Aber ein Traum …

Autorer als andere Autoren

Archiv für das Schlagwort “E-Books”

Kleine Erinnerung: Meine Bücher für 99 Cent!

Nicht vergessen!

Ab heute bis zum 9. September gibt es überall im Buchhandel meine

eBooks

im Preis stark reduziert. Sie kosten statt 2,49 Euro

nur noch 0,99 €!

Billiger konnte ich sie nicht machen! Wenn das kein Gelegenheit ist!

Meine Bücher im Angebot!

Meine Bücher!

Wie es beinahe schon Tradition ist, sind auch in diesem Sommer während meiner Blogpause die E-Book-Ausgaben meiner 8 Bücher in der Zeit vom

13. August – 09. September 2019

überall im Buchhandel im Preis reduziert und kosten statt 2,49 Euro nur noch neunundneunig Cent. Wenn das keine Occasion ist!

Nur 0,99 €!

Das sollte auch den geizigsten, ärmsten oder vorsichtigsten meiner Freunde und Follower überzeugen, sich einmal auch an die Werke von mir zu wagen; schließlich ist schon ein Eis am Stil, das man in drei Minuten geschleckt hat, viel, viel teurer. Selbstverständlich verdiene ich da überhaupt nichts mehr – ich verschenke mich und hoffe, jemand nimmt dieses Geschenk an.

Liebe Grüße aus meinem Urlaub,

Nikolaus

PS. Und wenn euch vielleicht meine Literatur nicht interessiert, dann teilt doch bitte diesen Beitrag mit euren Freunden. Danke.

PPS. Und wenn einer von euch erkennt, an welchem Ort Frau Klammerle und ich uns gerade aufhalten, dann schenke ich ihm eine gebundene Ausgabe eines von meinen Büchern.

Sommerschlussverkauf!

So könnte dein Bücherregal aussehen, wenn du alle meine Bücher kaufst. Schön, nicht wahr?

Vielleicht bin ich ein bisschen früh dran, aber ich will meinen Freunden hier den hitzigen Sommer 2018 etwas versüßen. Deshalb mache ich euch ein Angebot, das keiner ablehnen kann und vielleicht greift dere eine oder andere, der die „hohen“ Ausgaben für meine Bücher bislang scheute, zu und traut sich endlich an meine Literatur heran.

Sommerschlussverkauf!

In der Zeit vom

10. August – 10. September

sind die E-Book-Versionen meiner 7 Bücher überall im Preis reduziert und kosten jedes einzelne nur noch neunundneunig Cent. Wenn das keine Occasion ist!

Nur 0,99 €!

Das sollte auch den geizigsten, ärmsten oder vorsichtigsten meiner Freunde und Follower überzeugen; schließlich ist ein Eis am Stil, das man in drei Minuten geschleckt hat, teurer. Selbstverständlich verdiene ich da überhaupt nichts mehr – Ich verschenke mich.

Liebe Grüße aus meinem Urlaub

Nikolaus

PS. Dieser Beitrag darf gerne geteilt werden.

 

E-Book-Version von Nutzlose Menschen

banner nutzlos

In den letzten Wochen habe ich hier die ersten zwei Kapitel von Nutzlose Menschen veröffentlicht. Obwohl dieser Roman einer der besten Texte ist, die ich je geschrieben habe und sowohl inhaltlich wie auch sprachlich problemlos mit den meisten aktuellen Veröffentlichungen auf dem Belletristikmarkt mithalten kann, ist die Aufmerksamkeit, die dieser hier hergeschenkte Roman beim Internetpublikum erweckt, mager wie immer und die Zugriffszahlen auf den Text tendieren gegen Null. Es will mir einfach nicht gelingen, mit meiner Literatur ein Publikum zu erreichen. Warum gelingt anderen scheinbar ohne Anstrengung, worum ich mich vergeblich mühe? Ich weiß es nicht. Auch Andere Welten, Andere Zeiten, meine zweite Seite mit meiner Genre-Literatur, dümpelt im flachen Wasser der Interesselosigkeit.

Trotzdem werde ich die bisher erschienenen Kapitel hier auch als Leseprobe in den gängigen EBook-Formaten zum kostenlosen Download direkt aus meinem Dropbox-Speicher ermöglichen. Doch auch das Interesse an meinen Gratis-Büchern ist gering und ich frage mich, woran das liegt. Sind meine Erzählungen und Romane uninteressant? Überschätze ich mich und meine literarische Kraft? Erreiche ich mit meinem Blog keine Leser oder besitzen diese einfach keinen E-Book-Reader?

