Aber ein Traum …

Autorer als andere Autoren

Der Schriftsteller, die Putzfrau und der Tod – Schluss

Der Schriftsteller, die Putzfrau und der Tod

Kurzgeschichte – Schluss

»Was war das!«, rief ich verblüfft aus. »Da hat eben jemand meine Wohnung betreten. Mitten in der Nacht.«

Die Tödin hob die Hände. »Ich will nichts verraten. Aber wahrscheinlich haben Sie sich nur verhört. Wissen Sie, diese alten Dielen knarren manchmal. Darüber habe ich mich schon oft furchtbar erschrocken, wenn ich…« Sie beendete den Satz nicht. Etwas Unausgesprochenes stand kurz zwischen uns, während ich überlegte, wie grotesk es war, wenn sich der Tod vor unheimlichen Geräuschen fürchtete. Ich wollte schon nachhaken, schwieg aber verschämt, weil ich mir nach dem Toilettengang nicht die Hände wusch, sondern sie nur am Handtuch abstreifte. Ich sah mich dabei im Dämmerlicht im Spiegel an und grinste schief. Merkwürdig, diese letzten Augenblicke meines Lebens hatte ich vollkommen vergessen. So viele Dinge tut man unbewusst, Stunden, ja, ganze Tage verbringt man wie in traumlosem Schlaf. Wie viel Zeit verschwendet man, die man mit Leben hätte füllen müssen?

Was aber viel interessanter war: Im Spiegel sah man neben meinem feixenden Gesicht auch die halbgeöffnete Badezimmertür. Es war ganz deutlich zu erkennen, wie eine gedrungene, dunkle Gestalt vorbeihuschte.

»Da! Sehen Sie!«, rief ich. »Ein Einbrecher, ich hatte recht. Wie kam er denn ohne Schlüssel in meine Wohnung? War mein Tod denn ein Mord? Wer würde mich denn töten wollen? So schlecht war mein letzter Roman doch auch wieder nicht.«

»Ach, das…«, zögerte mein Raumpflegerinnentod, sichtlich unangenehm berührt, »das war doch nur ich.« Verblüfft sah ich hinüber zu ihrem Profil, das im Licht der Leinwand wie aus hellem Marmor gemeißelt schien und von innen heraus leuchtete. ‚Bleich wie der Tod’, dachte ich. Die alten Klischees sind doch die besten.

»Der Tod schleicht sich in meine Wohnung? Um mich dann, wenn ich schlafe, heimlich ins Jenseits zu schleppen? Das habe ich mir pompöser vorgestellt.«

»Der Tod kündigt sich nicht an. Ich glaube, es ist seine Aufgabe, zu überraschen. Er ist der ungebetene Gast in der Nacht, der Zerstörer der Freuden«, sagte die Tödin leise, als zitiere sie ein Gedicht. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich überhaupt noch welche besaß, aber ich zuckte mit den Achseln und sah wieder dem Film zu. Inzwischen war ich dort erneut zu Bett gegangen, lag, wenn der Leser mir das Wortspiel erlaubt, ‚wie ein Toter’ auf dem Rücken und es waren bereits leise Schnarchtöne zu hören.

»Wie lang dauert es noch?«, fragte ich.

»Wir können auch gleich Schluss machen, wenn Sie wollen«, erwiderte sie auffällig eifrig.

»Das hat keine Eile. Ich glaube, ich habe jetzt sehr viel Zeit. Es wird wohl nie mehr etwas Eile haben.« Ich lehnte meinen Astralkörper oder was immer jetzt meine Seele trug im Kinositz zurück. Tot sein hat auch Vorteile: Man sitzt sehr bequem und nichts kneift und drückt. Keine Probleme mehr mit dem Rücken.

Nach etwa zehn Minuten tat sich etwas: Jemand trat an mein Bett. Noch immer war die Person im Dunkel des Zimmers nicht auszumachen, aber ihre voluminösen Umrisse passten sehr gut zu meiner Putzfrau, zu dem Tod, der neben mir saß. Jetzt passiert es, dachte ich, jetzt greift sie irgendwie nach mir und reißt mir die Seele aus der Brust. Schluss, Ende vom Lied! Und mein schöner Roman, auf den die Welt gewartet hat, das große Werk, es bleibt unvollendet.

