Aber ein Traum …

Autorer als andere Autoren

Ein kleiner Werkstattbericht (3)

Liebe Follower und Leser/innen meines literarischen Blogs,

nachdem ich hier in den letzten Monaten drei Erzählungen* aus meinem Zyklus „Jahrmarkt in der Stadt“ veröffentlicht habe, will ich nun montags meinen Roman „Die Wahrheit über Jürgen“ folgen lassen. Er erzählt die Geschichte, die in der zeitlichen Anordung des Zyklus‘ ganz am Anfang steht und in der die meisten Figuren der anderen Romane und Erzählungen zum ersten Mal auftreten. Vielleicht sollte man  „Die Wahrheit über Jürgen“ zuerst lesen, wenn man in die Welt meiner Geschichten eintauchen will.

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Die Wahrheit über Jürgen“ ist ein Künstlerroman. Sein Protagonist ist der junge Maler Jakob Nix, den der Kampf mit den Hydraköpfen des Kulturbetriebs einer süddeutschen Provinzstadt langsam selbst in das Ungeheuer verwandelt, das er vernichten wollte. Erzählt wird diese Geschichte übrigens von seinem Kollegen Georg Hauser, den der eine oder andere Leser bereits aus der Erzählung „Die Lichtung“ kennt, in der er das geheimnisvolle Gemälde gemalt hat. In „Die Wahrheit über Jürgen“ taucht übrigens auch zum ersten Mal der zynische Beamte Nikolaus Klammer auf, dessen literarische Ambition es ist, einen Balzac-Roman zu schreiben.

Man sieht also: Nicht zuletzt ist „Die Wahrheit über Jürgen“ auch ein Schlüsselroman über die Künstlerszene in Augsburg – aber das werde ich nie zugeben. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

*

„Die Wahrheit über Jürgen“ ist ein Anfang, dafür enden ein paar Dinge. „Brautschau“ begleitet meinen Blog nun Woche für Woche seit dem August des letzten Jahres. In über 50 Fortsetzungen habe ich einen spannenden und unterhaltsamen Fantasy- und SF-Roman gepostet; in seinem Mittelpunkt steht die Suche nach der ganz großen Liebe in einer dystopischen Welt. Ich werde demnächst den Prolog abschließen und die bislang veröffentlichten Teile (gut 300 Taschenbuchseiten) noch einmal ergänzt und fehlerbereinigt als E-Book in den Downloadbereich stellen. Ob ich danach das Zwischenspiel und das anschließende 7. Kapitel noch posten werde, weiß ich noch nicht. Denn „Brautschau“ wird von niemandem gelesen.

Ein ähnliches Schicksal teilt mein Schmerzenskind „Aber ein Traum“, der Roman, der diesem Blog den Titel gibt. Die überarbeitete E-Book-Fassung der ersten fünf Kapitel, die ich hier eingestellt habe, wurde nur ein einziges Mal heruntergeladen (Danke, Bernhard!). Ich werde deshalb am Donnerstag zum letzten Mal einen Abschnitt aus dem aktuellen Kapitel posten und anschließend bis auf weiteres von einer Veröffentlichung des Romans Abstand nehmen.

Wie es mit dem Blog in seiner Gesamtheit weitergehen soll, weiß ich noch nicht. Nachdem ich nun eineinhalb Jahre beinahe täglich gebloggt habe und dabei bisher 380 Beiträge entstanden sind, fühle ich mich gerade etwas leer und verbraucht und male mehr als ich schreibe.

Vielleicht weiß ja einer meiner Leser Rat.

Selbst

Selbstbildnis mit kleiner Herbstdepression (Radierung, 2014)

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Pasenows Schöpfung, Die Lichtung, Stromausfall. Diese drei Erzählungen werde ich demnächst zu einem E-Book zusammengefasst gratis zum Download anbieten.

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