Reif für die Insel

Alltägliches, Der Autor, der in den Tag führt, Der Weg, E-Books, Fantasy, Leben, Literatur, meine weiteren Werke, Phantastik, Roman, Wandern

Diese Aufnahme, die ich im Dschungel von Madeira machte, hätte mich in der letzten Woche beinahe das Leben gekostet, da ich beim Knipsen ausrutschte, mit der Stirn schwer auf einem der schlüpfrigen Steine aufschlug und dann noch ins Wasser fiel. Aber zum Glück gab es „nur“ tropfende Kleidung, eine blutende Platzwunde, große Beulen, Hämatome, eine zerbrochene Brille und ein angeknackstes Selbstbewusstsein … Aber das Foto ist klasse.

 

In den beiden nächsten Wochen lasse ich den Blog ruhen, da Frau Klammerle und ich einen Osterwanderurlaub auf einer fernen, aber nicht gerade einsamen Insel im Atlantik machen. Darauf freuen wir uns schon seit Wochen. Gut, dass ich für den „Geltsamer“ ein wenig portugiesisch gelernt habe. Bom dia! Como vai você?

Solltet ihr mich in der Zwischenzeit vermissen (was ich allerdings bei den mal wieder auf Null tendierenden Zugriffszahlen auf meinen Blog eher nicht vermute), habe ich für euch als kleines Ostergeschenk die überarbeiteten und fehlerbereinigten ersten 7 Kapitel – das sind über 300 Seiten (!) – von meinem im Herbst erscheinenden Roman „Der Weg, der in den Tag führt“ gratis als Ebook zum Download von meiner Dropbox. In drei Wochen geht es mit dem 8. Kapitel: „Alis‘ Märchen“ hier weiter. Einfach die passende Datei über den Link unten runterladen, auf den Reader, das Smartphone oder das Tablet packen und lesen, lesen, lesen!

Und dann gibt es natürlich auch noch meine veröffentlichten Bücher bei den meisten Internethändlern wie z. B. Amazon.de, Hugendubel.de, Weltbild.de, bücher.de, etc. und in ausgesuchten Buchhandlungen …

→ epub-Version für Tolino etc.   

→ azw3-Version für Kindle

Ich wünsche euch allen geruhsame, sonnige Ostern, in denen ihr viel Zeit zum Lesen findet.

Bis bald!

Der Weg, der in den Tag führt – Die letzten Kapitel

Über den Roman, der in den Tag führt, Der Weg, Fantasy, Fortsetzungsroman, Literatur, meine weiteren Werke, Phantastik, Roman, Science Fiction, Werkstattbericht

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Ein Projekt, das ich auf meinem im Augenblick ruhenden Blog „Andere Welten, Andere Zeiten“ vorantrieb, nähert sich langsam seiner Fertigstellung. Es ist „Der Weg, der in den Tag führt“- meiner bescheidenen Meinung nach ist das der schönste Titel, den ich je einem Roman gegeben habe – und das Buch ist das Prequel zu meiner Brautschau-Trilogie. Wer also schon immer wissen wollte, was verdammt-noch-mal eigentlich vor der Geschichte passiert ist, wird hier gut bedient.

falkenthron

»Zu Anfang war die Wüste einsam und tot. Die großen Schlachten waren geschlagen, die Waffenkammern leer. Die Knochen der Streitenden bleichten in der Sonne und ihre Rüstungen zerrieb der Wind zu Staub. Die alten Städte schluckte der Sand der Zeit. Kein Leben war mehr. Gleichgültig, ob Mensch oder Tier, wer nicht rechtzeitig auf die Nordseite des Großen Walls geflohen war, den hatte Inet, der Herr des Krieges, unter seinem Leichentuch aus Feuer und Gift erstickt. Nur der ewige Marat, der heilige Strom, den die Vorgänger Dunâr hießen, er allein durchschritt eilig, wie vom Grauen, das links und rechts seines Weges lag, gejagt, die grausame Hitze der Toten Wüste auf seinem Weg von seinen verwunschenen Quellen jenseits der bewohnten Welt bis hin zu den Gestanden des Südlichen Meeres, in das er noch heute seine Manneskraft ergießt. Der Marat war die einzige Schlagader des Lebens in einer zerstörten Welt.

