Aber ein Traum …

Autorer als andere Autoren

Der Fremde – Kurzgeschichte

(Mal eine klassische SF-Geschichte, leicht verdaulich und leider durchaus aktuell. Ich bin gespannt, ob sie jemand liest oder gar eine Meinung abgibt. Was den „Fremden“ im Titel betrifft: Noch gibt es kein Copyright auf Titel – glaube ich zumindest …)

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Der Fremde

Tausend Autoren hatten darüber geschrieben, tausend Filme hatten das Ereignis vorweggenommen. Endlich war es doch geschehen und kein Zweifler konnte die unleugbare Tatsache von sich weisen: Ein Raumschiff tauchte im Orbit unseres Planeten auf. Wobei das Verb auftauchen in diesem Fall wörtlich zu nehmen ist, denn keine Sternwarte hatte das Objekt aus den Tiefen des Alls kommen sehen. Ohne Vorwarnung war es von einer Sekunde zur anderen erschienen und wurde für einen harmlosen Fernsehsatelliten, der zufällig den Weg des gigantischen Schiffes kreuzte, zur Moira: Er explodierte lautlos, verstreute seine metallenen Leichenteile im All und sorgte damit für die Verzweiflungsausbrüche ungezählter Fernsehzuschauer, die ihre Empfangsschüsseln auf ihn ausgerichtet hatten. Das fremde Raumschiff begann davon unbeeindruckt seine Kreise um die Erde zu drehen.

Nun wurde man schnell aufmerksam auf den überraschenden Besucher in der Umlaufbahn, der seine Gegenwart ob seiner Größe und Lumineszenz auch nicht verheimlichen konnte. In den Nächten der Nordhalbkugel stand das Raumschiff als eine Art kleinerer und dunklerer Bruder des Mondes am Firmament. Bereits mit einem guten Feldstecher war zu erkennen, dass es kein Komet oder sonst irgend ein natürliches Objekt war, das die Schwerkraft der Erde eingefangen hatte, sondern es ein großes, künstliches, einem liegenden Halbmond gleichendes Schiff, das den Nachthimmel zierte und für scharfe Augen auch am Tage sichtbar war. Es hing geostationär über Mitteleuropa.

Selbstverständlich erregte jenes UFO mehr Aufsehen als ein jedes andere Ereignis in der Geschichte der Menschheit. Die Fernsehsender strahlten rund um die Uhr Sondersendungen aus, das Internet brach unter der Last der Anfragen zusammen. Jede erreichbare, vergrößernde Linse diente den Menschen, hinauf in den Himmel zu dem Objekt ihrer Begierden zu starren und die optische Industrie boomte wie nie zuvor. In vielen Staaten wurde mobil gemacht, die UNO und die NATO tagten pausenlos. Sogar einige Kriege fanden zu einem kurzen, unfreiwilligen Waffenstillstand, weil viele der Soldaten lieber in den Himmel starrten, als auf andere Menschen zu schießen.

Die Meinungen waren schroff in zwei Lager geteilt: Für die einen waren die Besucher aus dem All eine existentielle Bedrohung. Die anderen und sie hatten die Mehrheit, sahen in dem Raumschiff, das uns ganz offensichtlich zielgerichtet aus den Tiefen des unendlichen Alls aufgesucht hatte, ein Zeichen der Hoffnung. An Bord mussten weit überlegene, unfassbar intelligente Wesen sein, die gekommen waren, die Menschheit in eine strahlende interstellare Zukunft zu führen. Sicherlich würden sie uns zuallererst von quälenden Problemen wie Krankheit, Umweltverseuchung, Überbevölkerung und Krieg befreien. In jenen Tagen, in denen das UFO um die Erde kreiste und auf keinerlei Anruf auf elektronische, digitale, akustische, optische oder sonstige Art reagierte (und was wurde nicht alles von staatlicher oder privater Seite unternommen, um Kontakt aufzunehmen), hatten die Kirchen unglaublichen Zulauf, denn nicht wenige mutmaßten, der Stern, der Christi Geburt erleuchtet hatte, sei zurückgekehrt. Das öffentliche Leben kam für eine Weile fast völlig zum Erliegen und nur wenige gingen in jenen Tagen noch zur Arbeit. Eine angespannte, lauschende Ruhe zog sich über den Erdball; man wartete und es glich dem Warten auf Harmageddon.

