Aber ein Traum …

Autorer als andere Autoren

Der Freitagsaufreger (XXIX) – Ein arbeitsames Wochenende

Ein weinendes und ein lachendes Auge.

Der junge Mann, dessen zorniger Blick 29 Folgen hindurch die Leser des Freitagsaufregers erfreute – nun ja, vielleicht nicht jeden – wird in den nächsten Tagen die elterliche Wohnung verlassen und in seine eigene kleine Wohnung ziehen. Schon jetzt werden Möbel auseinander und zusammen gebaut (Tage im Zeichen des IKEA-Imbusschlüssels) und Umzugskartons geschleppt, es wird geputzt und geweißelt, eingerichtet, eingekauft, geschraubt, gehämmert, genagelt. Der junge Mann wird vieles mitnehmen, was ich gerne behalten hätte (meine Comics und meine Computerspiele z. B.) und noch mehr in seinem alten Zimmer liegen lassen, was er ruhig hätte mitnehmen können.

Dieser Umzug kostet Frau Klammerle und mich gerade nicht nur Nerven und Zeit, sondern auch ziemlich viel Geld. Und wir gehören ganz und gar nicht zu den reichen Säcken, die fette Konten in der Schweiz führen und die Zinsen verprassen können, anstatt sie wie wir Normalbürger der Steuer in den Rachen schmeißen zu müssen und die dann auch noch die beleidigte Leberwurst spielen, weil sie allen Ernstes der Meinung sind, dass man ihnen Unrecht tut, wenn man ihre moralische Integrität anzweifelt; den sie sind ja reich und schön…

Wir haben Sohn Nr. 2 zum Auszug eine Waschmaschine geschenkt und hoffen, dass er sie auch benutzen wird und nicht wie Sohn Nr. 1, der, wie der treue Leser weiß, in Tübingen studiert, die Schmutzwäsche regelmäßig nach Hause bringt.

Wie dem auch sei: An diesem Wochenende habe ich keine Zeit zu bloggen. Andere Dinge stehen im Vordergrund.

Und den Montag, an dem B. B. und ich mal wieder ein Jahr älter werden, nehme ich mir auch noch frei. Glückwünsche jeder Art, lustige Reime oder kleine Geschenke werden gerne entgegengenommen. Und wenn jemand einen Verlag weiß, der sich für meine Literatur interessiert: Nur keine Hemmungen!

Bis bald, Euer Nikolaus

Einzelbeitrag-Navigation

2 Gedanken zu „Der Freitagsaufreger (XXIX) – Ein arbeitsames Wochenende

  1. …nicht viel anders als an Texten zu feilen und Worte zu drechseln.

    Liken

  2. Hans-Dieter Heun sagte am :

    Ach, Du baust mit Sohn Nummer 2 zusammen Möbel, wollt ihr etwa ins Schreinerhandwerk wechseln?

    Liken

%d Bloggern gefällt das: