Aber ein Traum …

Autorer als andere Autoren

Archiv für das Schlagwort “Dr. Geltsamer”

Sommerangebot: Alle E-Books für 99 Cent!

Ist sie unsterblich?

Das sind Fotos von Verena Salva, der meine Leser in meinen geheimnisvollen Geltsamer-Romanen begegnen können. Zwischen den beiden Aufnahmen der jungen Dame liegen über 80 Jahre (!). Merkwürdig … wie kann es sein, dass diese Frau schon 100 Jahre alt ist? Hat sie im Amazonasdschungel die Quelle der ewigen Jugend gefunden, nach der Konquistador Juan Ponce de León vergeblich forschte?

Verena Salva hat übrigens auch einen Blog, in dem sie Fotos, Interviews und Gedichte veröffentlicht. Vielleicht gibt sie ja dort die Antwort preis:

rosmarinkatze.wordpress.com

Oder du liest einfach meine spannenden 3 Romane

Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren

Band 1: Die Frau, die der Dschungel verschluckte
Band 2: Die Hyänen von Berlin
Band 3: Das Gulag des Dmitri Alexandrowitsch Krakow,

die du preiswert in jeder gutsortierten Buchhandlung und selbstverständlich auch in den Internetbookstores in der gebundenen Ausgabe oder als E-Book erwerben kannst.

Band 4: In den Bücherkellern des Vatikans

ist bereits in Arbeit.

Ein Interview mit mir selbst über mich

Über das Schreiben

Was für ein eisiger, abweisender und grauer Sonntagmorgen! Das ist genau die richtige Gelegenheit, mit mir selbst ein Interview zu führen und ein wenig Rechenschaft abzulegen.

Schreibst du deinen Roman „Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren“ eigentlich chronologisch?

Nein. Im Moment arbeite ich gleichzeitig an 3 Teilen. Eigentlich ist der Geltsamer auch keine Trilogie in fünf (oder sechs) Bänden, sondern ein einziger, sehr dicker Roman. Der 4. Teil, ich hier gerade häppchenweise veröffentliche, ist schon recht fortgeschritten. Ich schleife ihn gerade in seine endgültige Fassung und hoffe, dass mir der eine oder andere Leser bei der Fehlersuche helfen wird. Ich will mich hier noch einmal bei denen bedanken, die sich dieser Mühe unterziehen und mir persönlich, per E-Mail  oder Kommentar Hinweise zukommen lassen. Dieses Feedback ist selten, aber für mich ungeheuer wertvoll und wichtig und fließt immer in meine Texte ein. Wenn man so will, schreibe ich den Roman nicht allein, sondern zusammen mit meinen Lesern.

Daneben arbeite ich bereist an Band 5 und dem Prequel, das in der Hauptsache in der Goethezeit spielt. Teile dieses letzten Teils sind übrigens aus dramaturgischen Gründen nach vorne ins 3. Buch gewandert.  Das letzte Kapitel sind noch nicht geschrieben. Vom Prequel existieren nur Skizzen. Da wartet in diesem und in den kommenen zwei Jahren einige Arbeit auf mich. Ich will die Geltsamer-Reihe nämlich 2020, bzw. 2021 abschließen.

Hast du einen Plan für diese Romane? Weißt du, wie das Ganze endet?

Ich glaube nicht, dass sich ein Roman ohne genaue Vorplanung schreiben lässt. Noch dazu ein so komplexer wie dieser, der manchmal innerhalb eines Satzes von einer Realität in eine andere wechselt oder von einer Zeitebene zu einer anderen springt. Ich weiß aber sehr genau, was ich erzählen und was ich verschweigen will; was in den einzelnen Kapiteln passiert und wie die Verhältnisse der handelnden Personen zueinander sind. Ich habe von den Hauptfiguren Steckbriefe und Lebensläufe angefertigt und in meinem Arbeitszimmer hängt ein großer Übersichtsplan. Als Autor weiß ich aber mehr von meinen Figuren, als der Leser in dem Buch erfahren wird.

Hältst du dich immer an deinen Plan?

Ich versuche, den Leser zu überraschen, nicht mich selbst – obwohl das manchmal auch geschieht. Trotzdem hänge ich nicht sklavisch am Plan. Ich ändere mich und damit auch der Plot. Manchmal drängen sich Nebenfiguren nach vorn und werden – während ich sie schreibe – dominanter; verlangen ihr Recht auf ihre eigene Geschichte. Das passiert mir immer wieder. Es hat eine Zwangsläufigkeit, der ich mich als Autor beugen muss. Ich entwickle nur die Figuren und das Umfeld und sehe dann mehr oder weniger zu, wie sie ein eigenständiges Leben beginnen. Karl-Heinz Welkenbaum aus dem 3. Buch ist ein Beispiel dafür: Er schrie förmlich danach, von mir mit mehr Aufmerksamkeit bedacht zu werden. Er ist eine der farbigen Gestalten des Romans, der ich einfach mehr Platz einräumen musste. Der Schweizer Professor aus dem 1. Buch ist auch so ein Fall. Der Nikolaus Klammer des Buches selbst ist eine fade, farblose Figur; er ist kein Held, sondern ein Getriebener, dessen Weltbild auseinandergenommen wird. Umso bunter müssen die Menschen sein, mit denen ich ihn konfrontiere. Welkenbaum, Marini und die Helden der Bücher in den Büchern sind so vielschichtig und farbenfroh, dass ich ihnen gegen meinen ursprünglichen Plan wesentlich mehr Platz gewidmet habe. Dadurch wurde die Geschichte aber viel länger.

