Aber ein Traum …

Autorer als andere Autoren

Bei den Großeltern – Drei: Das Luftgewehr

Dies ist die Geschichte, in der ich für einen Tag ein Westernheld war.

1. Kapitel: Lügen und der wilde, wilde Westen

In der 7. Klasse des Gymnasiums hatte ich keine Freunde. Es gab dort aber einen, den ich bewunderte. Und ich hatte einen unversöhnlichen Feind.

charmanichTscharly, der Junge, dessen Freundschaft ich suchte, war mit mir gemeinsam in der 6. Klasse durchgefallen, aber noch ein Jahr älter als ich. Von der körperlichen Reife und der geistigen Entwicklung her betrachtet, war der Abstand zwischen uns aber noch viel größer. Tscharly hatte all die Dinge, die ich ebenfalls wollte: Er besaß ein Mofa und war Mittelpunkt eines Kreises, den er „Clique“ nannte. In seiner Bude stand nach seiner Darstellung ein Fernseher, aus seinem tragbaren Kassettenrecorder quäkten The Sweet, Status Quo und Led Zeppelin. Er hatte auch schon Erfahrungen mit den Mädchen und ab und an eine Freundin.

Manchmal durfte ich mich von der Sonne seiner Aufmerksamkeit bescheinen lassen und besuchte ihn in der Vorstadt, was für mich eine längere Anreise bis kurz vor die Endstation der Straßenbahn in Stadtbergen bedeutete; diese Ausflüge waren immer heimlich, ich täuschte dabei den Besuch bei einem anderen Bekannten vor, denn meine Mutter billigte diese Beziehung nicht.

Ich glaube, ich war nie bei Tscharly zu Hause, er holte mich immer von der Haltestelle der Einser ab und knatterte auf seiner grünen Honda neben mir her zu einem Spielplatz, auf dem er sich – zumindest behauptete er das – abends mit seiner „Clique“ traf. Ich habe aber nie einen von seinen anderen Freunden gesehen. Dort saßen wir dann recht unbequem den ganzen Nachmittag mit dem Hinterteil auf der Lehne und den Füßen auf dem Holzsitz einer Parkbank, tranken Cola aus der Dose und rauchten. Tscharly erzählte Storys von seinen Kumpels oder erklärte, wie man ein Mofa frisiert und genoss es sichtbar, einen „Groupie“ zu haben. Wenn ich zu Wort kam, erfand ich ein paar Geschichten über meine Clique und meine Freundin oder erzählte von einem Roman, an dem ich schrieb. Natürlich hatte ich weder einen Freundeskreis wie er, noch je drei oder vier Sätze dieses Romans zu Papier gebracht. Aber ich sah, dass er meine Angebereien respektierte, solange ich die seinen nicht in Frage stellte.

Da Tscharly ja mit mir in die gleiche Klasse ging – er wechselte dann im gleichen Sommer auf eine Realschule in der Stadtmitte und ich verlor ihn aus den Augen – musste ich zwangsläufig meine Lügengeschichten in der Klasse fortspinnen. Ich hatte deswegen sogar ein Bild von einer erfundenen Freundin fein säuberlich aus einem Comic-Heft abgemalt. Ich trug es gefaltet  in meinem Geldbeutel gefaltet und zeigte es gerne vor.

Mir war jedoch bei meinen immer feineren und dichteren Fantasiegespinsten entgangen, dass in meine siebte Klasse auch noch ein Junge ging, der mich hasste und nach Mitteln und Wegen suchte, mich vor allen bloßzustellen. Dieser Junge war noch ein wenig kleiner als ich und hieß Manfred. Es gab einen einfachen Grund für seine Abneigung: Er stand noch weiter hinten in der Rang- und Hackordnung der Jungs der Klasse, während ich im unteren Mittelfeld ein gemütliches Dasein fristete und gerade mit Hilfe meiner überschäumenden Fantasie und meinen Geschichten den einen oder anderen Erfolg feiern konnte. Meine Sechsen in Deutsch halfen mir dabei mehr als sie mir schadeten. Nachdem Manfred einsah, dass es durchaus nur ein kurzer Triumph war, mir meine seltsame Fellachenkopfbedeckung, die ich nach Ostern aus Ägypten mitgebracht hatte, zu klauen und sie zu verstecken, griff er mich deshalb auch zielsicher auf meinem ureigensten Gebiet an, mit dem ich eine Sonderstellung in der Klasse behauptete. Außer mir schrieb nur ein dickes Mädchen Geschichten und die handelten von heiteren, jugendlichen Reiterinnen und ihren Pferden.

Manfred forderte mich völlig überraschend vor der Klasse heraus, als ich mich mal wieder als Schriftsteller aufplusterte: Ich solle ihn doch endlich mal eines meiner tollen Bücher lesen lassen, z. B. diesen monumentalen SF-Roman um den Raumfahrer Papadopulous Bykow, der zum Schluss sogar vor Gott steht (den Namen „Bykow“ entnahm ich dem „Atomvulkan Golkonda“ von den Brüdern Strugatzki), meinen spannenden Fantasyroman „Kampf um Utgard“ oder einen der fünf Western, in deren Mittelpunkt ich meine Old-Shatterhand-Kopie Johnson gestellt hatte. Leider existierte mein Œuvre fast ausschließlich in meiner Fantasie. Ich hatte mir die Romane zwar selbst mit Hilfe von Legokulissen und Plastikmännchen vorgespielt und durcherzählt, aber keinen einzigen Satz niedergeschrieben.

Auch heute bin ich noch in der Lage, diese Geschichten zu erzählen, so habe ich sie mir damals verinnerlicht. “Kampf um Utgard“ beispielsweise sollte mit folgenden Worten beginnen: „Endlich aber war der Tag gekommen, an dem sich das Schicksal der Welt erfüllen sollte. Blutig rot dämmerte er aus einer endlosen Nacht, um bald hinter schwarzen Wolken in einer ewigen Düsternis zu enden…“ Aber – wie gesagt – ich hatte noch nichts davon auf Papier gebracht. Die Inspiration war da, aber sie ist der unwichtigste Teil eines Buches. Manfreds Zweifel konnte ich jedoch nicht auf sich beruhen lassen. Wenn ich in den Augen der anderen der Autor bleiben wollte, als der ich mich sah, musste ich endlich liefern.

Froh darüber, dass er nicht die Existenz meiner Freundin angezweifelt hatte, schrieb ich noch am selben Nachmittag und in der Nacht darauf heimlich im Lichte einer Taschenlampe die ersten beiden Kapitel meines Western-Romans „Johnson I“ und füllte ein liniertes A5-Schulheft mit einer haarsträubenden Geschichte voller Rechtschreibfehler und krauser Grammatik, in der es um wilde Indianer ging, böse Banditen mit ihrem charismatischen Anführer, den Schurken Wilkins, Cowboys, Soldaten und einen jungen, einsamen Helden, der auf den 48 Seiten Text lebensgefährlich verletzt wird, in Schießereien und ein Mordkomplott, schließlich an den Marterpfahl gerät, fast verdurstet und einem Feuer nur durch einen Fenstersprung entkommt. Zwischendrin verliebt er sich und findet seinen verloren geglaubten Onkel „Big“ Evans wieder, einen erfahrenen Westmann, der erstaunliche Parallelen zu Sam Hawkins aufweist.

Diesen wahnwitzigen Text überreichte ich am nächsten Morgen übermüdet, aber triumphierend meinem überrumpelten Gegner. Das sei nur der Anfang und der Roman ginge noch einmal zehn solcher Hefte weiter, die ich ihm nachreichen wolle, wenn er erst einmal diese zwei Kapitel gelesen habe, behauptete ich leichtsinnig. Mit dem schmalen blauen Schreibheft begann meine Karriere als Autor und auch der Ärger: Manfred gab sich noch nicht geschlagen. Still nickend nahm er das Heft an und steckte es in seine Schultasche. Ich sollte es nie wieder sehen. Zuerst verzögerte Manfred einige Wochen lang die Rückgabe meines Werkes; er wartete auf seine Gelegenheit. Dann erzählte er plötzlich in der Pause vor der versammelten Klasse, ich habe „Johnson I“ abgeschrieben und er den Beweis, nämlich den G. F. Unger-Roman, aus dem ich kopierte, zu Hause. Und mein Heft mit meinem ersten literarischen Text hätte seine Mutter weggeschmissen. Das war eine noch gewagtere Lügengeschichte als die meine, aber sie wurde geglaubt. Im Nachhinein sollte ich eigentlich geschmeichelt sein, dass er mein unsägliches Geschreibsel mit einem veröffentlichten Wildwestroman eines erwachsenen Autors verglich, aber sein ungerechtfertigter Verdacht schlug mich wie mit einem Hammer nieder. Ich konnte zwar hilflos und lautstark zum Beweis meiner Aufrichtigkeit jenen ominösen Western fordern, aus dem ich angeblich abgeschrieben hätte, wusste ich doch, dass Manfred ihn nicht nachreichen konnte. Aber das Gefecht hatte ich verloren. Ich war erledigt, der Zweifel war mit seiner zum Himmel schreienden Lüge gesät. Von diesem Plagiatsvorwurf würde ich mich nie wieder erholen können; alle Texte, die ich jetzt noch bringen konnte, würden einen Geschmack haben. Ich verlor in der Klasse augenblicklich an Achtung, auch Tscharly ging mir aus dem Weg. In hilflosem Zorn leerte ich während des anschließenden Kunstunterrichts noch mein Tuscheglas über Manfred aus, aber das wurde mir nur als Rachsucht ausgelegt und vom Lehrer mit Nachsitzen geahndet.

Dies alles geschah wenige Wochen vor den Sommerferien, die ich bei meinen Großeltern in Berlin verbrachte und die mir die Chance auf einen Neubeginn boten, da ich ja wegen meiner Leistungen die Schule wechseln und im Herbst in einer neuen Klasse neu beginnen konnte. Mein Erstlingswerk war aber verloren. Ob Manfred, den ich nie mehr wiedersah, es gegen seine Behauptung doch aufbewahrt hat? Vielleicht besitzt er es immer noch. Ich würde ihm aber nicht raten, sich bei mir zu melden: Als ich eben diese Erinnerung schrieb, kochte erneut Wut in mir auf. Nach über vierzig Jahren habe ich ihm noch nicht verziehen.

2. Kapitel: Johnsons Rache

Ich fand es überraschend beim Herumkramen hinter einer Tapetentür in einem Schrank mit abgelegten Wintermänteln. Das Gewehr war bei meinem letzten Besuch bei den Großeltern im Sommer zuvor noch nicht dort gestanden, das war sicher. Ich hatte es auch vorher noch nie gesehen. Offenbar gab es in dem labyrinthischen Haus noch weitere Lagerflächen, die mir bei meinen systematischen Suchen bisher entgangen waren. Warum der Großvater die Sportwaffe jetzt zusammen mit einer großen Blechdose Munition in diesem Schrank aufbewahrte, habe ich nie erfahren, denn ich hütete mich wohl, ihm von meinem Fund und den daraus resultierenden Ergebnissen zu erzählen.

GewehrEhrfürchtig nahm ich die Waffe in die Hand, vor Freude zitternd. Ich konnte kaum glauben, was ich da entdeckt hatte. Das war keine verkleinerte Faschingsreplik aus billigem Plastik, die man mit enttäuschend leise knatternden Pulver-Plättchen füttern musste, das hier war wirklich ein echtes Gewehr, schwer und kühl lag der Kolben in der Hand. Der Abzug lockte. Hier stand ich – Johnson, der Waldläufer, Johnson, der Held, breitbeinig (und etwas übergewichtig) erwartete ich den Ansturm der Sioux, die das Fort einnehmen und alle skalpieren wollten. Sollten sie nur kommen! Ich hatte eine Kugel für jeden. Ich kippte den Lauf, drückte ihn gegen einen Widerstand nach unten. Mit dieser Bewegung spannte sich auch der Abzug. Ich schob eine von den wie eine Sanduhr geformten Kugeln in den kreisrunden Lauf vor den Hahn. Es knackte mit einem wundervollen satten Geräusch beim Schließen; das hörte sich wirklich wie das Durchladen einer Winchester in einem Western an – meine Waffe war scharf. Ich flüsterte die Worte: „Meine Waffe…“

Ein seltsam warmes, angespanntes Gefühl wühlte plötzlich in meinem Unterleib, kreiste im Magen, setzte sich wie Durchfall ab in die Gedärme, als ich zuerst im Zimmer umher zielte und dann mit einer Handvoll Kugeln auf den mit einer hohen Steinbrüstung ummauerten Balkon trat, der das Dach der Veranda bildete und zu dem nur ich über mein Schlafzimmer Zugang hatte. Zahllose Bücher aus den Regalen der Großeltern las ich dort, von der Sonne langsam braun geröstet. Diesmal war anderes in meinem Sinn: Ich kniete, nahm das Gewehr in Anschlag. Die schwitzige Wange an dem glatten, hölzernen Kolben, zielte ich auf den alten furchigen Kirschbaum, von dem viele Jahre später mein Großvater bei der Obsternte fallen würde – ein Sturz, von dem er sich nie mehr erholte. Ich sah das Weiße in den Augen meiner Indianerfeinde und schoss. Ein trockener Knall wie das Brechen eines dürren Astes ertönte. Da hinten, an einer anderen Stelle als der, auf die ich gezielt hatte, segelte ein zerfetztes Blatt zu Boden. Aufgeregt lud ich von Neuem. Die nächsten Schüsse trafen aufspritzend die graue Mauer hinter dem Baum, die das Nachbargrundstück eines Kohlenhändlers abgrenzte. Die Großeltern hatten wohl nichts mitbekommen, denn beide hörten schlecht. Diese ersten Schüsse lösten in mir ein Gefühl der Macht aus, das ich noch nie empfunden hatte. Schnell rannte ich zurück ins Zimmer und holte die Dose mit der Munition. Anschließend verpulverte ich bestimmt dreißig Schuss, die ich in den Garten hinunter zielend in die Bäume und die Hecken feuerte. Ich kann nicht behaupten, dass mir dabei langweiliger wurde, jeder Schuss war wie ein erneuter Orgasmus. Mir war endlich das mir adäquate Spielzeug in die Hände gefallen.

Und daran sollten auch die anderen teilhaben: Passt auf, ich bringe eine Waffe mit. Ich bin groß!

