Aber ein Traum …

Autorer als andere Autoren

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Sommerangebot: Alle E-Books für 99 Cent!

Alle Jahre wieder: Der Sonnenhut blüht und der Blog ruht

Der Sonnenhut vor dem Haus blüht. Ich sehe es mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen ist die Pflanze, die nun bis in den Oktober hinein unermüdlich blühen wird, eine Schönheit, die meinen Vorgarten veredelt. Aber ihre üppige Blüte läutet gleichzeitig den Spätsommer in meiner Gartenwelt ein. Die Tage werden bald spürbar kürzer, die Nächte kühl. Die bienenfleißigen Diedorfer Bäuerlein haben bereits ihr Getreide eingefahren und graben die Stoppelfelder um. Nebelbänke hängen am Abend über der Schmutter und die Spinnen flechten ihre von Tautropfen funkelnden Netze zwischen den Büschen, von denen manche bereits ihre Blätter verlieren. Bald gibt es wieder Federweißen und Zwiebelkuchen zu kaufen. Gefühlt hat dieser Sommer gerade erst gestern begonnen und nun naht bereits der Herbst dieses paradoxerweise auch endlosen Jahres 2020.

Je länger dieser etwas unbeständige und merkwürdige, aber auch der Pandemie zum Trotz wunderschöne Sommer andauert, umso weniger Lust verspüre ich, mich in mein stickiges Autoren-Kämmerchen zurückzuziehen und für meinen Blog Glossen und Artikel zu schreiben und auf Facebook und Instagram zu posten (1). Ich habe den Eindruck, dass du, mein lieber Freund und Follower, kaum mehr Freude daran hast, meine wirren Kopfgeburten zu lesen, denn im Sommer sind wir ja doch mehr (schwitzender) Körper als Geist. Literatur und Nachdenklichkeit passen besser in den Herbst und zu den langen, dunklen Winterabenden.

Mach es wie Amy.

Deshalb ist es für mich wie in jedem Jahr höchste Zeit, mich ein, zwei Monate im Internet ein wenig rar zu machen.  Denn das Erblühen meiner Echinacea Ende Juli ist noch ein anderer Markierungspunkt. Ich werde mir meinen alljährlichen Sommerurlaub gönnen. Wie in jedem Jahr sind für mich auch heuer die Monate August und September eine Zeit der Ruhe und Besinnung, bedeuten mir Entschleunigung und Erholung (und eine Phase des mönchischen Abnehmens; denn als personifizierter Jojo-Effekt habe ich mal wieder ein paar Kilo zuviel auf den Rippen). Frau Klammerle und ich werden ausgiebig Urlaub machen(2), wir renovieren unseren heruntergekommenen Balkon und ich werden den ersten Entwurf meines neuen Romans „Mánis Fall“ zuende führen (zumindest habe ich das vor). Und ich werde auf unserer Gartenterrasse mit einem Glas Wein in der Hand sitzen, mich ein wenig über die Mücken ärgern und in die Abendstille hinein träumend dabei zusehen, wie sich die Welt auch ohne mich drehen kann. Wenn du dich zu mir setzen möchtest, dann komm doch einfach vorbei! Meine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken aber werde ich fast vollständig einstellen und ein analoges Leben führen. Du musst dir Nikolaus Klammer in den nächsten Monaten als einen glücklichen Menschen denken. Es kommt nun für meine Familie und mich die schönste Zeit des Jahres. Um es mal wieder mit Green Day zu sagen: Wake me up when september ends, dann lesen wir uns – hoffentlich gesund – wieder. Ich wünsche dir, du kannst diese Monate ebenso genießen wie wir.

Um dir den Entzug vom täglichen Klammer-Posting zu erleichtern: Es ist ebenfalls meine Tradition geworden, dass ich meine E-Books den ganzen August über verbilligt anbiete. Sie kosten ab nächster Woche in allen Shops im Internet oder beim Buchhändler deines Vertrauens nur noch 99 Cent! Das ist doch mal wirklich ein Angebot, das man einfach nicht ablehnen kann! Also, falls du noch Lücken in deiner Nikolaus-Klammer-Sammlung hast: Jetzt kannst du sie schließen. Einmal einen Eiscafé beim Italiener genießen, ist teurer und die Lektüre meiner Bücher ist genauso lecker und hält dabei länger vor.

Wenn du mich also wirklich vermisst: Meine Bücher sind eine ideale und unterhaltsame Sommerlektüre, egal, ob du sie auf dem Balkon, am Strand, auf einer Berghütte oder in einem Café liest. Ich würde mich freuen.

Meine zwölf E-Books sind vom 01. bis zum 31. August 2020 bei allen Buchhändlern zum Sonderpreis von 0,99 € erhältlich.

Habe eine schöne Zeit,

Dein Nikolaus


(1) Wenn du mir dort folgen möchtest: Nikolaus M. Klammer auf Facebook oder Niklas Klammer auf Instagram

(2) Ich glaube zwar, dass inzwischen jedes Südtiroler Hotel mir eine Werbe-Email gesendet hat, aber wie viele andere bleiben auch wir in diesem Jahr lieber in den heimatlichen Grenzen. Zuerst werden wir im Berchtesgadener Land Bergwandern gehen – sofern das Wetter es erlaubt – und später dann zwei Wochen in Burg im Spreewald paddeln, radfahren und „unser Leben chillen“. Zwischendrin erkunden wir unsere Bayerische Heimat und treiben uns zwischen Schwäbischer Alp und Fichtelgebirge herum.

Ist sie unsterblich?

Das sind Fotos von Verena Salva, der meine Leser in meinen geheimnisvollen Geltsamer-Romanen begegnen können. Zwischen den beiden Aufnahmen der jungen Dame liegen über 80 Jahre (!). Merkwürdig … wie kann es sein, dass diese Frau schon 100 Jahre alt ist? Hat sie im Amazonasdschungel die Quelle der ewigen Jugend gefunden, nach der Konquistador Juan Ponce de León vergeblich forschte?

Verena Salva hat übrigens auch einen Blog, in dem sie Fotos, Interviews und Gedichte veröffentlicht. Vielleicht gibt sie ja dort die Antwort preis:

rosmarinkatze.wordpress.com

Oder du liest einfach meine spannenden 3 Romane

Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren

Band 1: Die Frau, die der Dschungel verschluckte
Band 2: Die Hyänen von Berlin
Band 3: Das Gulag des Dmitri Alexandrowitsch Krakow,

die du preiswert in jeder gutsortierten Buchhandlung und selbstverständlich auch in den Internetbookstores in der gebundenen Ausgabe oder als E-Book erwerben kannst.

Band 4: In den Bücherkellern des Vatikans

ist bereits in Arbeit.

Dienstag, 10.12.19 – Facebook, Werbung, Isabella und der Weihnachtshund

Dienstag, 10.12.19

Facebook, Werbung, Isabella und der Weihnachtshund

Ich verbringe im Moment aufgrund meines harnäckigen Hexenschusses, der mich zu relativer Bewegungslosigkeit ins Haus verdammt, viel Zeit am PC und kann an einigen Projekten arbeiten, die im Lauf des Jahres liegengeblieben sind. Sollten meine Texte und Blogeinträge im Moment etwas rührselig, klagend oder gar weinerlich wirken, so entschuldige ich mich an dieser Stelle. Das  bin nicht ich, sondern aus mir spricht das Leid. Das liegt ausschließlich an meinen Rückenschmerzen, die sich weiterhin bei jeder Drehung meines Körpers melden. Erstaunlich, wie schnell ich mich an sie gewöhnt habe und sie inzwischen fast für selbstverständlich nehme. Aber insgesamt gesehen, geht es aufwärts, langsam zwar, nur graduell, aber inzwischen spürbar. Der Schmerz kam abrupt, von einem Augenblick auf den anderen, aber er hat es sich bequem in meiner Hüfte eingerichtet und verlässt diesen warmen Ort nur zögernd und unwillig. Aber die Hoffnung ist da, dass ich zumindest bis Weihnachten wieder einigermaßen hergestellt bin. In der Zwischenzeit jammere ich weiter, schreibe, fresse zuviel Loible und warte.