Und das Ende? Löst sich dann alles auf?

Wie gesagt habe ich nicht vor, alles zu erzählen, was ich über meine Figuren weiß. Eine Geschichte hat immer mehrere Seiten. Je nachdem, von welcher Seite man sie betrachtet, ergibt sich ein anderes Bild. Eine einzige Wahrheit, eine einzige richtige Deutung der Geschehnisse gibt es nicht. Der Leser soll seine eigene finden. Aber ich verspreche, dass der Roman einen zufriedenstellenden Abschluss finden und jede Geschichte zuende erzählt wird.

Warum geht es so langsam voran? Auch gutmütige Leser könnten es irgendwann leid sein, jahrelang auf das Ende zu warten.

Das hat viele Gründe. Ein paar sind äußeren Umständen (Brotberuf, Familie) geschuldet, die meisten jedoch bei mir selbst zu finden. Es ist richtig, ich arbeite am Geltsamer schon mehrere Jahre lang – die ersten Anfänge liegen im Jahr 2014 – und man kann durchaus den Eindruck gewinnen, es ginge kaum voran. Ich habe den Blog auch gegründet, um mich selbst zu regelmäßiger Arbeit an meinen Werken zu zwingen und mir Rechenschaft über ihr Fortschreiten abzulegen. Das mache ich öffentlich, weil ich den Druck einer Leserschaft wollte. Nun, das hat nicht ganz geklappt. Zum einen konnte ich im Internet nicht wirklich Interesse an meiner Literatur erwecken, zum anderen drängen sich auch andere Projekte von mir nach vorne.

Ein kleiner, neugieriger Blick in mein Notizbuch …

Dass es so lange dauert, ist auch meiner Arbeitsweise geschuldet. Meine Texte entstehen zuerst als Manuskript, werden dann von mir abgetippt und erst mehrmals überarbeitet, bis sie in den Blog gelangen. Die Fassung, die dann dort zu finden ist, ist noch lange nicht die endgültige, sondern nur eine Art Rohfassung, an der noch weiter gefeilt und geschliffen wird. Dann lasse ich ein Probe-Exemplar binden und gebe es meinen Freuden zur Korrektur. Schließlich gebe ich es frei und ärgere mich, dass noch immer 1000 Fehler darin zu finden sind. Vielleicht liegt es daran, dass manche Leser die Sprache des Romans als überkompliziert und altmodisch empfinden. Vielleicht sind die Gründe auch in meinen manchmal etwas abwegigen Lektüren zu suchen, die ich speziell auch wegen des Geltsamers auswähle.

Ist es nicht schwierig für einen Leser, komplexe Texte oder Romane wie den Geltsamer häppchenweise im Internet zu lesen?

Ich würde sogar sagen, es ist eine Zumutung. Ganz ehrlich: Ich mache es auch nicht; ich lese selten bis nie die Texte anderer Blogger. Zudem weiß man, dass am Bildschirm gelesene Texte wesentlich oberflächlicher aufgenommen werden als gedruckte, Fehler viel häufiger übersehen wären. Wie das bei E-Book-Readern ist, weiß ich nicht. Aber aus eigener Erfahrung würde ich vermuten, die aktuellen Geräte kommen dem Leseerlebnis, das man mit einem Buch hat, doch recht nah. Wer einmal einen 1000-Seiten-Wälzer auf einem Reader gelesen hat, wird um die Vorteile wissen, wenn ihm dieser schmale Bildschirm beim Einschlafen auf die Nase fällt und ihn nicht das analoge Buch erschlägt.

Es wäre jedoch sinnlos, längere Texte hier auf dem Blog in einem Stück zu posten. Also habe ich mich für homöopathische Dosen von 1200 – 1500 Wörtern entschieden – das sind ungefähr fünf normale Taschenbuchseiten. Ich sehe jedoch an den Zugriffen, dass mein Angebot kaum angenommen wird; offenbar überfordere ich potentielle Leser oder schrecke sie ab. Die über fünfzig Fortsetzungen von „Die Wahrheit über Jürgen“ – das sind 200 Buchseiten hat hier z. B. überhaupt niemand gelesen – das Buch verkauft sich auch nicht. Ich hätte vermutlich mehr Leser, wenn ich die Texte – anstatt sie im Internet zu posten – ausdrucken und daheim an meine Garagentür kleben würde.