Dabei ist doch das elektronische Buch die großartigste Erfindung seit dem Buchdruck. Der Traum, ein Buch zu haben, das aus vielen Büchern besteht, ist alt. Der vermutlich erste, der ein solches Buch beschrieb, ist E.T.A. Hoffmann in seinem Märchen „Die Brautwahl“, (im 3. Buch der Serapionsbrüder, hier als E-Book) in dem der Bibliomane Tusmann als Trostpreis ein Buch mit leeren Seiten erhält, das sich jedoch in seiner Tasche in alle Bücher verwandeln kann, die er sich wünscht. Als ich als Jugendlicher diese Geschichte zum ersten Mal las, wollte ich ebenfalls nicht den Hauptgewinn – die Hand der holden, aber etwas exzentrischen Albertine Voßwinkel (eine typischen Hoffmann-Emanze) – sondern genau diesen Band: Ein Buch, das sich in alle Bücher der Welt verwandeln kann. Heute ist dieser feuchte Traum wahr: Man stellt solche Lesegeräte her und ich besitze eines, war wahrscheinlich einer der ersten, die sich so etwas angeschafft haben. Früher war das nur SF, Captain Picard lief zwar Ende der Achziger auf der „Enterprise-D“ mit so einem Gerät herum – dort „Padd“ genannt, lange bevor sich Apple diesen Namen patentieren ließ – , aber ich musste meine Texte noch auf der Schreibmaschine oder auf meinem PC XT mit Lotus 1-2-3 tippen (eine gute Vorübung für den Html-Code). Elektronische Bücher waren in der Regel nur Gebrauchsanweisungen für Computerspiele und die Augen schmerzten beim Lesen an den Röhrenmonitoren. Damals suchte ich verzweifelt in Antiquariaten nach verlorenen Büchern, zum Beispiel nach gewissen Balzac-Werken oder den philosophischen Romanen von F.M. Klinger; manches fand ich in Ostberliner Buchhandlungen, aber in Westdeutschland gab es damals keine Balzac-Gesamtausgabe, Klingers „Dschafar, der Barmecide“ war nicht einmal antiquarisch aufzutreiben. Das ZVAB gab es noch nicht und das Suchen nach den Büchern verbrauchte mehr Zeit als das Lesen.

Mit dem E-Book-Reader besitze ich Tusmanns Zauberbuch allerdings nur fast: Trotz der Bemühungen von Google (die haben im Übereifer sogar einen alten Roman von mir digitalisiert, dessen Ausdruck friedlich in der Staatsbibliothek ruhte), den Gutenberg-Seiten oder mobileread etc., sind noch lange nicht alle meine Bücherwünsche greifbar und auch die Auswahl an neueren Büchern ist begrenzt. Durch das Urheberrecht, das Bücher erst 70 Jahre nach dem Tod des Autors freigibt, liegen manche Schätze in den Archiven der Verlage, die sie weder als gedrucktes noch als digitales Buch freigeben. Auf diese Weise wird Literatur getötet. Besonders unrühmlich tut sich da der Schweizer Diogenes-Verlag hervor, der zwar nach langem Zögern – selbstverständlich grotesk überteuert – seine Verkaufsschlager als E-Book anbietet, aber seinen Backkatalog in Frieden schlummern lässt. Ein Beispiel unter vielen: Der geniale William Faulkner, der immerhin Nobelpreisträger für Literatur ist, vom dem Diogenes gedruckt nur eine nach einer Neuübersetzung schreiende kleine Auswahl anbietet. Ihn gibt es als E-Book – überhaupt nicht, zumindest nicht auf deutsch. Bis ich die „Snopes-Trilogie“ lesen kann, muss ich – wenn ich legal bleiben will – also noch mindestens bis 2043 warten. Mit Balzac oder Joseph Conrad geht Diogenes ähnlich schlampig um. Trotz dessen: Der E-Book-Reader ist für mich die beste Erfindung seit dem Rad. Tatsächlich lese ich inzwischen häufiger auf meinem Gerät als im gebundenen Buch. Und wem der typische Geruch fehlt: Es gibt ein Parfüm, das nach Buchseiten riecht: „Paper Passion“ von Geza Schön, das bei Amazon fälschlich unter der Kategorie „Bücher“ eingeordnet ist. Madonna zählt schon den danach duftenden …