*

Gestern habe ich den Abschlussteil des bellend-tristischen Meisterwerks „Karl-Heinz, der Weihnachtshund“ hier im Blog veröffentlicht und er bleibt nun für die nächsten drei, vier Wochen an dieser Stelle online lesbar, bis ich ihn wieder privat stellen werde.

Ich weiß nicht, was mich ritt, aber ich wollte dem satirischen Weihnachtsmärchen, das ich wirklich mag, einen breiteren Auftritt gönnen und habe es auf  Facebook beworben, wo ich ja eine Künstlerseite betreibe, die noch niemals einer der wenigen Besucher meines Blogs aufgerufen hat oder gar ein „Gefällt mir“ dort zurückließ. Dieser „Spaß“ hat mich verschmerzbare zehn Euro gekostet und der Erfolg war – wie ich eigentlich nicht anders erwartet hatte -, äußerst durchwachsen. In der letzten Woche bekamen etwa 3000 Facebooker in Bayern zwischen 30 und 65+ auf ihrer Seite meine Werbung angezeigt, die die meisten von ihnen selbstverständlich sofort weiterscrollten, ohne einen weiteren Blick zu verschwenden. Unten auf der Statistikabbildung, die einem FB zur Verfügung stellt, kann man, nach Männlein und Weiblein aufgeschlüsselt, sehen, wieviele der von mir Umworbenen das Angebot doch angenommen haben, tatsächlich auf die Anzeige klickten, ihre Facebook-Höhle verließen und dann, zu ihrem fassungslosen Erstaunen von der blendenden Schönheit und Helle meines Blog geblendet, hier landeten. Es waren immerhin ungefähr 2 % von allen, die meine Werbung bekamen, übrigens in der überwältigenden Mehrheit von 87,5 % Frauen, die meisten zwischen 50 und 60 Jahre alt und damit aus meiner Altersstufe. Das bestätigt mich in meiner Meinung, dass Literatur heutzutage nur noch von Frauen und in der Hauptsache von der Babyboomer-Generation konsumiert wird. Die müsste ich also umschmeicheln, wenn ich mit meinen Texten mehr Erfolg haben will(1). Die Männer hingegen verdummen und wählen die AfD … vielleicht sollte ich mal eine Geschichte über einen Fußballhund schreiben, der einen SUV fährt. Von diesen 60 mutigen Frauen (Danke!) haben mir dann fünf übermittelt, dass ihnen mein Karl-Heinz gefallen hätte – es sind übrigens ausschließlich Damen gewesen, die Hunde lieben.

Ich habe zeitgleich auch auf meinem nigelnagelneuen Instagram-Account für den Hund geworben – aber dort findet man offenbar zwar viele „Gefällt mir“-Klicker, doch keine Leser, die sich trauen, die schöne, neue Instagram-Welt zu verlassen und auf meinen Blog zu gehen. Diese Welt der sozialen Netzwerke, auch die hier auf WordPress, bleibt mir weiterhin verschlossen und ich weiß auch nach beinahe 8 Jahren „Aber ein Traum“ nicht, wie ich Menschen finden kann, die sich für meine Literatur interessieren.

*

Da es einige gibt, die es ablehnen, meine Texte hier im Blog in kleine Dosen zerhackstückt zu lesen (das kann ich durchaus verstehen), stelle ich hier bis zum „Drei-Königs-Tag“ als Zip-Datei gratis die E-Book-Varianten (azw und epub) des „Weihnachtshundes“ ein, die man sich durch einen Klick auf das Cover unten herunterladen und dann auf dem Lesegerät des Vertrauens genießen oder die 60 spannenden, abenteuerlichen, phantastischen und humorvollen Seiten meiner Weihnachtsmärchen-Satire meinetwegen ausdrucken kann. Ich bin gespannt, ob jemand dieses Angebot annimmt.