Wie bei jedem vermeintlichen Weltuntergang schossen Sekten wie Pilze aus dem Boden, all jene Ufologen, Sterngeborenen oder New-Age-Spintisierer, die es schon immer gewusst hatten, triumphierten: Eilig versammelten sie sich an mystischen Stätten wie Stonehenge oder den Pyramiden von Gizeh, vereinigten sich zu mentalen Kreisen und suchten auf telepathischem Wege Kontakt. Freudig warteten sie auf ihre Verschmelzung mit den Brüdern aus der Unendlichkeit, deren Emanationen sie bereits zu spürten vermeinten. Das Zeitalter des Wassermanns war mit einem wahrhaft strahlenden Zeichen am Himmel heraufgezogen.

Doch das Warten wurde lang. Eine Woche verging, dann noch eine, nichts geschah. Langsam kam das Leben wieder in Gang, achselzuckend nahmen die Soldaten ihre Kriege auf und eine Ölpest im Golf übernahm den ersten Platz in den Nachrichten. In den USA wurden Überlegungen angestellt, ob man nicht vielleicht ein Spaceshuttle hinauf zu dem fremden Raumschiff schicken und bei den Besuchern an die Tür klopfen sollte.

Dann, am 26. August, um genau 14.37 Uhr MEZ, wurde in Süddeutschland, genauer gesagt, im Raum Augsburg, auf den UKW-Frequenzen 93,4 und 101,5 die Botschaft der Außerirdischen empfangen. Sie wurde den ganzen Tag über alle acht Minuten wiederholt. Da auf der ersten Frequenz das Programm eines Privatsenders gestört wurde, hatte die Sendung einiges Publikum, wurde aber anfangs von den meisten Zuhörern als eine Hörspieleinblendung à la Invasion vom Mars oder für die Werbung eines Autohauses genommen. Die Botschaft wurde von einer metallischen, fremdländisch klingenden, dabei aber kaum akzentuierten Stimme gesprochen. Sie lautete:

… ICH GRÜßE DIE IRDISCHE MENSCHHEIT …

… MEIN NAME IST ASNAM … ICH BIN DER KAPITÄN DES SIRIANISCHEN RAUMSCHIFFES PFFTAH, DAS SEIT GERAUMER ZEIT IHREN PLANETEN UMKREIST. ICH WERDE MICH AM 30. AUGUST UM 12.00 UHR ORTSZEIT IN DER HAUPTSTADT DES REGIERUNGSBEZIRKES SCHWABEN/AUGSBURG AUF DEM KLEINEN EXERZIERPLATZ MATERIALISIEREN UND MÖCHTE EBENDA KONTAKT ZU DEN VERTRETERN IHRES STAATES BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND KNÜPFEN …

Als langsam publik wurde, dass kein Scherz vorlag und diese Botschaft tatsächlich von dem Raumschiff ausgestrahlt wurde, brach über der kleinbürgerlichen Stille der Stadt die Hölle herein. Menschenmassen aus allen Teilen der Welt pilgerten nach Augsburg, das dem Ansturm nicht gewachsen war und in der Not alle Verkehrswege in die Stadt von der Polizei abriegeln ließ. Der Platz, auf dem der Außerirdische sein Erscheinen angekündigt hatte, wurde sofort von einem Volksfest geräumt und das Viertel drumherum, das aufgrund der unzähligen Sommerbaustellen in Augsburg eh fast vollständig vom Rest der Stadt abgetrennt war, für jeden Verkehr gesperrt.

Schon am nächsten Tag fand sich das gesamte Kabinett mit Bundeskanzlerin und Präsident ein, für den 30. August selbst hatten sich der UNO-Generalsekretär und die bedeutendsten Staatsoberhäupter der Welt angekündigt. Viel Rätselraten machte die Frage, warum der Außerirdische ausgerechnet einen Platz in jener provinziellen Ortschaft für seine Materialisation auf der Erde ausgesucht hatte und er nicht im Central- oder Hydepark, dem Roten oder dem Platz des Himmlischen Friedens erscheinen würde. Erneut wurden Anstrengungen unternommen, mit dem Raumschiff im Orbit in Kontakt zu treten, doch alle Bemühungen waren genauso vergebens wie die gerichtliche Klage des Privatsenders, dessen Programm durch die Botschaft Asnams gestört worden war. So blieb man auf Spekulationen angewiesen und selbst die Redakteure des SPIEGELs, die doch sonst immer alles wussten, mussten sich dem Mysterium der Platzwahl des Außerirdischen geschlagen geben. Nur die Augsburger selbst, allen voran ihre Bürgervertretung, die schon immer um die Bedeutung ihrer Stadt für die Welt gewusst hatten und nicht ohne Grund einen Fugger und einen Brecht zu ihren berühmten Söhnen zählten, fühlten sich bestätigt und nahmen ihre gestiegenen Einnahmen durch den überhand nehmenden Fremdenverkehr für ein berechtigtes Geschenk des Himmels, das es indirekt ja auch war. Als schließlich sogar der Papst seinen Besuch ankündigte und Augsburg mit seiner Gegenwart heiligen wollte, wurde der Kleine Exerzierplatz in Platz der Erscheinung umgetauft.