Plötzlich leuchtete ein Licht. Es war ein harter, dünner Strahl wie aus einer LED-Taschenlampe. Was sage ich! Lieber Leser: Es war eine Taschenlampe! Mein Tod hatte sie in der Hand und leuchtete mit ihr zu Boden, während er mit der anderen das scharfe Licht so abdeckte, dass es nicht auf meinen schlafenden Körper fiel. Ich war viel zu verblüfft, um etwas zu sagen. Der Lichtstrahl wanderte kurz am Bett entlang und fand dann das Nachtkästchen, saugte sich an dem geschmacklosen Cover des »Inspektor-Hatchkins«-Krimis fest. Dann griff der Tod … nein, nicht nach mir, nach meinen warmen Fleisch, nach meinem Leben, nein: Er griff nach dem Buch und knipste sofort das Licht aus. Leise Schritte entfernten sich. Die Leinwand zeigte stur auf den Schläfer im Bett.

Im Kinositz neben mir herrschte verlegenes Schweigen und es dauerte eine ganze Weile, bis ich der Sprache wieder mächtig war.

»Du klaust mir meine Gute-Nacht-Lektüre?« Schweigen. Ich sah zur Seite. Die bleiche Frau starrte verbissen auf die Leinwand, als gäbe es dort noch etwas zu sehen. Dann gab sie sich sichtbar einen Ruck.

»Na ja, das ist mir ja peinlich…«, zögerte sie, »aber du warst erst eine Viertelstunde später zum Sterben dran und da musste ich warten. Also habe ich etwas in Der Mörder kam nicht zum Tee gelesen. Irgendwie musste ich mir ja die Zeit vertreiben.« Nun, das war schon logisch, es erklärte vor allem, warum die Tödin die Auflösung meines Krimis kannte. Trotzdem, da war etwas seltsam. Es dauerte eine Weile, bis ich darauf kam.

»Der Tod hat eine Taschenlampe dabei?«

»Natürlich. Meinst du, ich kann im Dunklen lesen? Ich habe mich mit deinem Buch ins Wohnzimmer gesetzt.« Wir hatten fast ohne es zu bemerken zum vertraulichen „Du“ gewechselt.

»Und du hast den Krimi in fünfzehn Minuten gelesen, alle fünfhundert Seiten?«

»Nun, fast, ich war auf den letzten drei Seiten. Der Inspektor hatte alle Verdächtigen in Greyfield Mannor versammelt und war dabei, den Mörder zu entlarven. Aber der Tod kam dazwischen…« Wieder blieb etwas unausgesprochen, das spürte ich.

»Also gut, wer ist denn nun der Mörder? Wer ist der Bruder von Elisabeth Carmichel? Wenn es nicht Robert Saintpaul war, wer dann? Jakob Ruthermilk vielleicht, schließlich fand Inspektor Hatchkins Assistent Blut im Häckselgerät.«

»Aber der Gärtner ist nie der Täter! Das ist doch nicht der erste Krimi, den du gelesen hast! Ich war ganz kurz vor der Auflösung und ich dachte, mich trifft der Schlag! Wie kann ein Buch nur so spannend sein. Wenn ich das mit deinem Manuskript vergleiche…«

»Ach, du hattest auch noch die Zeit, darin zu blättern«, zischte ich beleidigt zurück. »Weißt du, das ist echte Literatur, davon verstehst du vielleicht nichts.«

»Ist es Literatur, wenn das erste Kapitel mir nur davon erzählt, wie sich jemand einen Pickel ausdrückt? Einen Pickel, der dann zur Tür hinaus spaziert und eine alte Frau mit pornografischem Geschwätz belästigt? Na, ich danke.«

»Das verstehst du wirklich nicht. Der Pickel ist ein Symbol, er steht in meiner Kunst für die Geworfen- und auch Verworfenheit des Menschen in seine Istheit…« Ein (toten-)starrer Blick brachte mich zum Schweigen. Sie hatte natürlich recht. Ich wusste selbst nicht, wofür der Pickel stand, jetzt weniger denn je, aber ich hatte es tatsächlich einmal für eine gute Idee gehalten, ihm die Hauptrolle in meinem neuen Roman zu geben. Mein MitEsser, der aus der Tür trat und alle Menschen beleidigte war ein guter Titel, und mit einem guten Titel verkaufte sich ein Buch noch einmal so gut. Lange Titel sind gerade in Mode. Eine Weile beschäftigte ich mich damit, eine Beleidigung zu finden, aber mir fiel nichts ein, womit ich den Tod kränken konnte.