Zur kostenlosen E-Book-Ausgabe von
Karl-Heinz, der Weihnachtshund

*

Schließlich schreit der gute Weihnachtshund nach einer Fortsetzung. Es sind ja auch noch 2 Wochen bis Weihnachten. Deshalb werde ich in den nächsten Adventstagen auch das atemberaubende Märchen von Isabella, der Krippenkatze folgen lassen, in denen alle liebgewonnenen Hauptfiguren von Karl-Heinz auftauchen und in ein neues, unvorstellbares Abenteuer verwickelt werden. Es kommt sogar ein Drache vor! Diesmal stammt der Text ausschließlich von mir und da ich es wie Bukowski halte, nämlich „Hunde mehr mag als Menschen und Katzen mehr als Hunde“, dreht sich diesmal alles um die geschmeidigen Zimmertiger, die die Welt und im Speziellen die biblische Weihnachtsgeschichte ändern wollen.

Möge auch diese Geschichte mit dem gleichen Ernst gelesen werden, mit dem sie geschrieben wurde.


(1) Allerdings liegt tonnenschwer ein Gewicht auf meinen Büchern: Das Genre „Fantasy“, das die meisten Leserinnen gar nicht oder nur mit Vorsicht berühren wollen. Dabei sind von meinen zehn veröffentlichten Büchern momentan nur zwei diesem Genre zuzuordnen.

Mein neues Buch – „Noch einmal daran gedacht“

NOCH EINMAL DARAN GEDACHT

Neuerscheinung!

Ir sult sprechen willekommen:
der iu maere bringet, daz bin ich.
allez daz ir habt vernomen,
daz ist gar ein wint: nû fraget mich.
Walther von der Vogelweide

Wie versprochen steht nach dem erfolgreichen 1. Band „Noch einmal daran gedacht“ nun mein zweiter Band mit Artikeln aus meinem Blog in den virtuellen Regalen der Online-Buchhandlungen und ist beim Buchhändler des Vertrauens bestellbar. Selbstverständlich kann man wie immer auch mein neues Buch direkt über meine Wenigkeit erwerben; E-Mail genügt:

Noch einmal daran gedacht
Die besten Essays aus meinem Blog
„Aber ein Traum“
260 Seiten, illustriert
7,99 € als Taschenbuch und
2,49 € als Ebook

Ich habe auch diesen neuen Band so billig wie möglich gemacht und verdiene selbst nichts daran.

In „Noch einmal daran gedacht“ habe ich eine Auswahl aus meinen

      • halbautobiografischen Wahrlügen-Texten, aus meinen
      • originellen Essays und Glossen über die Literatur und das Schreiben,
      • Buchkritiken und
      • Kurzgeschichten

versammelt und gebe mal wieder ein paar tiefere und heitere Einblicke in mein Autoren- und Familienleben. Der umfangreiche Band ist üppig illustriert und enthält 103 Fußnoten(1).

Wer Vergnügen an kurzweiligen, mit Humor, Geist und Esprit geschriebenen Texten und meinen Gedankensplittern hat, wer Sprache liebt und sich gerne auf das Abenteuer „Denken“ einlässt, wird sich mit dem Buch in der Hand wohlfühlen und es genießen. (Und es haben sich sogar ein paar Gedichte zwischen die Prosa gemogelt – Entschuldigung!)

Um es – salopp übersetzt – mit meinem alten Kumpan Freund Walter zu sagen:

Heißt mich willkommen!
Der, der euch neue Gedanken und Geschichten bringt – das bin ich.
Und alles, was ihr vorher gehört habt, ist nur ein Furz.
Jetzt erzähle ich!

 

Das Inhaltsverzeichnis – Da ist für jeden etwas dabei!

Jetzt müssen nur noch mein Lektor und ich ein paar kleinere Korrekturen erledigen und hier und da noch etwas feilen – dann steht nichts mehr zwischen euch und dem Lesevergnügen!

Auch mein alter Kumpan Wolfgang hat schon sein Wohlgefallen an meiner „Wahrheit und Dichtung“ bekundet.

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(1) Ich weiß, mit Fußnoten habe ich ein kleines Problem; ich bin süchtig nach ihnen. Ich liebe sie einfach, auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass es für einen Leser dadurch nicht leichter wird, meine Texte zu genießen.(1a)

(1a) Aber sind wir mal ehrlich: Wollen wir, dass uns alles leichtgemacht wird?

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