Aber ein Traum …

Autorer als andere Autoren

Die Wahrheit über Jürgen – Ein Künstlerroman (Teil 1)

Es ist an der Zeit, das Schweigen zu brechen. Dass ausge­rechnet ich einen Text über Jürgen Niedermaier alias Jakob Nix veröffentliche, mag vielen, die uns beide kennen, seltsam er­scheinen. Einige seiner engen Freunde haben mir dieses Un­ternehmen sogar zum ernsten Vorwurf gemacht. Sie warfen mir Sensationssucht vor, weil gerade ich, der ich Jürgen nur sehr oberflächlich kannte und von einigen zu seinen Feinden ge­rechnet werde, diese alte Geschichte erneut aufwärmen will. Damit würde ich all das wieder ins grelle Licht einer voyeu­ristischen Öffentlichkeit stellen, das nach ihrer Meinung bes­ser verborgen bliebe. Denn letztlich sei es unfassbar.

Ich kann mich dieser Meinung keinesfalls anschließen. Viel­mehr glaube ich, diese wohlmeinenden Freunde haben den In­tensionen von Jürgen einen Bärendienst erwiesen. Wir dür­fen nicht vergessen: Seine Tat war öffentlich, vor Publikum. Er wollte gesehen, beobachtet, rezensiert werden. Nun, im Ab­stand von drei Jahren, nachdem sich die durch die Medien aufwühlten Gemüter der Leute wieder beruhigt haben und längst andere Dinge das Gespräch in der Stadt bestimmen, wird es, denke ich, Zeit, Jürgens Beweggründe zusammenzu­fassen, sie ausführlich darzulegen und zu versuchen, in seine komplexe Psyche einzudringen.

Ich habe mich deshalb mit meiner literarischen Aufarbei­tung von Jürgens Weg an den Verlag gewendet, für den ich früher tätig war. Nun erhoffe ich mir vom Herausgeber den Mut, diesen Text trotz des Drucks von gewisser Seite ohne Zugeständnisse, Eigenzensur und Streichungen zu veröffentlichen. Ich habe bewusst keine jour­nalistische, sondern – soweit mir das möglich war – eine epische Form gewählt. Auch wenn sie sicher­lich persönlich geprägt, fragmentarisch und episodenhaft ist, denk ich, nur eine Romanhandlung kann eine Annäherung an die Per­son, über die ich berichten will, möglich machen.

Ich will dieses Vorwort auch dazu nutzen, Jürgens Freundin Theresa Windisch zu danken. Obwohl erheblicher Druck auf sie ausgeübt wurde, unterstützte sie mich immer in mei­nem Entschluss. Ihre selbstlose Hilfe bei vielen Detailfragen war unschätzbar. Sie hofft, dass trotz der Abscheu vor Jür­gens Tat durch meine Aussage endlich so etwas wie Ver­ständnis für den ernsthaften Künstler, der er war, entstehen kann. Das ist auch meine Hoffnung. Jürgen ist nicht wie die meisten seiner Zunft wie eine Katze um den heißen Brei Wahrheit herumgeschlichen und war dabei vorsichtig bemüht, sich nicht das Maul daran zu verbrennen. Er hat sich seinen Dämonen gestellt. Er hat erbittert um Erkenntnis und mit seiner Kunst gerungen. Jakob Nix ist es wert, in der Erinnerung nicht nur als Ungeheuer, sondern auch als Mensch und großer Künstler bestehen zu bleiben.

Deshalb habe ich diesen Text geschrieben.

Georg Hauser, im Sommer 1998

Ich lernte Jürgen in der Fachoberschule kennen. Wir be­suchten sie vor sieben Jahren gleichzeitig. Da er, wenn ich richtig informiert bin, auf Drängen seiner Eltern aus­gerechnet den von ihm ungeliebten Wirtschaftszweig besuchte, gingen wir nicht in die gleiche Klasse. Wir wären wahrscheinlich nie aneinandergeraten, wenn nicht durch einen Zufall jemand bei einer Gemäldeausstellung der Kunstkurse unserer Schule seine Arbeit neben die meine gehängt hätte.

Jürgens Werk war eine Collage aus Zeitungsartikeln über die Wiedervereinigung und dicken, schwarzen Kreidestrichen, die ein grob skizziertes Pissoir andeuteten. Darüber war quer in Kreuzform wie mit einer Wasserpistole etwas unangenehm Bräunlich-Rotes gespritzt, das ich zuerst für Farbe hielt. Es handelte sich um ordinäres, einge­trocknetes Ketschup, wie ich bei genauerer Untersu­chung erleichtert feststellen konnte. Es klebte auf dem Bild und roch sogar schwach nach Essig und faulen To­maten. Dennoch war diese Collage gelungen, das muss­te ich ein wenig neidisch anerkennen. Soweit ich es da­mals überhaupt beurteilen konnte, war das eine ordent­liche Arbeit. Sie war handwerklich überzeugend, das Werk hatte Tiefe und Inspiration. Es erregte sofort hefti­ge Debatten bei den Besuchern der Ausstellung, die das Gemälde daneben – meine bunte, expressionistisch ausgeführte Fa­brik, auf die ich sehr stolz war -, mit einem Achselzu­cken abtaten. Und wirklich, neben diesem durchaus als Geniestreich zu bezeichnenden, im Wortsinn originellen Werk war mein Bild unbedeutend, epigonenhaft und di­lettantisch.

Wie bei allen anderen Ausstellungsstücken klebte auch neben dem von Jürgen ein Foto, das den Künstler zeig­te. Ich sah mir das Bild an, um mir das Gesicht einzu­prägen, denn es war wahrscheinlich eines, das man sich merken musste. Wie ich bald darauf Gelegenheit hatte festzustellen, glich ihm dieses Foto nur in groben Zü­gen, es war offensichtlich eine etwas ältere und auch noch unscharfe Aufnahme.

Während ich durch die Aula schlenderte und mir die anderen Kunstwerke ansah, wurde ich auf eine Ver­sammlung von vielleicht acht oder neun jungen Män­nern aufmerksam. Sie hatten sich am anderen Ende des Raumes um ein etwas größenwahnsinniges, abstraktes Triptychon eines Freundes von mir versammelt. Es wa­ren wohl Schüler der Fachoberschule, weil ich ein paar der Gesichter kannte, aber ich hatte noch mit keinem von ihnen gesprochen. Ich trat unauffällig näher, um ihre Meinungen zu erlauschen. Es gab unter ihnen aller­dings nur eine einzige. Denn in der Mitte der Gruppe, direkt vor dem Bild, stand Jürgen in der Rolle des gna­denlosen Kritikers. Jetzt fiel mir auf, dass mir sein Cha­rakterkopf schon häufig begegnet war. Ich kannte seine eindrucksvolle Erscheinung nicht nur vom Pausenhof und von einem Informatikkurs, den er allerdings regel­mäßig schwänzte. Jeder hat das schon einmal erlebt: Er war für mich ein „öffentliches Gesicht“, das ich immer wie­der einmal gesehen hatte: Selbstredend auf dem Pausenhof, aber auch auf der Straße, im Bus, in einem Lokal, bei einer Vernissage. Es war schon ein seltsames Spiel des Zufalls, durch das wir uns nicht schon früher kennengelernt hat­ten. Dies hier ist schließlich eine sehr übersichtliche Stadt. Wie sich später herausstellte, besaßen wir sogar ein paar gemeinsame Bekannte.

Ich fand es irritierend, nun zum ersten Mal Jürgens tiefe Stimme zu hören. Bis jetzt war er für mich ein Gesicht in der Masse der alltäglichen Begegnungen gewesen. Es fällt mir schwer, ihn so zu beschreiben, wie ich ihn da­mals während der Ausstellung sah; als ich ihn zum ersten Mal wirklich aufmerk­sam musterte. Einiges mag sich jetzt in meine Beschrei­bung von ihm mischen, das mir damals noch nicht in den Sinn kam. Ich weiß aber noch, wie unproportioniert er auf mich wirkte, er war ein statisch nicht ganz ausgewo­genes Bauwerk. In seinem schmalen, langgezogenen und hageren Schädel, der so aussah, als habe er ihn ei­nem Bild von El Greco entliehen, brannten dunkle, in schwermütigen Höhlen liegende Augen mit einem erns­ten, fast wahnhaften Feuer. In seinen Blicken war kein bisschen Humor zu finden oder auch nur ein An­flug von Ironie, die diesen Eindruck ein wenig hätten abmildern können. Auf der Bühne hätte wirklich einen wunderbaren „Misanthrop“ in dem gleichnamigen Stück von Molière abgegeben. Dazu schaukelte sein Asketenkopf auf einem dünnen, zerbrechlichen Hals mit einem abnormen, spitz hervorstechenden Adamsapfel. Jürgens massiver, untersetzter Leib jedoch, der entschieden zur Korpulenz neigte, stand dazu in ei­nem geradezu grotesken Gegensatz.