Das Haus meiner Großeltern, das heute meinem Onkel gehört, liegt in einer Sackgasse, die bei einer Tankstelle vom Waidmannsluster Damm abbiegt. Dort lebten 1977 fast nur alte Leute – sozusagen die Urbevölkerung – die man aber nie zu Gesicht bekam. Allein zwei Häuser weiter wohnten nahe Freunde meiner Familie, die zwei Söhne hatten, von denen der Ältere nur wenig jünger als ich war. Mit Holger verband mich eine seltsame Freundschaft, die jedesmal von Neuem geschlossen werden musste, wenn ich wieder einmal nach Berlin kam. Dann aber, wenn nach ein paar Tagen die erste Fremdheit überwunden war, verbrachten wir die gemeinsamen Ferien nahezu unzertrennlich, gingen ins Freibad nach Lübars, trieben uns in der „Freien Scholle“ und im Tegeler Fliess herum und spielten gemeinsam die Abenteuer, die ich mir ausdachte. Dann war das Haus meiner Großeltern ein Raumschiff, der Keller von Holgers Eltern ein Pharaonengrab oder die alte, stillgelegte Borsig-Lokomotive auf dem Spielplatz entführte uns in die Prärie. Die Ferien meines Teilzeitfreundes endeten jedoch meist schon Mitte August, während meine noch vier Wochen länger währten – also war ich bald wieder für die meiste Zeit allein. Im Sommer ’77 waren wir beide zu alt für unsere früheren Abenteuerspiele, aber meine Entdeckung des Luftgewehrs überwältigte auch Holger und für den Rest des Tages begaben wir uns zurück in den Wilden Westen. Ich war Johnson, der Revolverheld und Westmann und er war Siosi, Johnsons Indianerfreund, Häuptling der Pueblo-Cheyennes. Kein Baum und kein Zaun waren vor unseren Schießkünsten sicher. Wir ballerten auf Blumentöpfe und Blechdosen, auf Flaschen, Luftballons und auf unsere zerplatzenden alten Plastikcowboys, die wir zu diesem Zweck wieder requirierten. Als wir mutiger wurden, schossen wir auch auf Vögel, die missmutige Hauskatze und die Hasen in den Boxen hinterm Haus – glücklicherweise streute das alte Luftgewehr so sehr, dass wir nie trafen. So ganz trauten wir uns auch nicht, richtig zu zielen. Den Lauf spannen, laden, ihn mit diesem wunderbaren Geräusch zuschnappen lassen, auf irgendetwas zielen und feuern – das wurde uns nie langweilig und die fünfhundert Schuss Munition in der Dose schmolzen wie Eis an der Sonne dahin.

Dann spannte Holger erneut den Lauf und diesmal gab es ein hässliches metallisches Knirschen, mit dem der Metallbügel, der die Luft bisher ins Gewehr gepresst hatte, ermüdet zerbrach. Verblüfft starrte mein Freund auf den Bügel, der schlaff an einer Seite der Waffe herunter hing. Wütend riss ich ihm das Gewehr aus der Hand. Damit löste sich der berühmte letzte Schuss und Johnsons Kugel traf den großen Zeh von Siosi, der seine nackten Füße in braunen Ledersandalen stecken hatte. Knapp unterhalb des Nagels drang das Blei ins Fleisch. Wir sahen uns an – und nichts geschah. Holger schrie nicht, sein Schock war zu groß. Mein Blick rutschte herab. Der Zeh blutete heftig. Jetzt sah auch mein Blutsbruder herab und damit endete die Schmerzunempfindlichkeit des Indianerhäuptlings. Kreischend rannte er zu seiner Mutter ins Haus.

Und der tapfere Cowboy? Der packte eilig sein kaputtes Gewehr, schob die spärliche restliche Munition in die Hosentasche und schlich sich kleinlaut aus dem Garten, umging über einen Umweg durch den Keller die Konfrontation mit den Großeltern und stellte das Luftgewehr einfach wieder zurück an seinen Platz, als hätte es ihn nie verlassen. Dort ruhte es für den Rest der Ferien und ich habe es danach nie mehr gesehen. Im Sommer darauf waren in dem Schrank nur noch Mäntel und Modehefte aus den schwarzweißen 50er Jahren zu finden.

Holger trug in der nächsten Woche einen dicken Verband um seinen waidwund geschossenen Zeh. Ich weiß heute noch nicht, welche Geschichte er seiner Mutter aufgetischt hat. Unsere Freundschaft litt keineswegs unter meinem peinlichen Mordversuch; ich entschied mich aber in diesem Sommer endgültig, meine Geschichten nicht mehr zu erleben, sondern sie nur noch aufzuschreiben. Ich begann mit dem ersten Kapitel meines selbstredend Fragment gebliebenen SF-Romans „Dem Sieger eine Handvoll Dreck“; den ich mit Zwanzig ins Altpapier entsorgte, als ich wegen einer vernichtenden Kritik entschlossen war, nie mehr etwas zu schreiben.

Das ist allerdings eine andere Geschichte…

 

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