Dann begann das nägelkauende und ungeduldige Zählen der Tage, schließlich der Stunden. Am Morgen des 30. August war Augsburg noch vor Kairo, Mexico City oder Hongkong die volkreichste Stadt des Erdkreises, ungezähltes Volk drängte auf den Straßen und selbst die Dörfer im Weichbild glichen einem Hexenkessel. Obgleich fast jeder Polizist der Republik in Augsburg Dienst tat, gab es Fälle von Massenpanik und nicht wenige Menschen wurden von der erregten Menge totgetrampelt oder erstickten in ihrer Umarmung. Die Augsburger selbst wagten sich selbstverständlich nicht mehr aus ihren gut verbarrikadierten Wohnungen. Sie verglichen untereinander die Ereignisse mit der legendären Bombennacht vom 25. Februar des Jahres 1944 und verfolgten die Geschehnisse im übrigen fast ausnahmslos an ihren Fernsehern. Ihnen war auch an normalen Tagen schon zu viel fremdes Volk auf den Straßen.

Die weitere Umgegend des Platzes der Erscheinung glich dem Fegefeuer, in dem es trotz der ungezählten gequälten Seelen nicht so drangvoll eng sein konnte wie in den Einfallstraßen, die zum Platz führten. Die Busse der Weltvertreter benötigten für die Strecke zwischen ihrem Übernachtungsort, dem eilig dafür eingerichteten Arbeitsamt der Stadt, und dem Platz, der nur etwa zweihundert Meter entfernt war, drei Stunden.

Bei dieser Gelegenheit wurden übrigens achtzehn Menschen überfahren, die jedoch mit dem Segen des Papstes ihre Reise ins Jenseits antreten durften. Endlich aber standen all die Staatsoberhäupter auf dem geräumten Platz, der durch eine fünffache Polizeikordon und mehrere Reihen mit Stacheldraht und Panzerketten geschützt wurde. Militär mit schwerer Bewaffnung sicherte die vier Ecken des Platzes.

In vorderster Reihe standen von ihren Leibwächtern umgeben und in gebührendem Abstand zueinander die Präsidenten der Vereinigten Staaten und Russlands, die Kanzlerin, der Papst, noch vor diesem die hochaufragende Gestalt des Bayerischen Ministerpräsidenten und vor allen der Augsburger Oberbürgermeister, der als Begrüßungsgeschenk für den Abkömmling der Sterne ein Blech Zwetschgendatschi in den Händen hielt. Aus den Stunden bis Mittag waren inzwischen Minuten geworden, jedermann starrte gebannt auf die Uhren, deren Zeiger ihrem Zenit entgegentickten.

Schließlich verrannen die letzten Sekunden, dann läuteten alle Glocken der Stadt und das unerträgliche Donnergrollen von millionenfachem Gemurmel verstummte für einige Momente. Die ganze Welt, die das größte Ereignis in der Geschichte der Menschheit über Live-Schaltungen am Fernseher verfolgen konnte, hielt den Atem an. In diesen Sekunden wurden keine Verbrechen begangen, niemand liebte sich, niemand starb und niemand wurde geboren. Ein Kind schrie, bald ein zweites.

Aus dem Nichts begann in der Mitte des Platzes die Luft wie unter großer Hitze zu erzittern, in wirbelnde, tornadoartige Bewegung zu geraten. Eine wimmernde, kreischende Lichtkugel erschien, sich immer schneller um sich selbst drehend, pulsierte sie in rasenden Amplituden zwischen dunklem Karmin und blendender Grelle, bis sie zerplatzte und, dem Wunder von Fatima gleichend, Lichtfontänen über den Himmel der Stadt ergoss. Ein plötzlicher, heftiger Windstoß heulte über den Platz und der Landwirtschaftsminister musste sein Toupet festhalten, weil er Gefahr lief, es in der heftigen Böe zu verlieren. Aus ungezählten Kehlen drang ein angestautes Stöhnen, das gleich dem Grollen einer Flutwelle anschwoll und einige Trommelfelle platzen ließ. Dann hallte ein scharfer Knall wie ein Schuss über den Platz; mehrere Dutzend Leibwächter sprangen schützend vor die Körper ihrer prominenten Schützlinge. Doch kein Terrorist hatte die Gunst der Stunde genutzt, der Knall hatte nur das Ende der übernatürlichen Lichterscheinungen bedeutet.