In diesem Augenblick geschah wieder etwas auf der Leinwand über mir. Die Viertelstunde Lebensfrist war offensichtlich abgelaufen. Endlich zeigte der himmlische (?) Regisseur Einsehen und änderte die Brennweite der Kamera, zog sich mit ihr in die Zimmerecke über dem Fenster zurück. Von dieser Position war der ganze Raum einsehbar. Als hätte jemand das Licht an einem Dimmer hochgedreht, wurde die Szenerie heller; ‚amerikanische Nacht’, nennt man das bei alten Filmen, glaube ich. Die nur angelehnte Schlafzimmertür öffnete sich erneut und der dicke Schatten, der nun eindeutig die Gestalt von Clara Valentin-Bercher hatte, kam seltsam schwankend herein und tappte mit unsicheren, tastenden Schritten auf mein Bett zu. Dabei ruderte sie mit einem Arm, während sie den anderen, den linken, angewinkelt an die prächtig gewölbte Brust drückte. Ein gespenstisches Stöhnen drang aus dem Mund des Todesengels dort oben. Er machte noch einen Schritt, stand nun direkt vor meinem Bett und griff jetzt auch mit der anderen Hand an den Busen. Schmerzen standen auf dem Gesicht der Tödin, es verzerrte sich dabei. Offensichtlich hatte auch der Tod keinen Spaß an seiner Arbeit. Die Frau flüsterte mit erstickter Stimme meinen Namen, sagte noch etwas, das ich nicht verstehen konnte. Ich warf einen kurzen Blick auf ihre Doppelgängerin neben mir. Sie sah gefesselt auf die Leinwand und biss sich dabei in die Knöchel. Von oben war ein leiser Aufschrei zu hören. Ich drehte den Kopf zurück und konnte gerade noch sehen, wie die dicke Tödin wie ein gefällter Baum geräuschvoll aufs Bett krachte und regungslos mit dem Oberkörper auf meinem Gesicht liegen blieb, mich unter den gewaltigen Fettmassen ihres Busens begrub. Ich schien das im Schlaf gar nicht weiter wahr zu nehmen, ich machte ein schmatzendes Geräusch. Nur mein rechter Fuß zuckte noch eine Weile. So war das also, der Tod arbeitete mit Ganzkörpereinsatz.

Es mag dem Leser jetzt unwahrscheinlich klingen, aber ich konnte den Körper riechen, der dort im Film wie eine zerfließende Masse Fett auf mir lag. Nun, wer die Geschichte bis jetzt geschluckt hat, glaubt mir auch den Rest: Auf jeden Fall roch der Tod nach Whisky, nach torfigem, jahrelang gelagertem Islay, »Bruichladdich«, um genau zu sein. Und da kamen mir endlich Zweifel.

»Und woran bin ich nun eigentlich gestorben? Das war nicht der Eiersalat, oder?«

»Siehst du das denn nicht?«, erwiderte die Tödin gereizt, deutete auf die Leinwand, auf der wir zwei ein Kreuz bildend regungslos im Bett lagen. »Du bist im Schlaf erstickt.«

»Du hast mich ermordet? Ist der Tod denn ein Mörder?« Schweigen.

»Der Tod nicht und ich auch nicht. Das war ein Unfall«, kam endlich die zögernde Antwort. Es klang, als wäre ihr das peinlich. Dann musste sie lachen, meine fassungslose Miene schien sie aufzuheitern. Doch hinter der amüsierten Fassade erkannte ich die pure Hysterie. »Du solltest dich mal sehen. Nein, ich bin nicht der Tod. Wie bist du nur auf diese verrückte Idee gekommen! Ich bin Clara Valentin-Bercher, deine Nachbarin und Putzfrau.«

»Und du bist…«, so langsam ging mir ein Licht auf. Wie hatte ich nur so dämlich sein können…

