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In den Bücherkellern des Vatikans (Geltsamer 4.2)

  <– Geltsamer 4.1 An dieser Stelle wird Klammers Lektüre von seiner heimkehrenden Frau Irene unterbrochen. Er ist fassungslos. Solch ein Buch hat er nie geschrieben. Es ist ihm ein Rätsel, warum sein Name auf dem Titelblatt steht. Und noch etwas ist merkwürdig: In den Anmerkungen des Jesuitenpaters findet sich ein Hinweis auf Klammers vor […]

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In den Bücherkellern des Vatikans (Geltsamer 4.1)

Hier folgt nun endlich wie versprochen, die Vorveröffentlichung meines neuen Romans. Er ist der 4. Teil einer „Trilogie“ in 5 (oder 6) Büchern. Solltest du, liebe Leserin meines Blogs, die drei Vorgängerbände noch nicht kennen oder deren Inhalt vergessen haben, beginne ich mit einer Zusammenfassung der Handlung. Höre hier auf zu lesen, wenn du dich nicht spoilern lassen und die drei Bücher noch lesen möchtest, die in ihrer E-Book-Ausgabe gerade überall im Buchhandel für 0,99 € erhältlich sind.

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Das Spiel – Drei

Ich schüttelte den Kopf. Wieviel Zeit war vergangen? Minuten? Eine Viertelstunde? Sie hatte gesagt. Sie würde warten. Ich säuberte notdürftig meine Hosenbeine. Besudelt. Dann wagte ich einen Blick. Abschätzend. In den Spiegel. Ich erschien mir zu dünn. Zu bleich. Zum ersten Mal fiel mir auch auf. Meine Nase war wie die des Kranken. Scharf. Kantig. War das nur eine Sinnestäuschung. Die das Neonlicht. Hart. In diesem Raum schuf. Ich riss mich von mir selbst los. Energisch. Trat zurück in die Diskothek. Lou Reed sang. Niemand tanzte.

I‘ m just your average guy. trying to do. what’s right. I’m average looking. and I’m average inside.

Der Bass. Überlaut. Wuchtig. Bearbeitete meinen Magen. Fast hätte ich kehrt gemacht. Wäre zurück in die Toilette gestolpert. Gewöhnlich. Ich. Dachte ich. Schob die Hose. Zu weit. In die Höhe. Machte den Schritt. Entscheidend. Auf sie zu. Den ich nicht mehr zurücknehmen konnte. Ja. Sie saß noch da. Sie hatte ausgeharrt.

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Das Spiel – Zwei

kurzfristig von seinem Trupp getrennt. rennt er durch ein Wäldchen. dort. am Tiergarten. in der Nähe wird geschossen. es riecht nach Rauch. die Russen sind schon Unter den Linden. aus den wenigen übrig gebliebenen. zerschossenen Häuserruinen wehen weiße und auch rote Fahnen. die einen verräterischen runden. helleren Fleck in ihrer Mitte aufweisen.

auf einer kleinen Lichtung. einer Kreuzung von zwei Kieswegen. stößt Vater fast mit einem russischen Soldaten zusammen. der aus einer anderen Richtung gerannt kommt. kaum zwei Meter trennen sie. sie verharren. nur ein Reflex. eine kurze Feuergarbe der Maschinenpistole genügt. sie zerfetzt die Brust des Gegners. schleudert ihn in zwei ruckartigen Bewegungen zurück. zu Boden. er ist tot.