Was geschieht mit den Texten, nachdem sie auf dem Blog erschienen sind?

Die Texte, die ich gepostet habe, sind nicht fertig. Ich lasse sie nicht einfach im Archiv verrotten. Ich überarbeite sie regelmäßig, verbessere Fehler, schreibe sie fort. Das gilt nicht nur für die Belletristik, sondern auch für die Glossen und Essays. Für mich ist der Blog eine Art von erweitertem Notizblock, machmal auch von einem Tagebuch.

Ich habe nicht vor, meine Texe und Romane einem Verlag anzubieten. Denn ich bin mir sehr wohl bewusst, dass dies vollkommen sinnlose Zeitverschwendung ist. Es mag zwar für meine Art von Literatur ein kleines Publikum geben, aber die Chance, jemals einen Verlag für sie zu finden, ist gleich Null. Ich bin eigentlich ganz froh, dass ich von meiner Kunst nicht leben muss, sondern einem Brotberuf nachgehe, in dem ich mir meine Zeit recht gut selbst einteilen kann. Wenn ich glaube, dass ein Text vorzeigbar ist, veröffentliche ich ihn als Selfpublisher. Auf diese Weise sind in den letzten drei Jahren 8 Bücher entstanden; in diesem Jahr sollen – wenn alles nach Plan geht – 3 bis 4 weitere folgen. Als nächstes wird im März Noch einmal daran gedacht erscheinen, ein Essayband mit Texten aus diesem Blog.

Das sind die Bücher, an denen ich in diesem Jahr arbeite (und sie vielleicht auch veröffentliche) …

Ich weiß, ich wiederhole mich: Zu versuchen, in Deutschland als freier Autor zu leben, ist die sicherste Art, zu verhungern – vielleicht nicht die schnellste, aber doch die sicherste. Zudem ist mir bewusst, dass die Texte, die hier erschienen sind oder von mir schon als gedrucktes Buch vorleigen, von keinem Verlag mehr angefasst werden. Ich verschenke mich also; allerdings wird dieses Geschenk meist abgelehnt.

Das klingt bitter.

Manchmal habe ich meine Phasen. Momente, in denen ich mich frage, warum nicht mehr Menschen meine Texte lesen; ob das an mir oder an der Qualität meiner Literatur liegt. Aber ich habe mich mit meiner Erfolglosigkeit längst arrangiert. Aus den Träumen meiner Jugend bin ich aufgewacht.

Worum geht es im „Geltsamer“ genau?

Ich will hier nicht auf die Handlung eingehen. Ich mag es nicht, wenn mir in einer Besprechung bereits die halbe Geschichte verraten wird. Ich hasse Spoiler und ich nehme an, es geht anderen ebenso. Meist sind mir schon die Texte auf den Buchumschlägen zu detailliert. Ich mache außerdem auf diesem Blog häufig Anmerkungen zu dem Roman und zu meiner, um es mal hochgestochen auszudrücken, „Literaturtheorie“.

Ganz allgemein geht es mir darum: Die Wand zwischen dem, was ich alltäglich sehe, fühle und denke, jener Welt, die ich als „Realität“ begreife, und dem Irrsinn: Sie ist dünn wie Papier. Es genügt ein Schritt zur Seite, ein Straucheln, ein Stolpern: All das, all die Dinge, die ich für sicher hielt, die mir in meinem Leben Halt gaben, existieren dann nicht mehr. Sie sind ein Traum, in dem ich jetzt noch lebe, den ich aber nach dem Erwachen vergessen werde. Ich bilde mir ein, dass mein Dasein beständig und festgefügt ist, Kontinuität besitzt. Das ist ein Irrtum. Der Nikolaus Klammer, der ich gestern war, hat mit dem, der ich heute bin und dem, der ich morgen sein werde, nur wenig zu tun. Und der literarische, erfundene, existiert zwischen diesen Ebenen. „Gestern“ und „Morgen“ sind nur Fantasiegebilde, die keine Existenz haben; Konventionen, an die ich glaube, um weitermachen zu können. Tatsächlich aber kann ich mir nicht einmal sicher sein, ob die Dinge, an die ich mich erinnere, auch vorgefallen sind. Vielleicht habe ich sie nur geträumt.

Wenn ich also sehe, wie viele Fallstricke es gibt und auf welch wackligem Boden ich meinem Alltag nachgehe, wie schnell ein Unfall, eine Krankheit, ein Tod oder auch nur das Verhalten eines einzelnen Menschen mein Leben komplett aus der Bahn bringen können, finde ich es ganz erstaunlich, dass die meisten Leute „normal“ funktionieren und nicht in ihre eigenen hermetischen Welten abtauchen und dabei den Verstand verlieren. Das Internet bietet übrigens eine Vielzahl solcher Welten an, die neben der „Realität“ existieren. Freilich biegt sich jeder seine Wahrnehmung so zurecht, wie er sie braucht und jedes Augenpaar hat einen vollkommen anderen Blick auf die Dinge, manchmal so fundamental anders, dass es außer Hass keine Gemeinsamkeiten. Meine Literatur will auch eine Brücke zwischen den Individuen schaffen.

