16.03.21 – „Stromausfall“ – Eine Reise in alte und neue Welten

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Dienstag, 16.03.21

Liebe Leserin,

hast du schon dein Exemplar von „Stromausfall“ erworben? Das Buch gibt es ja seit letzter Woche überall im Buchhandel als illustriertes Taschenbuch und als E-Book. Und es ist schön geworden. Für das Cover, für das ich ein Ölgemälde meines alten Freundes Bernd Wurzer verwendete, und für die Illustrationen, bei denen ich eigene Fotos am Computer überarbeitet habe, bekam ich viel Anerkennung. Kritiken zu den Texten sind noch nicht erschienen. Vor einigen Jahren hat eine anonyme Internetbekanntschaft über die Titelgeschichte folgendes geschrieben:

»Ich habe heute die Erzählung „Stromausfall“ in einem Zug gelesen. Und dies mit Begeisterung. Man ist ja heute ziemlich entwöhnt von Klammers hoher sprachlicher Qualität und seinen längeren Texten, die Aufmerksamkeit erfordern. Die Komposition, die Lakonie, der wirklich neue Erzähler und das Mädchen Marga – alles großartig! Schwangerschaft macht einsam – auch vor der besten Freundin, die während dieser Initiation völlig außen vor bleiben muss in ihrer spielerisch aufregenden, verschwitzten, sexualisierten Jugendwelt. Die ganze Welt ist nicht mehr die gleiche, man sucht neue Gefährten, die der Gefahr standhalten. Man findet sie nicht. Man wird titanisch mit dem erstbesten Ding, das man in die Hand bekommt (Säge), dem Erstbesten aus der neuen Welt (Soldat). Erst wenn man den „Stromausfall“ erreicht hat, die gnadenlose Erwachsenenwelt betreten, sich bewiesen, dass man es kann, erst dann erlaubt man sich auch wieder die Regression ins eigene Kind. Man kann endlich zwischen den beiden Welten hin- und hergehen, je nachdem, wie stark man gerade ist. Und man trägt die Stärke der einen in die andere und umgekehrt. das ist die erwachsene Lebensform. Sehr sensibel hat Nikolaus Klammer hierfür Worte, Bilder und Struktur gefunden. Großartige Literatur und eine unbedingte Leseempfehlung.«

Was? Du hast „Stromausfall“ noch nicht gekauft? Ganz ehrlich – das habe ich mir schon gedacht.(2) Meine Letztveröffentlichung, der Roman „Aber ein Traum“, wurde in den 5 Monaten seit seinem Erscheinen insgesamt einmal als Taschenbuch und sechsmal als E-Book verkauft – es gab keine Rückmeldungen, keine Rezensionen oder Kritiken. Warum sollte es mir mit „Stromausfall“ oder irgendeinem anderen meiner Bücher anders ergehen? Ich habe es ja in der letzten Woche schon gesagt: Der Hauptgrund, aus dem ich meine Bücher selfpublishe, ist der, dass ich möchte, dass sie in gebundenen Ausgaben in meinem Bücherschrank stehen. Durch meine Einkünfte in meinen Brotberuf kann mich mir inzwischen solche Extravaganzen leisten. Und da steht Stromausfall nun und ich finde, es sieht gut aus – ein weiteres meiner literarischen Kinder, auf das ich stolz bin.
 
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(1) Ich habe vor einigen Jahren die Arbeit an diesem Zyklus eingestellt, da ich inzwischen andere Literatur schreibe. „Jahrmarkt in der Stadt“ ist Teil meiner ersten Schaffensphase im Alter zwischen 20 und 35 und für mich weitgehend abgeschlossen. Das Augsburg und die Menschen, die ich darin beschrieben habe, gibt es nicht mehr. Außer den oben erwähnten Werken, die ich alle in den letzten Jahren im Eigenverlag veröffentlichte und die überall im Buchhandel erhältlich sind, existieren noch der bislang unveröffentlichte, zum Zyklus dazugehörige Kriminalroman Ein goldenes Kalb und etliche längere und kürzere Bruchstücke von Erzählungen und Romanen. Ob auf diese jemals das Auge einer Leserschaft fallen wird oder sie erst in meinem Nachlass auftauchen werden, steht noch in den Sternen.
(2) Falls du „Stromausfall“ doch möchtest: Du kannst das Buch auch über mich beziehen. Schreibe mir einfach über klammer@email.de. Du müsstest dann zwar zusätzlich das Porto bezahlen, aber ich lege dir eine Kunstpostkarte vom Titelbild bei und selbstverständlich schreibe ich dir eine persönliche Widmung hinein. Wobei, es ist ziemlich schwer, diese unbequemen Geschichten jemandem zu widmen. Deshalb habe ich im Buch auf der letzten Seite folgendes geschrieben:

09.03.21 – Stromausfall, Cevennen und Grammatik

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Dienstag, 09.03.21

Liebe Leserin,

ich habe es wieder getan. Erneut habe ich als Selfpublisher mit „Stromausfall“ ein Buch veröffentlicht, das du seit gestern überall im Online-Buchhandel erwerben oder beim Buchhändler deines Vertrauens bestellen kannst. Es ist mittlerweile mein 14. Buch, seit ich im März 2017 damit begonnen habe, meine Werke auf diese Weise unter die Menschheit zu bringen. 

Ich komme dabei fleißiger rüber, als ich bin. In einem Schriftstellerleben wie dem meinen, das ich nun ja schon über 40 Jahre lang führe, sammelt sich doch einiges in der Schublade an. Ich habe zum Beispiel noch zwei komplette Kriminalromane, einen SF-Roman und einiges Halbfertiges im Materiallager herumliegen, dazu kommen Erzählungen, Kurzgeschichten, Essays – sogar Lyrik. (1) Diese Texte müssen nur überarbeitet, geglättet, ergänzt oder beendet werden. Zusammen mit den neuen Texten, die gerade entstehen, werde ich noch einige Zeit damit weitermachen können, 2 oder sogar 3 Bücher im Jahr zu veröffentlichen.

Die vier Erzählungen in „Stromausfall“, die ich gerade veröffentlicht habe, sind alle aus den frühen 90ern und eine sogar aus den 80ern, also gut abgelagerter und alter Käse, den ich nur ein wenig entstaubt und im Fall von „Eine andere Art der Liebe“ erweitert und umgeschrieben habe.

Meine buntgemischte Bücherreihe im Eigenverlag gebe ich auch zu meinem Privatvergnügen heraus, um meine eigenen Werke in akzeptablen Ausgaben ins Bücherregal stellen zu können. Ich werde dadurch weder als Autor bekannter, noch kann ich mit den Taschenbüchern und E-Books Geld verdienen. Aber ich gebe zu, dass ich manchmal manische Schreibphasen habe, in denen ich gut vorankomme. Bis zum nächsten Buch, dem 4. Geltsamerband, wird jeodoch noch ein halbes Jahr vergehen; da bin ich mittendrin und die Protagonisten bereiten mir gerade ein paar Widerstände. Ich rechne mit seiner nächsten Veröffentlichung frühstens Ende des Sommers. „Mánis Fall“ – der Prolog-Roman zu meiner Fantasy-Reihe „Brautschau“  – wird noch ein paar Monate länger brauchen, bis ich ihn wahrscheinlich um Weihnachten herum freigebe. Die ersten 90 Seiten kannst du auf brautschau.blog lesen. Jede Woche kommen noch einmal 10 Seiten hinzu.

Eine Protagonistin der Erzählung „Eine andere Art der Liebe“, mit der „Stromausfall“ beginnt, ist Clara Szczeszny. Sie ist in der Erzählung, die Anfang der 90er Jahre spielt, eine noch junge Augsburger Autorin, die kurz vor dem Durchbruch steht. Da ich gerade an solchen Spielereien Spaß habe, zeige zeige ich dir mal das Cover ihres Erstlingsroamans, der in der Geschichte mehrmals erwähnt wird. Du siehst mal wieder, dass ich von meinen Figuren wesentlich mehr weiß, als dann in der Geschichte über sie erzählt wird. Wer meine Romane aus der „Jahrmarkt in der Stadt“-Reihe gelesen hat, kennt Clara übrigens auch aus den zeitlich später angesiedelten Romanen „Nutzlose Menschen“ und „Die Wahrheit über Jürgen“ (beide als Paperback oder E-Book erhältlich), in denen sie eine wichtige Figur ist. Inzwischen ist sie eine arrivierte Augsburger Autorin und ihr „Lavendelbett“ wurde gerade verfilmt.