»…ich bin genauso tot wie du. Das ist auch mein Film. Er zeigt auch meine letzten Minuten. Jetzt kann ich es ja zugeben. Weil du den absurden Einfall hattest, mich für den Tod zu halten, habe ich mitgespielt, weil ich hoffte, du würdest es nicht merken. Du glaubst gar nicht, wie peinlich mir das ist und wie sehr es mir leid tut. Ich habe mich in der Nacht in deine Wohnung geschlichen. Das war nicht schwer, weil ich ja den Schlüssel habe. Du hast mich fast dabei erwischt, weil du gerade in dem Augenblick pinkeln musstest. Dann habe ich mich versteckt, bis du eingeschlafen warst. Du hast es ja gesehen.«

»Aber, Herrgott… warum machst du so etwas?«

Clara stöhnte nur. Jetzt schien sie kurz davor, in Tränen auszubrechen. »Weil ich doch unbedingt wissen musste, wer der Mörder von Lady Gelderspoon ist! Ich habe nachmittags nach dem Putzen in dem Krimi gelesen. Der ist ja so aufregend. Hast du dich nicht gewundert, warum ich nie dazu kam, deine Hemden zu bügeln? Ich konnte nachts schon nicht mehr schlafen. Verstehst du, ich musste das Ende kennen, diese Aufregung war einfach zu viel für mein armes Herz.« Ihre Stimme brach.

»Lass mich fortfahren«, sagte ich grimmig. »Ich weiß, wie man eine Geschichte zu Ende bringt. Dürrenmatt sagt, sie ist dann zu Ende, wenn sie ihre schlimmste Wendung genommen hat.« Sie stutzte kurz, dann weinte sie weiter in ihre Faust. »Deine Neugier brachte mich also um, die Neugier…und ein Buch. Du bist in der Nacht eingebrochen und hast den Inspektor-Hatchkins-Krimi vom Nachttisch geklaut. Dann bist du ins Wohnzimmer geschlichen, hast gelesen und bei der Gelegenheit auch noch meinen besten Whisky gesoffen.« Kann eine bleiche Leiche erröten? Die erglühenden Wangen standen ihr gut, das war ein hübscher Kontrast zum käsigen Restgrau. »Dann warst du auf den letzten Seiten und der Schock, wer der Täter war – ich kenne ihn übrigens noch immer nicht – auf jeden Fall war das zu viel für dein ‚armes Herz’. Du hattest einen Infarkt.«

»Ja, auf der vorletzten Seite. Und ich weiß nun auch nicht, wer der Bruder von Elisabeth Carmichel und damit der Mörder ist. Der Inspektor wollte das gerade erklären. Dann hatte ich diesen Stich im Arm… und in der Brust. Das war entsetzlich. Das kannst du dir nicht vorstellen«, heulte sie auf. »Wenn ich in die Hölle komme, kann es nicht schlimmer sein. Ich brauchte Hilfe.«

»Da wolltest du mich wecken. Was dann geschah, haben wir gerade gesehen. Ich bin an deiner Brust erstickt. Na, Klasse. Ich werde nie mehr Liszt hören, nie Kierkegaard verstehen, nie mehr Single Malt trinken. Und das Schlimmste: Mein Meisterroman bleibt unvollendet, weil du beim Krimilesen einen Herzinfarkt kriegst. Und ich halte dich auch noch für meinen Tod! Du brunzblöde…« Das letzte sagte ich etwas lauter, war mit den Beschimpfungen auch noch lange nicht fertig, aber plötzlich verließ mich die Kraft.

»Und was geschieht nun?«, fragte ich nach einer ganzen Weile, auf die Leinwand deutend, die uns beide noch immer bewegungslos in einer etwas anzüglichen Stellung zeigte. Na, die Schlagzeile hätte ich gerne gelesen. Dieses Ende war ja noch dämlicher als das von der Bachmann und dabei komischer als das von Balzac oder Horvath.