So ein Interview mit mir selbst ist zwar ein bisschen schizophren, aber eine feine Sache: Ich stelle mir nur die Fragen, die ich auch beantworten will. Trotzdem: Wenn eine von euch verirrten Seelen, die dort draußen im endlosen Kosmos des Internets herumschwirrt und durch Zufall auf meine Seite gekommen ist, etwas anderes von mir wissen will: Frage ruhig, ich will hier gerne alles beantworten. 

[Wird fortgesetzt …]

In einen klammen Herbst hinein …

Liebe Freunde,

mit der heutigen Post beende ich meine lange Sommerpause – die irgendwie keine war, denn auch im August und in der ersten Septemberhälfte habe ich mich immer mal wieder gemeldet und eine Erzählung, den Beginn einer Kriminalerzählung und ein Theaterstück veröffentlicht. Wenn ich die Statistik meines Blogs betrachte, durch die ich sehe, dass ihn trotz der 133 Follower höchstens ein bis zwei Personen täglich besuchen, frage ich mich allerdings, warum ich das getan habe. Das vollkommene Ignorieren meiner Literatur hat mir wieder deutlich gemacht, dass es mir einfach nicht gelingt, ein Publikum zu finden. Ich muss es mir eingestehen: Als Autor bin ich ein Versager. Offenbar gelingt es mir immer weniger, eine Leserschaft zu binden und Menschen anzusprechen. Ich habe während meiner „Sommerpause“ (trotz Verbilligung meiner E-Books auf 99 Cent) auch kein einziges Exemplar meiner Bücher verkauft; niemand hat meine Werke kritisiert oder rezensiert. Ich kriege sie nur los, wenn ich sie verschenke. Ob das an der mangelnden Qualität meiner Literatur liegt (im Moment zweifle ich stark an mir!) oder andere Gründe hat, sei dahin gestellt.

Auf jeden Fall mache ich weiter, denn der Traum in und mit und sogar von der Literatur zu leben, ist noch nicht zuende geträumt, auch wenn mir der Wind der Realität im Moment schon sehr streng ins Gesicht weht. So ignoriert zu werden, tut zwar höllisch weh, aber auf der anderen Seite kann ich dadurch tun und lassen, was ich will. Ich muss keine Erwartungen erfüllen und kann in meinem eigenen Arbeitstempo an den Texten arbeiten, die ich schreiben möchte – das ist eine Freiheit, die nur wenige Autoren kennen. Aber ein Traum …

„Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren“ – 4. Teil (Cover)

Ab Donnerstag werde ich anfangen, an diesem Platz die „Beta-Version“ des 4. Romans der Geltsamer-Trilogie vorzuveröffentlichen, der In den Bücherkellern des Vatikans heißen wird und den ich für meine wenigen Leser (10? 15?) im Frühsommer 2019 als Buch und E-Book erscheinen lassen werde. In der nächsten Woche geht es an dieser Stelle auch mit Die Wahrheit über Jürgen weiter, meinem Künstlerroman, der noch in diesem Jahr vollendet sein wird und im Buchhandel zu finden ist.

„Die Wahrheit über Jürgen“ – Ein Künstlerroman

Und dann steht da noch jeden Montag die Fortsetzung meines Fantasy-Debakels  Der Weg, der in den Tag führt an, das eigentlich überhaupt keine Leser gefunden hat. Im Moment ist es für mich ein Kampf, am 2. Teil weiterzuschreiben. Ja, ich bin ordentlich frustriert und waidwund. Ein Verriss oder eine schlechte Kritik wäre kein Problem für mich – aber so die kalte Schulter gezeigt zu bekommen, das ist grausam.

„Der Weg, der in den Tag führt“ – Band 2: Pardais – Fantasyroman

Also, genug geklagt. Ich mache dann mal weiter …

Zurück im Alltagsgeschäft und eine Zusammenfassung der ersten Geltsamer-Teile

Da finde ich mich also nach ein paar Wochen Kreta im schwülen, gewittrigen Diedorf wieder und habe Schwierigkeiten, in den Alltag zurückzufinden, denn das Jetlag ist gewaltig. Statt einer braven Erlebniserzählung über meinen Wander-, Bade- und Kultururlaub will ich hier nur ein paar schnell ausgewählte Fotos einfügen, die mehr sagen als tausend Worte:

Es war herrlich in Griechenland (wenngleich ich wohl nach diesem Urlaub meine Leberwerte untersuchen lassen muss, denn in Kreta lassen die Tavernenbetreiber einen ohne 3 – 4 „Stamplerl“ Raki nicht aus einem Lokal. Jamas!). Ich habe tatsächlich auch noch die Zeit gefunden, das kleine Wort „ENDE“ unter den handschriftlichen Entwurf meines Romans „Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren: Das Gulag des Dr. Krakow“ zu setzen. Was für ein wunderbares Gefühl! Doch jetzt beginnt die harte Arbeit, denn ich will das Buch in ungefähr 6 Wochen fertiggestellt haben – schließlich will ich dann schon wieder in den Urlaub fahren. Ab Montag geht es hier ganz normal mit der nächsten Fortsetzung von „Die Wahrheit über Jürgen weiter“ weiter. In der Zwischenzeit hat übrigens hier auf dem Blog mein 15.000ster Besucher vorbeigeschaut. Ach, wenn nur jeder 10. eines meiner Bücher kaufen würde …

Außerdem hat der Geltsamer auf Wunsch von Frau Klammerle, die ein wenig vergesslich wird, einen neuen Beginn bekommen, in dem ich den Inhalt der anderen beiden Teile zusammenfasse. Da  vielleicht hier jemand noch einsteigen will, folgt nun dieser Text:

 ZWISCHEN DEN BÜCHERN

Doch halt! Ist es von mir als Autor dieses Romans nicht eine Zumutung, die Leserin (1) in den 3. Teil einer Geschichte zu schicken, deren Ende noch nicht einmal für mich selbst vollkommen absehbar ist? Obwohl mir als Schriftsteller natürlich der Inhalt am vertrautesten ist, muss ich ja auch ab und an heimlich zurückblättern, um die ausufernde und zugegeben absichtlich geheimnisvoll gehaltene Geschichte zusammenzuhalten und überblicken zu können. Um wieviel schwerer muss es da erst meiner Leserin fallen, brav den Ereignissen rund um Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren zu folgen, die sie, wenn sie endlich diesen Band in Händen hält, schon im dritten Jahr hintereinander in Atem hält, falls sie kein Neueinsteiger in die Serie ist. Ist das so oder sollten Sie, liebe Leserin, mit dem Gedächtnis eines Elefanten gesegnet sein und sich tatsächlich noch gut an die verwobenen Handlungsstränge der beiden Vorbände erinnern können, überblättern Sie bitte die folgenden Seiten, die in der Hauptsache Dienst an der Kundin sind, Geschehenes rekapitulieren und nichts Neues bringen. Beginnen Sie in diesem Fall nach der kursiven Einleitung auf der Seite 17. Für alle anderen – und auch für den Autor, der neben dem vorliegenden noch an weiteren komplexen Büchern schreibt und sich gerade ein wenig wie der sprichwörtlich von der Meute gehetzte Hase fühlt – folgt nun eine so kurz wie mögliche, aber so ausführlich wie nötige Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse, die gerade einmal knapp zwei Tage, aber schon beinahe einhundert Jahre überspannen. Dies ist einer der Haken, die der gejagte Hase schlägt und auf diese Weise versucht, dem Zuschnappen der Zähne des vordersten Hundes – meiner treuesten Leserin, die das Fehlen eines Rückblicks beklagte – zu entkommen.

(1) Meine männlichen Leser sind bei dieser Anrede immer mitgemeint. Da das Lesen von Prosa heutzutage eine nahezu vollkommen weibliche Tätigkeit ist und diejenigen, die meine Romane öffnen, in überwältigender Mehrzahl Frauen sind, will ich den einen oder anderen meiner Geschlechtsgenossen, der sich wohl eher zufällig hierher verirrt hat, nicht jedes Mal gesondert ansprechen.

Und das ist vorher geschehen: Der mäßig erfolgreiche Schriftsteller Nikolaus M. Klammer, als Autor im kleinen Münchener Welkenbaum-Verlag unter Vertrag, geht eines sonnigen Morgens kurz nach Ostern mit seinem Terrier Cicero in den Altstadtgassen seiner Heimatstadt Augsburg spazieren. Klammer ist Mitte Fünfzig, verheiratet mit seiner Frau Irene und hat zwei inzwischen erwachsene und längst flügge gewordene Kinder, einen Sohn und seine Tochter Isa, die gerade ein Studiensemester in Peru absolviert. Er lebt und arbeitet in einem kleinen Eigenheim in dem Augsburger Vorort Diedorf. Der Autor ist ein ehemaliger Lehrer, ein neunmalkluger, etwas selbstgerechter und ordnungsfanatischer Mann, dessen realistische Romane allesamt ein wenig langweilige und langatmige Gesellschaftsdramen sind. Mit seinem neuesten Werk „Aber ein Traum“ kommt er nicht so recht voran und sein Lektor Jochen Engold wird bereits ungeduldig.