Zugleich ist dieses Cover ein weiterer Beitrag zu meiner neuen „Galerie von „Imaginierten Buchtiteln“. Und noch ein Insider für die Fans meiner Geltsamerreihe: Clara Szczesny veröffentlicht im Welkenbaum-Verlag. Hier noch ein Ausschnitt aus „Eine andere Art der Liebe“:
»Für viele bin ich die Eloise du Bracque aus dem ›Lavendelbett‹. Du glaubst gar nicht, wie oft ich danach gefragt werde, ob der Roman auf eigenen Erfahrungen beruht.« – »Und? Tut er das?«, fragte Gitta und verzog maliziös die Mundwinkel. Sie selbst hätte ihr Lächeln niemals maliziös genannt – sie hatte nicht einmal eine genaue Vorstellung davon, was das Wort eigentlich bedeutete – aber Clara kam dieses Adjektiv sofort in den Sinn. Auch wenn sie sich lieber einen Finger abgeschnitten hätte, bevor sie es in einem ihrer eigenen Texte zu verwendet hätte. Sie gehörte nicht zu den Autorinnen, die angeberisch ein Fremdwort benutzten, wenn es auch passende deutsche Formulierungen dafür gab.
»Du fragst mich allen Ernstes, ob ich meinen schwindsüchtigen Ehegatten mit einem muskulösen, cevennischen Bauernsohn betrogen habe?« – »Und? Tust du das?«

 

Der gestrige Abend fand mich bei meiner Lieblingsbeschäftigung: Ich saß in meinem Lesesessel, begann ein neues Buch und nippte an einem Glas Weißwein. Die Katze hatte es sich auf meinem Schoß gemütlich gemacht. Der Roman, den ich begonnen habe, war „Sprich mit mir“ von T. C. Boyle. Das ist ein Autor, den ich sehr schätze, obwohl seine Bücher in letzter Zeit etwas nachlassen. Aber „Die Frauen“ ist einer der besten Romane, die ich je gelesen habe. Leider kam ich bei „Sprich mit mir“ nur bis zur Seite 33, als mir der Text eine heftige Ohrfeige verpasste, die mich dazu bewog, das Buch wütend in die Ecke zu schmeißen und den Fernseher einzuschalten (2). Nachdem kurz vorher schon „Worte“ und Wörter“ verwechselt worden waren, tauchte eine geballte Ladung an gravierenden Grammatikfehlern auf, die mir den Spaß verdorben haben. Ich weiß, dass Boyle nichts dafür kann und ich kann auch normalerweise gut mit Druckfehlern leben. Die tauchen schließlich in jedem Buch auf – selbstverständlich auch in meinen eigenen. Aber das hier ist nur Schlamperei vom Hanser-Verlag, der offenbar kein Lektorat mehr beschäftigt. Der Übersetzer jedenfalls ist mies oder hat – wahrscheinlich schlecht bezahlt und unter Zeitdruck – extrem schlampig und oberflächlich gearbeitet. Gefühlt taucht zum Beispiel in jedem dritten Satz eine mehr oder weniger missglückte „dass“-Nebensatzkonstruktion auf, die ein typischer Anfängerfehler ist und die ein erfahrener Schriftsteller wie der Teufel das Weihwasser meidet. Ich werde wohl ein anderes Buch lesen müssen – schade.

Geht dir das auch so? Oder bin ich der einzige, dessen innerer Monk solche Grammatikfehler nicht ertragen kann und sie – obwohl ich kein Deutschlehrer bin – am liebsten im Buch rot markieren würde?

Grüße, Nikolaus

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(1) Keine Sorge, die werde ich schön brav für mich behalten.

(2) „Magnus“ in der ARD-Mediathek. Unbedingt anschauen! Skurriler geht es kaum mehr.

02.03.21 – Die Leserschaft braucht Sensationen

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Dienstag, 02.03.21

Liebe Leserin,

ich habe vor genau 4 Jahren begonnen, meine Bücher als Selfpublisher und Indieautor zu veröffentlichen. Das machte ich in erster Linie, weil ich meine Werke gerne im Bücherschrank stehen haben wollte. Dann wurde ich etwas ehrgeiziger …

Sie machen sich doch gut im Bücherregal, oder?

Im März 2017 brachte ich also mit Meister Siebenhardts Geheimnis den ersten Roman meiner Fantasy-Reihe »Brautschau« heraus und praktisch gleichzeitig mit Die Frau, die der Dschungel verschluckte auch den ersten Band der »Geltsamer«-Reihe. Im Mai folgte dann schon Noch einmal davon gekommen mit meinen besten Blogartikeln. Danach habe ich bis heute noch zehn weitere Bücher veröffentlicht und in diesem Monat steht mit Stromausfall mein neuer Band mit Erzählungen in den Startlöchern.

Ich bin sehr naiv an die Sache herangegangen und habe viele Fehler gemacht, die sich noch immer auswirken und Mitschuld tragen, dass ich nur wenige Bücher verkaufe.