Ich sah auf seine Hände, die er erhoben hatte, um ein Detail des Triptychons näher zu erläutern. Der Anblick erschütterte mich. Seinem fetten Unterarm folgte ein breiter und grober Handteller, eine tiefe Speckfalte kennzeichnete die kaum sichtbare Abgrenzung. Aber Jürgens Finger waren dürr, lang und fein, er besaß Fin­ger wie Jean Cocteau. Wenn der Schöpfer überhaupt je­mandem jemals den Kopf und die Finger eines Künstlers ge­schenkt hatte, dann ihm. Der Rest seines Körpers war jedoch für einen unge­schlachten, primitiven Bauer gedacht. Ob mir damals schon der Gedanke kam, er müsse unter jenem Gegensatz leiden?
Er stand vor dem Triptychon und sprach kurze, wir­kungsvolle Sätze mit seiner klaren, dunklen Stimme. Verblüfft registrierte ich, wie andächtig und – ich finde kein anderes Wort – „fromm“ ihm die anderen zuhörten. Er hatte seine Jünger vollkommen in seinen Bann gezo­gen. Ich schob mich noch näher an die Gruppe heran und bemühte mich, Jürgens Worten zu folgen. Es war herablassend und gemein, was er sagte. Es mochte zwar im Kern wahr sein, aber mir missfiel der offen­sichtliche Genuss, den er dabei empfand, das wässrige Aquarell-Triptychon meines Freundes unter dem Beifall dieser Gruppe von Speichelleckern mit Worten zu zer­fleddern. Diese Häme war unter Kollegen unnötig und vor allem war sie arrogant. Schließlich waren wir doch alle Anfänger und der Kritik schutzlos ausgeliefert. Was machte es da für einen Sinn, wenn wir uns gegenseitig ans Messer lieferten? Jeder von uns suchte unsicher nach einem Weg, den er beschreiten konnte und kopier­te unbeholfen und frech falsch verstandene Vorbilder. Wie konnte Jürgen nur glauben, ausgerechnet er sei die geniale Ausnahme, die das Recht hatte, die anderen ver­ächtlich abzuurteilen?

[Zum 2. Teil …]

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  21. lunaewunia sagte am :

    Ja, am Handy zu kommentieren ist schon eine Herausforderung 😅

    Was du zu den Hauptfiguren sagst finde ich total nachvollziehbar, mir kommen selbst ähnliche Gedanken… Nun, da ich in meinem Roman stecke sind da so viele Figuren, die ich so sehr liebe und denen ich am liebsten so viel mehr Aufmerksamkeit schenken möchte… Doch dann sind da ja auch noch so viele ganz andere Geschichten, die später mal raus wollen ^^
    Aber cool, dass du es wirklich geschafft hast, sowas zusammenhängendes zu schreiben! Ich freue mich echt, da einzutauchen!
    Deswegen bin ich schon ganz gespannt auf den Beitrag von dir 😊
    Ganz liebe Grüße ☺️

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  22. Du schreibst deine Kommentare mit deinem Smartphone? Respekt. Bei mir sind dazu entweder der Bildschirm zu klein oder die Finger zu breit. Was das Kommentieren allgemein angeht: Ich muss mich da natürlich auch an die eigene Nase fassen, denn meist bin ich zu beschäftigt (faul), Kommentare zu schreiben. Allerdings darf ich dann auch nicht erwarten, dass ich welche bekomme.

    Die wiederkehrenden Figuren im „Jahrmarkt in der Stadt“-Zyklus habe ich bei Balzac geklaut, der sein gesamtes ausuferndes Schaffen (Die Menschliche Komödie) um ein etwa 200 Personen starkes Personal herum geschrieben hat. Aber das machen viele Autoren, ihre Helden häufiger auftauchen zu lassen; z. B. Martin Walser oder William Faulkner. Ich habe manchmal das Gefühl, meine Figuren fordern das. Weil doch jeder in seinem Leben die Hauptfigur ist, ist es nur richtig, jeden zumindest einmal in den Mittelpunkt seiner eigenen Geschichte zu stellen. Vielleicht mache ich das auch, weil ich wie viele mein Leben lang an einem einzigen Buch schreibe, das nie fertig wird.

    Deine Frage, mit welchem Text man am Besten bei mir einsteigen sollte, hat mich überrascht, denn ich habe sie mir noch nie gestellt. Aber sie ist wirklich interessant und meine Antwort würde den Rahmen eines Kommentars sprengen. Ich danke dir jedenfalls für die Anregung, die mich wirklich zum Nachdenken gebracht hat und werde sie demnächst hier auf dem Blog für alle, die es interessiert, beantworten. Da werde ich die 1001 Blogeinträge mal sortieren. Nur soviel: Die Geschichte, von der ich persönlich glaube, dass sie meine Beste ist, dass jedes Wort passt und an der richtigen Stelle steht, ist zugleich eine meiner schwierigsten:

    Der Engel im Spiegel

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  23. lunaewunia sagte am :