Ein E-Book ist eine digitale Datei, die in der Regel einen vom Browser lesbaren Html-Code beinhaltet, der komprimiert (ge-“zippt“) und häufig mit einem die Dateirechte einschränkenden Schutz versehen wurde, den man „DRM“ nennt. Dieser Schutz kann das Kopieren oder Drucken einschränken, die Leserechte zeitlich begrenzen (bei Leihbüchern aus der Stadtbücherei) oder vorschreiben, mit welchem Programm oder Reader man die Buchdatei öffnen kann. Amazon setzt z. B. auf ein eigenes Format (azw), um zu erreichen, dass nur im eigenen Shop E-Books gekauft werden. Der eine oder andere kennt das vielleicht noch aus den Anfangszeiten des digitalen Musikdownloads, als mp3-Dateien ebenfalls mit DRM geschützt waren oder von den Schutzmechanismen bei Computerspielen, die in der Regel allerdings wesentlich aufwändiger sind. Dieser Kopierschutz stellt für Hacker und Datendiebe in der Regel keinerlei Hindernis dar, sondern vergrätzt eigentlich nur den normalen Benutzer, der unnötig gegängelt wird. Denn obwohl das E-Book inhaltlich identisch mit dem analogen Buch ist, kauft man lediglich eine Datei und erhält nur ein Leserecht, das jederzeit wieder aberkannt werden kann und auch nicht übertragen werden kann, also weitergeb- oder verkaufbar ist. Dieser geniale Clou der Verlage bringt das Buch nicht in den Besitz des Käufers, sondern es wird ihm vom Rechteinhaber nur geliehen.

Wahrscheinlich deshalb gilt auf E-Books auch nicht der ermäßigte Steuersatz von 7 %, sondern der volle, was das virtuelle Buch, das ja eigentlich nur einer lesen darf und anschließend wieder vernichten sollte, unverhältnismäßig teuer macht. Inkonsequenterweise unterliegt das E-Book aber trotzdem der deutschen Buchpreisbindung und kostet in jeder Internetbuchhandlung den gleichen Preis. Daher verwundert es nicht weiter, dass es leichter ist, ein E-Book, an dem man interessiert ist, aus den illegalen Quellen des Internets zu fischen, als es offiziell zu erwerben. Der Laie sieht den professionell gemachten Download-Seiten oft nicht einmal an, dass er aus einer illegalen Quelle schöpft. Oft sind diese Bücher auch noch besser redigiert und erscheinen schneller als die offizielle E-Book-Ausgabe.

Ähnlich ging es sicher den Payrusrollenbesitzern, als sie die ersten Pergamentbücher in Händen hielten (Erstaunlicherweise hatten sie nicht ganz unrecht, denn das Prinzip der Papierrolle kehrt mit dem E-Book und den Internet-Blogs wieder zurück. Es wird nicht mehr geblättert, sondern wieder ge-“scrollt“). Aus den oben genannten Gründen stehen auch viele etablierte Autoren den E-Books skeptisch gegenüber, haben sie doch die durchaus berechtigte Angst, durch die massenhaften Urheberrechtsverletzungen und Raubkopien noch weniger Geld mit ihrem Werk zu verdienen. Auch wenn die Download-Zahlen auf Raubkopiererseiten einen die Haare zu Berge stehen lassen, wenn man sie mit seinen offiziellen Verkaufszahlen vergleicht, darf der Autor allerdings nicht vergessen, dass nur ein verschwindend geringer Anteil der illegal heruntergeladenen Bücher auch wirklich gekauft worden wäre. Leider gibt es mehr Downloader als Leser. Zudem wurde das Urheberrecht zu allen Zeiten mit den Füßen getreten und ein paar der bedeutendsten Werke der Weltliteratur (z. B. Shakespeare) kennen wir nur durch den Fleiß der Raubkopierer.

Leseprobe (3 Kapitel, 140 Seiten)

Nutzlose Menschen - Titelbild

Leseprobe im Tolinoformat

Nutzlose Menschen - Titelbild

Leseprobe im Kindleformat

Wochenlese 01. Juli – 07. Juli 2013

Das Programm meines persönlichen Fitnessbeauftragten (Frau Klammerle) sah für dieses wunderschöne Sommerwochenende zwei schweißtreibende Trainingseinheiten vor: Heute radelten wir heimatverbunden durch die lichten Westlichen Wälder (immerhin eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands und vom heimwehkranken Exil-Schwaben Bert Brecht in einigen sehnsüchtigen Gedichten besungen) zum pittoresken (!) Zisterzienserinnenkloster Oberschönenfeld, wo ein leider etwas überlaufener Töpfermarkt stattfand, in dem wir aber doch mal wieder ein paar nutzlose Gartenkeramiken erwerben konnten (siehe: Geschmackloses).