Die größten Fehler machte ich bei meiner Fantasy, die wie alte Semmeln in der Auslage verschimmeln:

Ich verwende für alle meine Bücher den gleichen Namen Nikolaus Klammer; egal ob das Werk Genre ist oder  Belletristik. Zumindest für die Fantasy hätte ich mir ein anderes, markantes Pseudonym suchen sollen, das Erwartungen weckt. Es wäre richtig gewesen, meine verschiedenen literarischen Gesichter durch unterschiedliche Namen zu trennen. Die Leserschaft möchte Klarheit – mein Name auf all meinen so unterschiedlichen Werken verirrt nur und stößt ab. Wenn die Leserinnen Milkaschokolade kaufen wollen, haben sie eine gewisse Erwartungshaltung, die erfüllt werden soll. Da darf das Produkt nicht plötzlich bitter oder salzig schmecken. Erec T. – das steht natürlich für Tiberius – Stronghold wäre z. B. ein toller Fantasyautoren-Name gewesen. Da steckt Ritterlichkeit drin, Mittelalter, Kraft und Pathos! Erec T. Stronghold statt Nikolaus M. Klammer – das klingt doch gut und ist leicht zu merken! Es schreiben ja auch nur Amis gute Highfantasy. Bei SF und Fantasy sollte eh viel mehr englische Sprache auf dem Titel auftauchen, der viel, viel reißerischer sein muss als meine Romantitel. Nicht »Meister Siebenhardts Geheimnis« und nicht »Brautschau« (1) – viel besser wären »His darkest secret« und »The Matchmaker Files«. Auch sollte unbedingt ein Zitat von Stephen King auf den Titel: Superb Fantasy! Das hat er freilich nicht über mein Buch, sondern über ein anderes gesagt. Also habe ich nicht gelogen, sondern nur selektiv zitiert. Denn ohne King-Zitat oder einen Vergleich mit dem „Herrn der Ringe“ geht es einfach nicht, wenn man ein Fantasybuch verkaufen will. Und auf jedes Cover muss ein SPIEGEL-Bestsellerautor-Aufkleber!

Halte ich mich daran, dann müsste mein Cover so aussehen:

Im Vergleich dazu sind die Titelbilder meiner Romane bieder und langweilig, ja abschreckend. Sie müssten vielmehr eyecatcher sein und dramatisch. Auch wenn sie wie in diesem von mir schnell hingepfuschten Cover (2) nichts mit dem Inhalt zu tun haben. Ich vermute wirklich, wenn meine Fantasyromane Cover wie dieses hätten, dann würden sie von den Leuten eifrig gekauft und gelesen. Aber will ich das? Möchte ich für meine Romane Leser, die auf solch ein Augenfutter hereinfallen?

Was meinst du? Soll ich mir noch ein Pseudonym zulegen und meine Bücher mit melodramatischen Pulp-Covern ausstatten? Vielleicht auch der Belletristik aus meinem »Jahrmarkt in der Stadt«-Zyklus die Titel attraktiver gestalten? Ich denke, ich werde eine Kunstaktion starten, die ich Die imaginären Cover nennen werde. Als nächstes mache ich aus »Aber ein Traum« einen Liebesroman von Jeanne Apprêt. Eine schöne Frau von hinten, Lavendelfelder, reife Zitronen, eine toskanische Villa … mir fällt schon etwas ein.

Ich hatte in einem Februar noch nie so wenige Zugriffe auf meinen Blog wie in diesem Jahr. Das mag auch daran liegen, dass man mir meine Lustlosigkeit anmerkt, für praktisch niemanden zu schreiben. Das ist ein Teufelskreis, ich weiß. In den nächsten Wochen werde ich hier noch ein wenig stummer sein, denn Frau Klammerle und ich sind am Renovieren. Wir lassen uns eine neue, topmoderne Küche einbauen und damit die alten Schränke Platz im Keller haben, wird er nach zwanzig Jahren endlich einmal ausgemistet. Im Moment herrscht also gerade ziemliches Chaos in der Wohnung und wir können nicht mal kochen. Die Lieferdienste freut es und wir haben sogar schon angegrillt.

Bis demnächst, dein Nikolaus

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(1) Ich will nicht nerven, aber warst du schon auf meiner neuen Website für meine Fantasy-Romane? Sie ist mir wirklich gelungen, finde ich. Auf brautschau.blog findest du alles, was du über diese Bücher wissen willst und noch vieles mehr.

(2) Keine Sorge, liebe Bookcover-Verkäufer, die ihr so eifrig bei Instagram eure Instant-Titelbilder anpreist! Ich habe nicht vor, euch Konkurrenz zu machen. Meinen kleinen Entwurf erkläre ich hiermit zur public domain – wer ihn von euch für seinen Fantasyroman verwenden möchte, kann von mir die Datei geschenkt haben.

Lost in Stream

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Liebe unbekannte Leserin!

Ich habe es getan. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich eine zwanzigminütige Livestream-Lesung veranstaltet! Ich habe am Sonntagnachmittag auf Instagram über mein Smartphone direkt aus meinem Wohnzimmer gesendet und dabei aus meinem neu erschienenen Roman „Aber ein Traum“ vorgelesen.

Ich hatte dabei mindestens einen Zuhörer – allerdings einen analogen, denn Frau Klammerle war mit im Raum (Jemand musste ja auf den Startknopf drücken). Ob mir draußen in der schönen, weiten Internetwelt jemand zuhörte, weiß ich nicht. Aber ich wage es doch zu bezweifeln. Doch deshalb habe ich aber nicht gelesen. Ich habe ja auch nicht weiter Werbung dafür gemacht, sondern mich relativ spontan hingesetzt und gelesen. Ich wollte einfach mit meinen Möglichkeiten experimentieren, mein „Publikum“ trotz dummen Coronazeiten zu erreichen. Wenn ich es nun nüchtern betrachte, war es ein durchaus gelungener Test. Ich komme weit weniger peinlich rüber, als ich befürchtete. Trotzdem war mir nach den 20 Minuten ordentlich heiß … Aber das sind vielleicht nur die Wechseljahre.

Ich würde für dich – die du verständlicherweise den Medien von Mark Zuckerber abhold bist – gerne das IGTV-Video von meiner Lesung einstellen, aber das lässt mein WordPresskonto leider nicht zu. Deshalb gibt es hier nur ein Standbild von dem weltbewegenden Filmchen. Es gibt aber ganz gut die Stimmung wieder, die ich während der Aktion empfand, die schon ein wenig mit Selbstbefriedigung eingefärbt war. Zumindest aber kann ich hier den Link einfügen, der auf Instagram zu dem Video von meiner Lesung führt:

Lesung vom 22.11.2020 – „Aber ein Traum“

Trotz aller Skepsis habe ich mich entschieden, das Ganze zu einer regelmäßigen Aktion werden zu lassen, denn irgendwie hat es mir auch Spaß gemacht. In den vier Quarantäne-Adventssonntagen, die im Dezember folgen, werde ich versuchen, ein kleines Licht anzuzünden und meine Weihnachtsgeschichte „Karl-Heinz, der Weihnachtshund“ in einem Live-Stream vorzulesen. Ich hoffe, dass ich dir damit eine kleine Freude machen kann. Los geht es am

Sonntag, 1. Advent, 29.11.2020, 16:30 Uhr
Live-Lesung auf Instagram

>>zu meinem Konto<<

 

 

Mein neues Buch – „Aber ein Traum“

Aber ein Traum, Augsburg, Über den Roman, Der Autor, E-Books, Ebook, Erzählung, Experimente, Gedankensplitter, Gesellschaft, Heimat, Kunst, Leben, Literatur, Literatur, meine weiteren Werke, Neuerscheinung, Phantastik, Philosophie, Roman, Sprache, Werkstattbericht

Das Geheimnis der Eulenvilla

»Für manche von uns sind Zeit und Raum ein sich überkreuzendes Flechtwerk von Wegen, das sie immer wieder an den gleichen Ausgangspunkt zurück­bringt, Ambakoum. Die Eulenvilla ist solch ein Ort.«

Das Leben aber ist ein Traum, ein Traum in einem Traum.

Die Zwillinge Alban und Ruben Waldescher werden bei ihrer Geburt voneinander getrennt. Sie wachsen in verschiedenen Welten auf – in unterschiedlichen Universen. Es gelingt ihnen, Kontakt miteinander aufzunehmen und sie beginnen, zwischen ihren Leben hin- und herzuwechseln. Damit lösen sie eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen aus, die die Existenz der verwandten Welten bedroht. Eine Schlüsselfigur im Ringen der verfeindeten Brüder ist der ahnungslose Jonas Habakuk, der von Alban und Ruben in einen tödlichen Strudel aus Zeit und Raum gerissen wird.

Wird es ihm gelingen, die Leben der Menschen zu retten, die er liebt? Und welche Rolle spielt dabei die geheimnisvolle Eulenvilla?

Das Geheimnis der Eulenvilla
320 Seiten
10,99 € als Taschenbuch und
2,49 € als Ebook

Neuerscheinung!