Auf seinem Blut, seinen warmen, fischreichen Wassern, getragen vom Puls seiner Wellen, gelangten die Enkel der Flüchtlinge nach drei mal drei Generationen wieder heim in das Land, das ihnen die Allmächtige lange vor Mánis Fall, zu jener Zeit, als sie noch wie ein Mensch unter uns Sterblichen wanderte, verheißen hatte. Der erste, der diesen von der Göttin mit ihren Tränen gesegneten Boden nach fünfundzwanzig mal fünfundzwanzig Jahren wieder betrat, jenen Ort, den wir heute unsere Heimat nennen, dessen Name ist uns nicht überliefert. Er war der erste Herrscher, den sie „Den Namenlosen“ nannten. Wie es in Maraias Schriftrolle vorhergesagt war, fiel all das Land, das er in zehn Tagen mit seinem feurigen Pferd umrunden konnte, in seinen Besitz. Auf diese Weise trotzte er mit seinen Gefährten der Wüste erneut die Heimat ab, die er seinem Volk schenken wollte. An dem am Delta des Marats gelegenen Lagerplatz, von dem er mit seinem Streitross zur Umrundung seines verheißenen Landes aufbrach, gründete er seine Hauptstadt: Das Juwel der Sonne, das geheiligte Karukora, das türme- und palästereiche, dessen Anblick den Neidern den Tag vergällt.

So erzählen es die ersten Annalen und so ist es wahr. „Der Namenlose“ lag fruchtbar bei seinen Frauen, zeugte ungezählte Nachkommen und gründete durch sie die glorreiche Bingh-Dynastie. Durch die zwölf seiner Herrlichkeit nachfolgenden „Namenlosen“ wurde unsere Heimat zu dem einzigartigen Edelstein geschliffen, der noch heute und für immer am Ufer des Marat glänzt: Karukora, die Eine Stadt. Sie ist ein Denkmal zugleich für das Leben, den Reichtum und den Frieden, existiert sie doch inmitten von Tod, Hunger und einem Krieg im Osten, der niemals enden wird.«

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Sechstausend Jahre sind vergangen, seit sich die hochentwickelte Kultur der Vorgänger in ihrer Hybris selbst vernichtet hat. Obwohl viele Länder der Welt dabei vollkommen zerstört wurden und die heute unbetretbaren Jenseitigen Lande im Westen bilden, sind die Vorgänger für die heutigen Völker nur mehr eine vage Erinnerung und ihr enormes technisches Wissen fast vollkommen vergessen. Allein Märchen und Sagen erzählen von ihnen.

Doch noch immer kämpfen ihre Roboterarmeen und Kriegsmaschinen östlich der Wüstenstadt Karukora in einer Schlacht, der nicht enden will. Gibt es eine alte Landkarte, die durch diese Ebenen des Ewigen Krieges zu den Stätten des Friedens führt? Der alte Märchenerzähler Alis ist davon überzeugt und gerät auf der Suche nach ihr am Hof des Namenlosen Herrschers von Karukora in ein Kesseltreiben aus Intrigen, Verschwörungen und finsteren Mordplänen.

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Auch wenn diese Geschichte aus Tausendundeiner Nacht dem einen oder anderen meiner Leser zu trivial erscheinen mag, habe ich mich trotzdem entschlossen, den gut 400 Seiten langen Roman hier zu Ende zu bringen und beginne ab Mittwoch mit der Veröffentlichung der letzten Kapitel. Den Anfang kann man hier ebenfalls als kostenloses E-Book herunterladen.

„Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren“ – Illustrationen

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Am Dienstag habe ich damit begonnen, auf diesem Blog den 2. Band meines auf 5 Teile geplanten Fortsetzungsromans

Dr. Geltsamers Memoiren
„EIN PHANTASTISCHER ROMAN“

zu veröffentlichen.