»Augenblick noch«, sagte da eine fadendünne Stimme eine Reihe hinter mir. Ich drehte mich um. In der nächsten Reihe saß ein schmaler, fast durchscheinender Herr und blätterte auf die letzte Seite von Der Mörder kam nicht zum Tee. Er lächelte mich über den Rand des Buches an. »Ich kümmere mich gleich um alles. Sie werden zufrieden sein, dass kann ich Ihnen garantieren. Ich lese nur noch schnell den Schluss dieses Krimis. Ich musste doch wissen, wer der Täter ist.«

»Ja, zum Teufel, wer war es denn?«, fragten wir beide gleichzeitig.

»Entschuldigen Sie bitte. Aber der Tod schweigt«, erwiderte der Herr und zwinkerte mir zu.

 

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6 Gedanken zu „Der Schriftsteller, die Putzfrau und der Tod – Schluss

  1. lunaewunia sagte am :

    Nun, ich kann nichts versprechen, sollte ich dich zufällig bewusstlos auffinden 😉

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  2. Kein Problem. So lange es sich nicht herausstellt, dass du Annie Wilkes aus „She“ von Stephen King bist, habe ich nichts gegen das Lob einer Leserin. Im Gegenteil; dadurch wird dieser schöne Tag noch besser.

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  3. lunaewunia sagte am :

    Da konnte ich nun doch nicht länger warten und habe eine weitere deiner Geschichten gelesen… „Das rote Haus“ … Ich bin absolut ergriffen, und ich merke, wie ausgeleiert dieser Begriff gerade klingt. Ich bin nur froh, die Möglichkeit zu haben, dir für diese Geschichte zu danken! Doch nun werde ich mal meine Lobpreisungen beenden, du musst dich ja allmählich verfolgt von mir fühlen…

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  4. lunaewunia sagte am :

    Oh, da ist mir wohl eine zeitreise entgangen, die ich unternommen habe 😅
    Und das ist natürlich ein amüsanter Zufall, dass ich ausgerechnet die humorvollen gegriffen (geklickt) habe… Doch das schreckt mich nicht ab, im Gegenteil. Ich finde es sogar erstaunlich, wenn man beides schreiben kann, ernsthaft und humorvoll. Was den Humor anbelangt, da bin ich in meinen Texten absolut unfähig ^^

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  5. Guten Morgen, lunaewunia.
    Ich habe gerade meinen PC gestartet, um mein Tageswerk zu beginnen (Ich kann am Besten am Vormittag schreiben) und stoße hier etwas versteckt auf deinen Kommentar zu „Der Schrifsteller, die Putzfrau und der Tod.“

    Ein wenig unheimlich ist das schon, wenn mir WordPress mitteilt, du hättest ihn am 1. Januar 1970 verfasst. (Ich nehme mal an, die Blog-Software hat gesponnen). Du hast dir übrigens recht zielstrebig die wenigen lustigen Geschichten von mir herausgesucht, die meisten anderen – zur Warnung! – sind völlig anders. Ich mag vielleicht manchmal ein humorvoller Autor sein, aber ich bin kein Humorist; das können andere viel, viel besser als ich (Grüße an Terry und Douglas, die mir vielleicht gerade im Kino des Jenseits zusehen).

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  6. lunaewunia sagte am :

    Na was war ich jetzt froh, dass meine Nachbarn nicht auf ihren Balkonen saßen, ich habe nämlich wirklich mehrmals laut auflachen müssen!
    Ich glaube, ich werde ein absoluter Fan deiner Kurzgeschichten, wenn das so weiter geht^^ Mir gefällt dein Humor so sehr und auch deine Art, wie du als Erzähler durch den Text führst! Diese vielen kleinen Andeutungen und Wortspiele! …gut, ich muss gestehen, manche davon am Anfang des zweiten Teils waren mir dann doch etwas zu viel haha 😉
    Nein wirklich, es hat mir enorm viel Freude bereitet! Und dieses Ende, einfach herrlich! Wobei ich sagen muss, die Stelle, an der sich die Putzfrau erklärt, ist mir dann fast zu offensichtlich… Einen Großteil davon hat man ja bereits selbst erahnt, da ist es dann doch ein wenig langatmig, alles nochmal komplett zu wiederholen… 😉
    Echt, also danke für dieses Lesevergnügen, komme nicht umhin, das gleich meinem Freund zum Abendbrot vorzulesen… Bei uns gibt es also kein Kierkegaard, sondern ein Klammer und der muss auch ganz ohne Fettfingerabdrücke auskommen 😉

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