Klammers Überraschung ist groß, als er plötzlich im Schaufenster eines ihm unbekannten und namenlosen Buchladens und Antiquariats ein schwarzes Buch entdeckt, das laut der Angabe auf dem Cover angeblich von ihm selbst stammen soll. Es sind Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren, die Sie, liebe Leserin, nun bereits zum dritten Mal aufgeschlagen haben. Klammer betritt die Buchhandlung, die damit wirbt, jedes Buch beschaffen zu können. Er will das vermeintliche Plagiat erwerben und wird von einer jungen, schönen Frau bedient. Aber etwas Seltsames scheint in dem Laden vor sich zu gehen, denn Cicero reagiert verängstigt und der Autor hat später, als er versucht, sich an die Ereignisse im Laden zu erinnern, mit einigen Gedächtnislücken zu kämpfen.

Mit Dr. Geltsamers erinnerten Memoiren heimgekehrt, beginnt Klammer in ihnen zu lesen. Er stößt auf ein von einem Jesuitenpater namens Gaetano Marini herausgegebenes Tagebuch. Marini, der den Text mit vielen Anmerkungen begleitet, gibt vor, in den vatikanischen Archiven zu arbeiten. Das Tagebuch stammt angeblich von der brasilianischen Ärztin Elena Kuiper und ist aus den späten Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Sie berichtet darin vom Schicksal einer entomologischen Expedition in den Amazonasdschungel. Die Forscher stoßen am Oberlauf eines neuentdeckten und bisher unerforschten Seitenarms des gewaltigen Stroms auf einen wehrhaften Eingeborenenstamm, der offenbar nur aus Frauen zu bestehen scheint. Die Männer der Forschergruppe und der Begleitmannschaft reagieren auf diese Amazonen wie tollwütige, brünftige Tiere und es kommt zu einer Auseinandersetzung, bei der außer der Ärztin und dem schwer am Gelbfieber erkrankten Schweizer Professor Urs Bergner, die beide von den Eingeborenen gefangengenommen werden, nahezu alle anderen getötet werden. Nur der einheimische Träger Paco vermag zu entkommen und in den Urwald zu fliehen. Die weiteren, leider etwas lückenhaften Tagebucheinträge erzählen, wie Dr. Kuiper langsam das Vertrauen des Stammes, der sich selbst „Etraquoo“ nennt, und vor allem die Zuneigung der jungen Eingeborenen Lokwi gewinnt, deren Liebe sie bald erwidert. Von Lokwi lernt sie die Grundlagen der Etraquoo-Sprache kennen und erfährt von dem Mythos der Kraqu‘A, die in grauer Vorzeit vom Himmel gestiegen, eine Stadt namens Listakar gebaut und gegen die Frauen des Stammes Krieg geführt hätten. Einige ihrer architektonisch erstaunlichen Ruinen sind in der Ferne in dem Gebirge, in dem der namenlose Fluss entspringt, zu sehen. Der Schweizer Professor hat eine Theorie, doch leider fehlt in dem Tagebuch der Teil mit seiner Erklärung, warum es bei den Etraquoo nur Frauen zu geben scheint. Eines Tages versucht Paco, der sich bisher versteckt gegalten und sich in ein vertiertes Monstrum verwandelt hat, Lokwi zu vergewaltigen. Er wird von Elena Kuiper erschossen. Nach diesem Ereignis entscheidet sich die Ärztin, zusammen mit ihrer eingeborenen Freundin und dem kranken Professor, aus der Gefangenschaft zu entkommen. In einer dramatischen Flucht während eines Gewittersturms gelingt es den beiden Frauen und dem Schweizer, mit einem der Kähne der Expedition über den Fluss zu entkommen. Leider gehen dabei die Ruder verloren und die drei werden von der Strömung mitgerissen. Sie bedroht die Gefahr, mit ihrem Boot in einem gewaltigen Strudel, der sich in einem See unterhalb der Ruinenstadt Listakar gebildet hat, zu ertrinken.

An dieser Stelle wird Klammers Lektüre von seiner heimkehrenden Frau unterbrochen. Solch ein Buch hat er nie geschrieben und es ist ihm ein Rätsel, warum sein Name auf dem Titelblatt steht. Und noch etwas ist merkwürdig: In den Anmerkungen des Jesuitenpaters findet sich ein Hinweis auf Klammers vor dem 2. Weltkrieg in der UdSSR verschollenen Großvater mütterlicherseits, Sebastian Kerr, dem das Expeditionstagebuch der Ärztin anscheinend um 1930 in Berlin in die Hände geriet. Der wenig später vor den Nazis ins Ausland geflüchtete Kerr war wie sein Enkel Schriftsteller und Lyriker gewesen; sein Hauptwerk war der in den Wirren seines Exils verlorengegangener Roman „Die Hyänen von Berlin“. Und genau auf dieses Buch von Kerr stößt Klammer zu seinem vollkommenen Erstaunen in Dr. Geltsamers erinnerten Memoiren, als er sie später am Abend ein weiteres Mal aufschlägt, um seine begonnene Lektüre fortzusetzen. Auf welche Weise das Expeditionstagebuch der brasilianischen Ärztin von den Seiten des schwarzen Buches verschwinden konnte und wie durch Zauberhand durch die „Hyänen von Berlin“ ersetzt werden konnte, bleibt Klammer ein Rätsel. Ein Anruf unterbricht seine Überlegungen. Es ist seine Tochter Isa. Sie ruft aus Südamerika an, um ihn zu fragen, ob ihre Freundin Mercedes ihm das Buch gegeben habe. Isa wird offensichtlich verfolgt, denn plötzlich wird ihr Anruf unterbrochen und eine Männerstimme behauptet am anderen Ende der Leitung, man hätte Isa entführt und werde sich am nächsten Tag wieder melden. Damit endet der 1. Band der fünfteiligen Trilogie, die Sie gerade lesen, liebe Leserin. Erinnern Sie sich wieder? Gut, dann machen wir gleich weiter:

