein, dass es weniger die katholische Kirche war, die den Hexenwahn in Gang brachte, sondern die „modernen“ Kirchenreformer um Luther und Calvin. Im Mittelalter eher die Ausnahme, wurde die Hexenverfolgung erst mit der Neuzeit en vouge. Die meisten Scheiterhaufen brannten in protestantischen Gegenden. Warum ich dies erwähne und die Fußnoten mal wieder länger als den Haupttext mache? Selbstverständlich will ich auch beweisen, dass ich ein belesenes, schlaues Kerlchen bin. Aber dazu denke ich, dass die heutigen Sprachreformer den gleichen Fehler wie die Kirchenreformer machen und mit den Boomern eine Gruppe verteufeln, in die sie auch mich eingereiht haben. Versteh mich richtig: Ich betrachte ich mich nicht als ein Opfer von Verfolgung und würde auch nie die Unverschämtheit besitzen, mich einem zu vergleichen. Aber ich sehe auch, wohin solch ein radikaler Reformeifer führen kann.

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Grüße aus dem Urlaub,

Euer Nikolaus

 

PS. Ich lasse mir gerade einen Urlaubsbart wachsen. Erschreckend, wie weiß er ist. Frau Klammerle lästert den ganzen Tag.

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