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Den Rückweg kürzten wir über Gessertshausen ab – das ist eine eher bedeutungsfreie Ortschaft an der B300, die wie mein etwas weiter östlich gelegenes Heimatdorf zum Speckgürtel Augsburgs zählt und mindestens seit der Römerzeit auf Entlastung durch eine Umgehungsstraße hofft. Auf dem Weg zum Bahnhof, an dessen Gleisen entlang der Radweg nach Diedorf führt, gerieten wir in einen Kirchenflohmarkt, wo neben erstaunlichem Krempel natürlich auch ein paar Pappkartons mit alten Büchern auf Leser warteten. Wenn wundert, dass ich fündig wurde? Unter John Knittel und Readers-Digest-Auswahlbüchern (der Seuche jedes Antiquariats) versteckt, stieß ich auf Bände einer Gesamtausgabe der Werke von Christoph Martin Wieland von 1860.

wielandChistoph Martin Wieland
Werke, Band 21 – 24

Ich erwarb die drei ledergebunden Bücher für 1 € pro Stück. Bücher – zeigte sich mal wieder – sind nichts wert. Und so bin ich endlich glücklicher Besitzer des lange schmerzlich vermissten, bereits in der Jugend begeistert gelesenen Agathodemon, des genialen Peregrinus Proteus und einiger Essays dieses vor genau 200 Jahren verstorbenen Autors, den zu lesen durchaus eine gewisse Anstrengung bedeutet, die aber jegliche Mühe wert ist. Nie ist ein deutscher Dichter näher an die klassische griechische Literatur und Philosophie herangerückt als Wieland und keiner besaß dabei so viel Humor. Viele seiner Werke gibt es inzwischen auch gratis als E-Books bei meinen Freunden von mobileread.

Für den Samstag sah das körperliche Ertüchtigungs-Workout meiner lieben Frau vor, den Keller vom Sperrmüll zu befreien und diesen (den Müll, nicht den Keller) mit dem Auto zum Wertstoffhof zu transportieren. Zur Müllsammelstelle führt nur ein einziger Schotterweg – zufälligerweise ist das auch noch die oben erwähnte Radstrecke am Bahngleis entlang, die zu eng für zwei Autos nebeneinander und die fröhlichen Ausflügler auf ihren Rädern ist. Nachdem man sich bis nach vorne durchgekämpft hat, muss man noch zwischen all den fetten Wägen der Rentner, die nur schnell ein paar leere Flaschen abliefern wollen, einen Abstellplatz fürs Auto zu suchen und es anschließend schwerbepackt mit Krempel der Aufsicht Recht machen, deren Auffassungen, in welchen Container welcher Abfall gehört, gelinde ausgedrückt eigenartig sind. Das kostet den ganzen Vormittag und wäre ein Thema für einen Freitagsaufreger.
Trotzdem liebe ich es, den Wertstoffhof aufzusuchen. Denn seit etwa zwei-, drei Jahren führt dort ein pensionierter Professor (zumindest bezeichnet ihn die Aufsicht als einen solchen) ein inzwischen wohlsortiertes öffentliches Gratis-Antiquariat mit den alten Büchern, die die Leute zum Papierabfall bringen. Daher kehre ich manchmal mit vollerem Kofferraum vom Wertstoffhof heim, als ich losgefahren bin und aus diesem Grund lässt mich Frau Klammerle nur ungern allein den Müll wegbringen. Gestern fand ich unter anderen (Bukowski, Thukidides, George Sand):

galsworthyJohn Galsworthy
Ein Mädchen wartet

Es war für mich ein Glücksgefühl wie Weihnachten und Ostern an einem Tag. Das Werk des engen Freundes von Joseph Conrad ist auf deutsch kaum erhältlich; es sei denn, man will die Forsyte-Saga lesen, für die Galsworthy zwar den Nobelpreis für Literatur erhielt, das aber insgesamt betrachtet sein schwächstes Buch ist. Den in der grün gebundenen antiquarischen Werkausgabe des Paul-Zsolnay-Verlages aus den 30er Jahren erschienen Roman – den ersten Band einer Trilogie – kannte ich überhaupt noch nicht. „Ein Mädchen wartet“ ist neben dem schwermütigen „Die dunkle Blume“ sein bestes Buch, ich habe den Roman begeistert in einem Zug durchgelesen.

Wer Fernsehserien wie Eaton Place oder Downton Abbey (wann kommt endlich die zweite Staffel in deutsche Fernsehen?) mag, wird von dieser Lektüre, auf die wunderbar der unübersetzbare englische Ausdruck „sophisticated understatement“ passt, hingerissen sein. Der aristokratische, leicht rückwärts gewandte Autor hat mit leichter, heiterer Hand in diesem in den Zwanziger Jahren spielenden Roman mit Dinny Cherrell eine der schönsten und emanzipiertesten Frauengestalten skizziert, der ich seit Jane Austens  ‚Lizzie‘ Bennet zwischen zwei Buchseiten begegnet bin.
Und nun muss ich verzweifelt nach den beiden anderen Bänden dieser Trilogie suchen…

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