    Da hast du recht, Kommentare sind generell rar, doch gerade wenn es darum geht, literarischen Texten ein Feedback zu geben, kommen sie noch seltener zu stande…
    Deswegen kann ich deine Freude darüber sehr gut nachvollziehen 😉

    Ich mag das ja sehr an dieser Art von ich – erzählern, die eine richtige Geschichte erzählen, das bringt dem ganzen eine ganz eigene würze. Total interessant fand ich was das angeht ja auch Kunderas Die wunderbare Leichtigkeit des Seins,falls du das gelesen haben solltest. Man ist als Leser gerade zum Beginn fast verwirrt, wer da nun genau spricht…

    Das mit deinen wiederkehrenden Figuren hatte ich schonmal bei einem deiner Beiträge gelesen und fand ich total interessant! Das macht dein Werk echt spannend, wie ich finde… Hat sich das einfach so ergeben, oder hattest du schon damals von Anfang an den plan, diese Figuren in mehreren Werken auftreten zu lassen?
    Ich werde mich, sobald ich wieder Zugang zu meinem Laptop habe, was leider momentan noch nicht der Fall ist, auf jeden Fall durch deinen Blog mit viel Zeit und Ruhe stöbern, gibt ja noch einiges zu entdecken ^^
    Was ist denn deiner Meinung nach der beste Einstieg in dein Schaffen?

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  24. Liebe lunaewunia,

    freut mich, dass du den Jürgen liest und er dir bisher gefällt. Danke für deinen Kommentar. Du wirst es selbst schon bemerkt haben: Eine Kritik, egal ob lobend oder nicht, ist nur schwer zu bekommen; sie ist ein ganz seltenes und scheues Tierchen. Du hast mir damit bereits jetzt am Vormittag den Tag gerettet.

    Den Roman „Die Wahrheit über Jürgen“ habe ich bereits vor gut 25 Jahren konzipiert und damals auch größtenteils geschrieben. Deshalb musste ich ihn gerade nur ein wenig überarbeiten, Fehler korrigieren und ein neues Schlusskapitel ergänzen, bevor er hier auf dem Blog und im Herbst als Buch erscheint. Der Erzähler (wie auch die meisten anderen Figuren) ist aus mehreren Freunden und Bekannten und freilich auch ein wenig aus mir zusammengegossen. Das kann auch ordentlich schiefgehen. Es muss dem Leser immer deutlich sein, dass ein Ich-Erzähler nie die ganze Wahrheit erzählt, auch wenn er es behauptet, sondern sie auch immer zu seinen Gunsten verändert darstellt und vereinfacht.

    Georg Hauser, Alfons Andernaj und die meisten anderen Figuren sind übrigens für mehrere Romane und Geschichten konzipiert, das ist ihnen anzumerken. Sie sind beim Jürgen nicht zuende erzählt. Sie tauchen alle auch in den Erzählungen in meinem neuen Buch „Kleine Lichter“ auf, das es seit dieser Woche im Buchhandel gibt. Dort ist z. B. die Geschichte „Die Lichtung“ zu finden, die etwa ein Jahr vor dem Jürgen spielt und in der der Maler eine Hauptrolle spielt. Der Kurzroman „Ein kleines Licht“ zeigt den schmuddligen Andernaj einige Jahre später. In den Tiefen dieses Blogs kannst du auch den Roman „Nutzlose Menschen“ finden, in dem diese Figuren auch alle vorkommen (auch mein alter ego). Genauer ausgeführt und gelistet habe ich das hier: https://klammerle.wordpress.com/2015/11/15/das-ritual-des-ordnens/
    Grüße, Nikolaus

    Nicht so schlimm mit dem like. Du hast ja genügend smileys dagelassen. 😉

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  25. lunaewunia sagte am :

    Ahoi!
    So, endlich steige ich mal beim Jürgen ein😊
    Mir gefällt diese Erzählungperspektive und Art total, ich mag das richtig doll… Erinnert mich an die vielen Klassiker, die auch in dieser Weise geschrieben wurden 🙃 zum Beispiel in ähnlichen Zügen wie Marquéz‘ Chronik eines angekündigten Todes… Natürlich von der schreibart anders, aber der Erzähler gleicht sich, wie ich denke. Ich habe durch dieses Buch und dann viele weitere das Spiel mit dem Erzähler lieben gelernt… Es ist so spannend, wenn man ihn zu einer chraraktervollen Figur werden lässt. Och wollte in so einer Art auch meinen ersten Roman schreiben, doch ich muss gestehen, dass diese erzähl Perspektive mein können noch übersteigt, da muss ich mich noch gedulden 😅
    Also, ich bin gespannt, wie es weiter geht 😊
    Übrigens kann ich leider am Handy keinen liken da lassen… 🤔
    Liebe Grüße 😊

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