Aber ein Traum …

Autorer als andere Autoren

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Wie der Jahrmarkt weitergeht oder: Pläne fürs nächste Jahr

Lieber neugieriger Besucher meines Blogs,

 nach dem Buch ist vor dem Buch!,

 – um mal ein Zitat von Sepp Herberger abzuwandeln. Seit dem 8. November kannst du im Buchhandel meinen neuerschienenen Roman „Die Wahrheit über Jürgen“ als E-Book (2,49 €) oder als Softcover (8,99 €) erwerben.(1) Er ist der zweiten Band meiner „Jahrmarkt in der Stadt“-Reihe. Obwohl einige seiner Figuren auch in den weiteren Geschichten der Reihe vorkommen, kann er selbstverständlich auch ohne Kenntnis der anderen Bände gelesen werden. Wie fast alle anderen Erzählungen und Romane der Reihe ist „Die Wahrheit über Jürgen“ in meiner ersten „Schaffensphase“ entstanden, bevor ich Verantwortung für meine Familie übernahm und für über 15 Jahre mit dem Schreiben pausierte. Manche der Texte aus dieser Zeit blieben Fragment, von einigen gibt es nur einen Entwurf (oder einen Titel), alle müssen und mussten vor einer Veröffentlichung kritisch und akribisch überarbeitet werden.

Jahrmarkt in der Stadt – Band 1 und 2, bereits erschienen

Ich habe bereits mit der Arbeit am nächsten Band mit dem Titel „Stromausfall“ begonnen, den ich Mitte bis Ende 2019 veröffentlichen will. In ihm sind drei (vielleicht auch vier) Erzählungen aus der „Jahrmarkt“-Reihe versammelt. Der 4. Band soll dann der Kriminalroman „Das Goldene Kalb“ sein, der dann 2020 erscheint. Anschließend möchte ich die zwei Hauptstücke des Zyklus‘ fertigstellen, „Nutzlose Menschen“ und „Die fürsorgliche Schuld“, zwei umfangreiche Romanfragmente mit bisher jeweils etwa 400, bzw. 300 Seiten. Aber das ist noch Zukunftsmusik. In der nächsten Woche jedenfalls werde ich mit der Vorveröffentlichung der überarbeiteten Version von „Eine andere Art der Liebe“ beginnen, einer etwa 75 Seiten langen Erzählung, die ich stark verändern will. Mit ihr wird „Stromausfall“, der Band 3 meiner Reihe, eröffnet werden.

Jahrmarkt in der Stadt, Band 3 und 4

Dabei quält mich eine Frage: Sollte ich vielleicht doch vor den nicht einfachen und anspruchsvollen Erzählungen den fertigen und unterhaltsameren Kriminalroman „Das goldene Kalb“ veröffentlichen und ihn ins nächste Jahr vorziehen? Was meinst du? (2)

Dein Nikolaus


(1) Sag, was ist los? Warum ist es so schwer für dich, ein Buch von mir zu kaufen? Was riskierst du dabei? Meine Taschenbücher kosten so viel wie eine billige Pizza bei deinem Lieblingsitaliener und meine E-Books wie der kleine Espresso hinterher. Am Geld kann es also nicht liegen. Woran dann?

(2) Glaube mir,  mir wäre wirklich lieber, wenn du an meiner Abstimmung teilnimmst oder sogar einen Kommentar schreibst, als mir ein unnützes und nichtssagendes „Gefällt mir“ zu geben, mit dem ich absolut nichts anfangen kann. Ist das denn zuviel verlangt?

 

Der Weg, der in den Tag führt – Ein Dilemma

Seit vielen Jahren arbeite ich an meiner großen Fantasy-Saga Brautschau. Die ersten Skizzen zu diesem Projekt, das mich noch lange beschäftigen wird, stammen aus den späten Achtziger Jahren. Den über 600 Seiten starken ersten Teil der Trilogie, Meister Siebenhardts Geheimnis, habe ich erst im März vor einem Jahr im Eigenverlag als E-Book und gebundenes Buch veröffentlicht. Die Arbeit am zweiten Teil, Faiabas Erwachen, geht gut voran, es gibt auch schon Skizzen für den abschließenden Band, Baruchs Schmetterling.

Doch mein Plan ist ehrgeiziger. Zusätzlich zu der großen Trilogie will ich auch noch zwei kleinere sogenannte Prequel-Romane schreiben, die zeitlich vor der Hauptgeschichte angesiedelt sind und ein wenig mehr von den Hauptfiguren und der von mir erdachten Welt, in der Brautschau spielt, erzählen. Sie können sowohl von Neueinsteigern als auch von Fans von der Brautschau-Trilogie gelesen werden. Und da beginnt mein Dilemma.

Ursprünglich waren die beiden Romane, Der Weg, der in den Tag führt und Zauberlehrlinge, als etwa 200 Buchseiten starke Erzählungen gedacht, aber während des Schreibens werden sie mir unter der Hand immer umfangreicher und länger. Die Figuren und die Geschichte, die erzählt wird, fordern ihr Recht. Der Weg, der in den Tag führt wird mindestens so voluminös wie die großen Romane der Trilogie und mich deshalb einige Zeit beschäftigen. Knapp 500 Seiten sind schon geschrieben und ich blogge hier gerade jeden Freitag die Beta-Version des 10. Kapitels. Es wird also noch eine Weile dauern, bis ich den fertigen Roman veröffentlichen kann.

Deshalb spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken, den Weg, der in den Tag führt, auf zwei Bücher aufzuteilen, von denen ich den ersten noch im Frühjahr verlegen will. Die Fortsetzung würde dann spätestens im Winter 2018 folgen. Ich weiß, es stellt eine Zumutung für die Leser dar, wenn sie schon wieder einen Roman von mir in den Händen halten, dessen Handlung nicht abgeschlossen ist. Aber Der Weg würde als einzelner Band viel zu volumnös und auch zu teuer. Niemand zahlt für einen Roman von mir 20 €. Im deutschen Verlagsgeschäft ist das übrigens eine gängige Praxis bei Fantasybüchern, zu dicke Schmöcker auf zwei Bände aufzuteilen.

Noch bin ich allerdings unschlüssig. An euren Vorschlägen und eurer Meinung bin ich wirklich interessiert. Auch wenn sie nur theoretisch sein sollten, weil ihr noch nie ein Buch von mir gelesen oder erworben habt. Ich würde mich übrigens mehr über eine Teilnahme an der Umfrage als über ein in diesem Fall doch recht sinnfreies „Gefällt mir“ freuen.

Danke im Voraus.

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