Dazu sind auch bereits zwei Illustrationen entstanden, die ich den Fans dieses Buches nicht vorenthalten will und die nur einen winzigen Spoiler enthalten, der diejenigen unter meinen Lesern, die sich ernsthafte Sorgen um die Protagonisten des ersten Bandes machten, ein wenig beruhigen wird: Die Abbildungen, die ich wieder selbst erstellen musste, weil ich zu meinem größten Bedauern noch immer niemanden gefunden habe, der meine Texte illustrieren will, zeigen ein Revue-Plakat aus dem Jahre 1929 und eine Kopie eines  Zeitungsfotos, das Mitarbeiter der Vatikanischen Bibliothek abbildet.

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Und noch ein kleiner Hinweis für diejenigen meiner Follower, die den ersten Band noch nicht kennen und gerne ebenfalls in die spannende und geheimnisvolle – und reichlich kafakaeske – Geschichte eintauchen möchten. Das Buch kann hier von meiner Dropbox als E-book für den heimischen Reader heruntergeladen werden:

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Wer den 1. Band der Memoiren analog als Taschenbuch (als ein solches ist er eigentlich konzipert) lesen möchte, kann ihn gegen 6 Euro Eigenkosten bei mir beziehen. Eine Email mit Angabe der Adresse an klammer(at)email.de genügt.

Grüße, Euer Nikolaus

„Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren“ als Buch

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Dieses Foto bekam ich kürzlich zugesendet. Es zeigt eine Leserin, die in ihrem Urlaub in meinem Roman „Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren“ schmökert. Bei meinen „analogen“ Lesern ist der Geltsamer das beliebteste Werk von mir.

Zeit, hier mal wieder Werbung für dieses Buch zu machen:

Dr. Geltsamers Memoiren
„EIN PHANTASTISCHER ROMAN“

Der Schriftsteller Nikolaus Klammer entdeckt zufällig in einer geheimnisvollen Buchhandlung den Roman „Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren“, dessen Autor zu seiner Überraschung er selbst sein soll. Er kauft das Buch und beginnt neugierig darin zu lesen. Es ist das spannende Tagebuch der brasilianischen Ärztin Elena Kuiper, einer in den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts im Amazonas-Dschungel verschollenen Forscherin, das angeblich ein Geistlicher des Vatikanischen Geheimarchivs herausgegeben hat. Die mutige Ärztin ist fern aller Zivilisation einem gefährlichen und wohlgehüteten Geheimnis auf die Spur gekommen.

Aber dieses Tagebuch ist erst der Anfang, denn das seltsame Buch verwandelt sich bei jedem Öffnen in ein anderes und der Text verändert sich dabei auf mysteriöse und erschreckende Weise.

Klammer wird in eine finstere, uralte Verschwörung von dunklen und grausamen Mächten verwickelt, die sein eigenes und auch das Leben seiner Tochter Isa bedrohen.

Dsch-Zwischen

Geltsamer-buch

Der erste Band  – „Die Frau, die der Dschungel verschluckte“ – meines auf 5 Teile geplanten Fortsetzungsromans

Dr. Geltsamers Memoiren
„EIN PHANTASTISCHER ROMAN“

ist fertig gestellt. Inzwischen ist das Werk auch lektoriert. Ich habe den 200 Seiten langen Roman binden lassen und der Vollständigkeit halber auch wieder ein E-Book aus dem Text gemacht, das interessierte Leser auf den meisten Buchportalen kaufen können.

Ursprünglich wollte ich wie bei Meister Siebenhardts Geheimnis erneut ein paar Bände des Romans unter meinen Followern verlosen, aber nachdem ich von den Gewinnern bis auf eine Ausnahme nicht einmal eine Empfangsbestätigung oder gar ein „Dankeschön“ bekommen habe, habe ich dazu gelernt und den Verlust unter „Lehrgeld“ abgeschrieben.

Grüße, Euer Niklas

Der Weg, der in den Tag führt – E-Book-Leseprobe

E-Books, Fantasy, Literatur, Roman, Science Fiction

»Zu Anfang war die Wüste einsam und tot. Die großen Schlachten waren geschlagen, die Waffenkammern leer. Die Knochen der Streitenden bleichten in der Sonne und ihre Rüstungen zerrieb der Wind zu St…

Quelle: Der Weg, der in den Tag führt – E-Book-Leseprobe