Dort, wo sie vor einem Wimperzucken noch gewirbelt hatten, stand nun eine unbekleidete Gestalt. Dieser Wechsel war blitzschnell geschehen. Keines der Milliarden Augenpaare, die live oder übers Fernsehen die Ereignisse auf dem Augsburger Platz der Erscheinung begafften, hatte ihn bemerkt. Schließlich schrien die Menschen. Der Papst stieg von der Tribüne, machte einen unsicheren Schritt, dann sank er erschüttert in die Knie. Der Bürgermeister kam um einen Schritt weiter, dann folgte er dem Beispiel des Pontifex, das Backblech mit dem Kuchen wie eine Götzengabe hoch über sein Haupt haltend.

Nur die Kanzlerin, die nicht einmal der Jüngste Tag beeindruckt hätte, trat zu dem außerirdischen Wesen heran und öffnete, der historischen Bedeutung ihrer Geste bewusst, die Arme. Dieses Leben, das grob gerechnet einen Weg von dreiundachzig Billionen und dreihundertneunundvierzig Milliarden (83.349.000.000.000) Kilometern gegangen war, um zur der irdischen Menschheit zu gelangen, zu beschreiben, ist selbst der talentiertesten Feder nicht möglich, es müssten dazu neue Wörter, Farben und Eigenschaften erfunden werden. Selbst ein Photo kann nicht wiedergeben, welch göttliche und fremdartige Erscheinung den Schmutz der Erde mit ihrer Gegenwart adelte.

Das Wesen trat zur Kanzlerin entgegen und umarmte sie. Die Vertreterin der Menschheit, trotz ihrer staatsmännischen Erscheinung nur ein kleines, hässliches Etwas in den Armen dieses Halbgottes, einer Seuche im Paradies vergleichbar, sagte etwas; es wird wohl immer sein Geheimnis bleiben, zu welch bedeutenden Worten sie sich emporschwang, um dem Augenblick gerecht zu werden, denn es war in dem tobenden Lärm der Menge nicht zu verstehen. Dann hob der Außerirdische seine drei goldenen Augenpaare und seine Stimme klang in den Ohren eines jeden Menschen und jeder verstand sie:

»Ich, Asnam, Chrool von Bruum, Kapitän des sirianischen Raumschiffes Pfftah, habe diesen Staat Ihres Planeten für meine Erscheinung gewählt, weil sich ihn so viele der Ihren als ihre letzte Zuflucht vor den Übergriffen ihrer geisteskranken Herrscher aussuchen. Hiermit bitte ich vor den Vertretern ihres Staates um politisches Asyl.«

Dsch-Zwischen

Nachtrag: (Aus der Augsburger Allgemeinen vom 3. März, Vermischtes aus aller Welt

– Der Umweltminister hat anlässlich seiner Pressekonferenz vom Montag mit Entschiedenheit dementiert, jemals Zuwendungen aus der Automobilindustrie erhalten zu haben.

– Der Antrag des Außerirdischen Asnam C. aus Bruum auf Asyl wurde gestern in letzter Instanz als unbegründet abgewiesen, da es in seiner Heimat unter Maßgabe aller Informationen keine politische Verfolgung gibt. Der Wirtschaftsflüchtling aus dem All wurde abgeschoben. Der Friedberger Ableger der Pegida (FRIGIDA) begrüßte diese Entscheidung mit einer spontanen Demonstration aller vier Mitglieder in der Augsburger Innenstadt.

– Die Augsburger Panter haben gegen die Eisbären Berlin nach Penalty-Schießen 6:5 gewonnen.