Zu Beginn des 2. Bandes finden wir Nikolaus M. Klammer am frühen Morgen in seinem Wohnzimmer vor. Er hat nicht geschlafen, sondern in den „Hyänen von Berlin“ gelesen, die ihm das unheimliche schwarze Buch auf so ungewöhnliche Weise präsentiert hat. Er hat vergeblich darauf gewartet, dass die Entführer seiner Tochter wieder Kontakt mit ihm aufnehmen.

Im ersten Kapitel der „Hyänen“ beschreibt sein Großvater Sebastian, wie er Ende Januar 1929 von Augsburg aus in Berlin eintrifft, weil er in der Hauptstadt der Weimarer Republik Bertolt Brecht treffen will, von dem sich der junge Mann Unterstützung bei seiner Karriere als noch unbekannter Autor erhofft. Schließlich stammt der berühmte Brecht ebenfalls aus der Fuggerstadt und teilt auch sonst einige weitere biografische Details mit ihm. Er fährt zuerst in den Berliner Vorort Tegel, wo er sich auf Vermittlung seines Vaters fürs Erste im Haushalt des reichen Ingenieurs Eduard Gere einquartieren will. Doch der Empfang durch das Hausmädchen Karla ist kühl und abweisend. Es scheint ein dunkler Schatten über der jüdischen Familie zu schweben. Die Dame des Hauses ist an einem Nervenleiden erkrankt, das sie in ein abgedunkeltes Zimmer zwingt, der Hausherr alles andere als über den Besuch des Sohns seines alten Kriegskameraden erfreut. Allein Greta, die Tochter, und ihr Bruder Gregor empfangen Sebastian freundlich und laden ihn ein, mit ihnen gemeinsam das Berliner Nachtleben zu besichtigen. Schon bald manifestiert sich die Bedrohung und die barsche Karla wird von einem unheimlichen Eindringling überfallen. Nur das beherzte Eingreifen von Sebastian kann Schlimmeres verhindern. Er jagt den Einbrecher, dessen Augen merkwürdig leuchten, in die Flucht. Der Mann lässt dabei einen ziegelsteinförmigen Gegenstand zurück. Wie sich herausstellt, ist es eine Maschine mit unbekannter Funktion, auf der ein Pentagramm mit einem Kugelkreuz darin eingraviert ist. Später entdeckt Sebastian das ungewöhnliche Symbol auch auf einem Plakat eines Berliner Nachtlokals namens „Haricot Doré“, auf dem das Pentagramm auf dem Anhänger der Halskette der dort am Abend auftretenden Schönheitstänzerin Lokwi zu finden ist.

Auch Nikolaus Klammer kennt das eigentümliche Pentagramm. Er hat es auf einer Abbildung in einem Sachbuch über Geheimgesellschaften von einem gewissen Roman Gaitania gesehen, das ihm sein Verleger Karl-Heinz Welkenbaum als Rezensionsexemplar zugesendet hat. Klammer wird klar, dass es sich bei Gaitania und dem Jesuiten Gaetano Marini um ein und dieselbe Person handelt. Er unterbricht seine Lektüre und versucht näheres von seinem Verleger über den Pater zu erfahren, doch Welkenbaum und seine Lebensgefährtin Verena Salva sind über ein verlängertes Wochenende nach Rom verreist. Da sich die Entführer seiner Tochter Isa noch immer nicht gemeldet haben, entscheidet sich Klammer, von sich aus etwas zu unternehmen und nicht mehr länger zu warten. Er fährt nach Augsburg, weil er die Buchhandlung aufsuchen will, in der er Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren erworben hat. Doch das Antiquariat ist über Nacht verschwunden. In den leeren und scheinbar schon lange verlassenen Geschäftsräumen, in denen er keine Spuren mehr von einer Buchhandlung findet, stößt er nur auf ein paar Hinweise, die auf Italien hindeuten; unter anderem auf einen Abriss aus einer Zeitung, auf dem eine Fotografie zu sehen ist, auf der Pater Marini mit den anderen Mitgliedern der Vatikanischen Glaubenskongregation, also der ehemaligen Inquisition, zu erkennen ist. Klammer flieht aus dem leeren Laden, in dem eine seltsame Atmosphäre herrscht, als wären in ihm die physikalischen Gesetze von Zeit und Raum durcheinandergeraten. Wieder zuhause angekommen, stellt der Autor fest, dass sich die Entführer, die vielleicht nur blufften, noch immer nicht gemeldet haben. Dafür hat Isa wieder angerufen, wie er von seiner Frau erfährt. Seine Tochter hat ihm eine verschlüsselte Botschaft hinterlassen, die ihn auffordert, die Vicolo della Volpe in Rom aufzusuchen, eine kleine Gasse, in der sich erstaunlicherweise auch das Hotel Raphael befindet, in der Welkenbaum mit seiner jungen Freundin abgestiegen ist. Klammer reist noch in der darauffolgenden Nacht mit der Bahn nach Rom. Im Zug liest er weiter in dem Roman seines Großvaters.

