Kategorien
Augsburg Autor Caféhausgespräche Der Autor Diedorf Essay Fragen Gedankensplitter Gesellschaft Glosse Heimat Humor Kolumne Leben Leseempfehlung Lesung Literatur Literatur Mein Dorf meine weiteren Werke Noch einmal davon gekommen Podcast Satire Schriftsteller Sprache

23.o1.23 – Der fürchterliche Monat

Würden wir im Januar und Februar alle Winterschlaf halten, dann könnten wir den rheinischen Karneval verschlafen (Statt „Kölle alaaf“ hieße es dann „Kölle schlaf“).

Kategorien
Augsburg Autor Das rote Haus Der Autor Fragen Gedankensplitter Gesellschaft Heimat Humor Kolumne Kunst Kurzgeschichte Leben Leseempfehlung Lesung Literatur Literatur meine weiteren Werke Phantastik Philosophie Podcast Satire Schriftsteller Sprache

Der Schriftsteller, die Putzfrau und der Tod – Schluss

Der Schriftsteller, die Putzfrau und der Tod

Eine kurze Geschichte aus dem Buch „Das Rote Haus“

„Merkwürdig, diese letzten Augenblicke meines Lebens hatte ich vollkommen vergessen. So viele Dinge tut man unbewusst. Stunden, ja, ganze Tage ver­bringt man wie in traumlosem Schlaf. Wie viel Zeit habe ich ver­schwendet, die ich mit Leben hätte füllen müssen?“

Der Schluss der humorvollen Kurzgeschichte.

Kategorien
Augsburg Autor Das rote Haus Der Autor Fragen Gedankensplitter Gesellschaft Heimat Humor Kolumne Kunst Kurzgeschichte Leben Leseempfehlung Lesung Literatur Literatur meine weiteren Werke Phantastik Philosophie Podcast Satire Schriftsteller Sprache

Der Schriftsteller, die Putzfrau und der Tod – Teil 1

Der Schriftsteller, die Putzfrau und der Tod

Eine kurze Geschichte aus dem Buch „Das Rote Haus“

„Ich starb heute früh um halb drei in meinem Bett. Daher kann ich dem Leser dieser Aufzeichnungen bedauerlicher-weise nichts über meine Nahtod-Erfahrungen berichten. Ich fühlte mich weder von meinem Körper getrennt, noch schwebte ich als Geist-Erscheinung über ihm. Ich sah keinen schwarzen Tunnel mit einem hell strahlenden Licht am anderen Ende.“

Kategorien
Abenteuerroman Autor Über den Roman Brautschau Brautschau Der Autor Der Weg der in den Tag führt Fantasy Fantasy Fortsetzungsroman Hörbuch Leben Lesung Literatur Literatur Märchen meine weiteren Werke Phantastik Podcast Roman Science Fiction

Teil 32: 8. Kapitel – Alis‘ Märchen von der tapferen Lakmi (Schluss)

»Ser’Asker Ultem!«, sprach der Namenlose den alten Soldaten an, der die Bühne neben Alis erklommen hat­te und wenige Schritte vor ihm stehen blieb. »Wer ist dein Herr? Wem gehört deine Treue?«

»Dem, der meine Männer und mich am besten bezahlt«, er­widerte der General trocken und zog sein Schwert. Sei­ne Soldaten taten ihm gleich. »Du weißt, Herr, das war schon immer so.«

Der Namenlose schmun­zelte unter seiner goldenen Maske und ihre roten Edel­steinaugen sprühten Feuer. Sahar spürte die Gefahr und trat zurück, damit er den Platz hatte, seine ver­steckte Klinge zu ziehen, die er in den Speisesaal ge­schmuggelt hatte. Wo war eigentlich die vermummte Dienerin der Miladí da Hiver abgeblieben? Gerade war sie doch noch hinter ihrer Herrin gestanden. Es war, als hätte sie der Erdboden verschluckt. Sahar sah sich um, konnte sie aber nirgendwo entdecken. Dafür be­merkte er, dass die Leibwache des Herrschers in sei­nem Rücken langsam ihre Piken senkte. Was ging hier vor?

»Und wer bezahlt dich am besten?«, unterbrach der Namenlose Sahars Gedanken. Ultem und seine Beglei­ter gingen vor ihrem Herrscher in die Knie und stütz­ten ihre Hände auf ihre Klingen, die sie vor sich hiel­ten.

»Das seid selbstverständlich ihr, mein gnädiger Herr«, sagte er ruhig. Ein abfälliger Blick streifte Ómer, des­sen Beine plötzlich butterweich wurden. »Der Vezir ist ein elender Geizhals. Möge die Allerbarmende ihn ver­fluchen!“ Ultem spuckte aus.«