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11 Gedanken zu „Der Fremde – Kurzgeschichte

  1. lunaewunia sagte am :

    Oh, keine sorge, mich nervt das nicht im geringsten! Gerade bei lang bestehenden Blogs ist es ja wirklich schwer, auch die alten Perlen auszugeben, insofern ziere dich nicht😉

    Dann guten Appetit euch bei eurem Abendmahl😊 bei uns gibt es ganz sommerklassisch Nudelsalat und gegrilltes… Jamjam😅

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  2. Ich hoffe, ich nerve dich nicht mit einen Links auf meine eigenen Texte, aber darüber habe ich auch schon geschrieben:
    Meine Fehler
    So, genug in die Tastatur gehämmert, jetzt schäle ich den Spargel, den wir heute Abend essen wollen.

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  3. lunaewunia sagte am :

    Wobei ich verwirrenden Wirrwarr noch recht charmant finde😅 aber mir unterlaufen auch ständig wortdopplungfehler, seien es wortverwandte oder gleich immer ein und das selbe…… Muss dann doch immer schmunzeln, wenn ich bedenke, dass ich beim schreiben eines Absatzes mitunter mir auf die Schulter klopfte und denke, Mensch, dein Ausdruck ist ja ne Wucht! Dann lese ich es nochmal und habe in vier Sätzen dreimal das Wort nachdenken🙈😅 das eliminiere ich ganz fix und verschweige es 😉😅

    Ja, aktuell bleibt sie leider! Doch dieses Augenzwinkern mit dem du an diese eigentlich derart ernste Thematik rangehst… Diese klasse Idee, das tut einfach richtig gut! Und gleichzeitig noch mehr weh… Also genau die richtige Mischung 👌

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  4. Danke für deinen Kommentar. Du weißt es wahrscheinlich selbst; es ist eines der schönsten Erlebnisse für einen Autor, wenn eine seiner Geschichten bei einem Leser zu leben beginnt. „Das weiträumige Räumen“ wird verbessert, wie auch der eine oder andere Fehler, auf den ich gerade gestoßen bin. Das scheint übrigens ein häufiger Fehler von mir zu sein: Im „Weg, der in den Tag führt“ habe ich gestern meine Formulierung „verwirrender Wirrwarr“ gefunden. Seltsam, dass bei solchen missglücken Alliterationen mein Radar nicht sofort anschlägt.

    Diese Satire um den syri…, Entschuldigung, sirianischen Flüchtling scheint (leider) immer aktuell zu bleiben, ich muss sie nur alle paar Jahre etwas an die Gegenwart anpassen.

    Liebe Grüße, Nikolaus

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  5. lunaewunia sagte am :

    Lieber Nikolaus, Mensch, mit diesem Text hast du mir eine absolute Freude bereitet! So herrlich geschrieben! Ich liebe ja diese vielen kleinen Nebenbeibemerkungen von fliegenden Toupets, von klagenden Radiosendern, von in den Himmel schauenden Soldaten. Ein Text, den man mit einem andauernden Schmunzeln lesen kann, der Einen durch eine Thematik zieht, die oft viel schwerer und dramatischer beschrieben wird (was auch seine Schönheit in sich birgt), hier aber in amüsanter Leichtigkeit dahintänzelt! Und dann dieses Ende… ach, es ist herrlich!
    Man kann so rein gar nichts meckern! Zu schade 😉
    Nur eine kleine Anmerkung zum Satz „Der Platz, auf dem der Außerirdische sein Erscheinen angekündigt hatte, wurde sofort von einem Volksfest geräumt und weiträumig abgeriegelt.“ würde es zu einem „weitläufig“ machen, liest sich dann besser^^
    Doch du merkst, wenn man an sowas mosert, dann hat man sonst auch wirklich nichts zu beanstanden 😉

    Liebe Grüße und danke für diese geniale Geschichte, hat mehr als Berechtigung darauf, eine deiner erfolgreichsten zu sein 😉
    Freue mich schon, Stück für Stück deine Schätze hier zu bergen!

    Die Luna ❤

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  9. Immerhin ist der FCA dank seiner spielerischen Qualitäten noch in der 1. Liga. Wo spielt gleich noch mal dieser obskure Verein, dem du anhängst? 1860? Ich kenne mich da nicht so aus.

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  10. Hans-Dieter Heun sagte am :

    Scheinbar ein Grund, wenn auch nicht der wichtigste, für die Kanzlerin, endlich einmal Augsburg heimzusuchen … die von allen Göttern, Geistern und anderen Außerirdischen vergessene Stadt.

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  11. Dieser Text ist Teil meiner Sammlung von SF-Kurzgeschichten mit dem Titel „Klaatu“. Eine weitere Geschichte daraus ist „Palimpsest“, das hier als pdf geladen werden kann.
    Weitere Geschichten werden folgen.

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