Sebastian Kerr berichtet darin, wie er immer weiter in die Rätsel der Geres verstrickt wird. Zwischen Greta und Karla gehen seltsame und intime Dinge vor, die er sich nicht erklären kann, und die Dame des Hauses teilt ihm vertraulich mit, die Geres seien eine Familie von „Pagen“, deren Aufgabe es seit Jahrhunderten sei, eine bestimmte Personengruppe zu schützen. Das Erkennungszeichen der Pagen sei das Pentagramm mit dem Kreuz. Ihre bösen Gegenspieler wären ein Geheimbund, der sich die „Hyänen“ nenne und sehr mächtig sei. Mehr kann Sebastian nicht in Erfahrung bringen, da ihn Greta und Gregor mit in die Berliner Innenstadt nehmen. Spät in der Nacht landen sie schließlich im „Haricot Doré“, wo Sebastian einen Auftritt von Lokwi miterlebt. Er verliebt sich Hals über Kopf in das Dschungelmädchen. Er wird nach der Vorführung von einer schwangeren Frau angesprochen, die sich als Elena Kuiper zu erkennen gibt und sich mit Lokwi in der Homosexuellenbar von den Hyänen versteckt. Sie übergibt dem jungen Autor ihr Tagebuch und einen Anhänger, den er niemals ablegen solle. Bevor die Ärztin jedoch ihre Geschichte erzählen kann, beginnt im „Haricot Doré“ eine Polizeirazzia. Die Geschwister, Elena, Sebastian und auch Lokwi entkommen knapp dem Zugriff der Gendarmen, werden jedoch hinter dem Lokal von dem Einbrecher vom Vormittag und von einem korrupten Polizisten gestellt. Die bewaffneten Männer verlangen die Herausgabe des Tagebuchs der Ärztin. Die Situation eskaliert in einem Kampf und einer wilden Verfolgungsjagd, die durch einen plötzlichen Unfall endet, als kein geringerer als Bertolt Brecht, der mit seiner Frau in seinem Auto zufällig das dämonische Mitglied der Hyänen überfährt, das ihm vor den Kühlergrill läuft. Es stellt sich dabei heraus, dass dieser unheimliche Mann ein künstlicher Mensch, ein Roboter, ist. Auch Karla, die Hausangestellte der Geres ist übrigens ein Maschinenwesen, das allerdings aufseiten der Pagen steht. Das Buch verbleibt in Sebastians Händen; gemeinsam mit Brecht flieht die Gruppe.

Obwohl der Roman seines Großvaters an dieser Stelle noch nicht zuende ist, wird Nikolaus Klammer vom Schlaf übermannt und schlummert bis zum nächsten Morgen, als sein Zug schon beinahe Rom erreicht hat. Neben ihm sitzt nun ein Italiener, der sich als Avvocato Fabio Ienalli und als ein Bewunderer des Schriftstellers vorstellt. Klammer ist misstrauisch und versucht in Rom, ihn abzuschütteln. Tatsächlich taucht der angebliche Avvocato am Nachmittag des gleichen Tages wieder auf, als Klammer die Vicolo della Volpe aufsucht und dort in einem der Häuser die aus Augsburg verschwundene Buchhandlung entdeckt. Er will sie gerade betreten, als Ienalli ihn mit einem Messer bedroht und von dem Autor Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren fordert. Doch das Buch ist inzwischen nicht mehr in Nikolaus Klammers Besitz …

Habe ich dich soweit wieder auf den Stand der Dinge gebracht, liebe Leserin? Ist die Erinnerung wieder da? Gut, dann wollen wir den armen Karl-Heinz Welkenbaum nicht länger unter der römischen Sonne schwitzen und ihn endlich in die gut gekühlten Räumlichkeiten des Hotels Raphael gehen lassen.

Und hier noch der Link zu dem Anfang vom 3. Teil:

Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren – Das Gulag des Dr. Krakow

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